Zweiklassen Trennung

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    • Kaiserschmarn hmm... da krieg ich glatt hunger... und ist eine gute Idee, was ich mir heute Abend kochen werde.
      Ths @'Lucky_Dice' <3


      Hina ließ sie reden. Er fragte nicht wie ein Therapeut „Wie hast du dich gefühlt?“ - diese Frage war Schwachsinn. A) wusste er, wie sie sich gefühlt hatten... - er hatte es ja selbst auch durchlebt und B) hätte ihnen diese Frage nicht geholfen, sondern sie allenfalls nur aggressiv werden lassen oder zumindest genervt. Es war eine dieser Klischee-Fragen bzw. Worte von Leuten, die die Situation nicht nachvollziehen konnten und daher dumme „gute Ratschläge“ gaben – die absolut nichts nutzten und die sich einen obendrein nur noch schlechter fühlen ließen.
      Nein, er ließ sie simpel einfach nur reden.
      Er antwortete, wenn sie ihn auf etwas spezifisches ansprachen und seinen Rat hören wollten und gab ab und zu von sich aus einen kleinen Denkanstoß in die nötige Richtung, dass sie anfangen konnten zu heilen.
      Aber ansonsten ließ er sie einfach in ihrem Tempo machen, hörte mehr ihrer Unterhaltung, die sie miteinander führten zu, als dass er selbst aktiv dran teilnahm. Denn das war der eigentliche Sinn: Dass sie sich selbst damit konfrontierten und das Erlebnis nicht verdrängten.
      Nach drei Stunden und zwei weiteren Tassen heißer Schokolade für jeden von ihnen, ebbte ihre Unterhaltung ab und es wurde wieder ruhiger in der Scheune.
      „Ich fühl mich tatsächlich ein bisschen besser“, ergriff Rose das Wort, „ich... ich hab immer noch Angst, aber... nicht mehr so sehr.“
      „Das ist doch schon mal ein Anfang“, lächelte Hina warm, „jemand hat mir mal einen sehr guten Ratschlag gegeben: Es reicht völlig aus, wenn man Schritt für Schritt vorwärts kommt. Jeden Tag ein bisschen.“
      Tara blinzelte verdutzt und grinste dann breit. „Guter Ratschlag! Genau so mach ich es auch immer beim Bogenschießentraining! Jeden Tag ein bisschen! Und selbst wenn ich an dem einen Tag mal gar keinen Fortschritt sehe, dafür hab ich dann halt meinen Fortschritt am nächsten oder übernächsten Tag!“
      Der Blonde sah amüsiert zu ihr. Was ein kluges Mädchen Tara doch war... dazu noch ihr Mut, ihre Entschlossenheit, ihr Wille vorzutreten bei Gefahr... definitiv, sie würde nochmal,
      „...eine 1A Heldin abgeben“, murmelte er unbewusst seine Gedanken.
      „Huh? Was hast du gesagt?“, fragte Leonie verwirrt. Sie hatte ihn nur halb gehört, weil er so leise geredet hatte... irgendwas von wegen 'Hering'?
      „Ah“, schaute er zu dem Mädchen hin, „nichts, nichts... war nicht so wichtig.“
      Würde er Tara jetzt – nach seiner kleinen Rede in der Gasse – weiter loben, könnte es den gegenteiligen Effekt haben und das Lob stiege ihr zu Kopf... - so dass sie Risiken und Kämpfe einging, denen sie (noch) nicht gewachsen war und sie womöglich noch ihr Leben verlor.
      „Sag mal...“, sprach wieder Tara, „ist dein Entschluss keine Beziehungen mit Frauen anzufangen, weil du Angst hast du könntest ihnen weh tun... und die Sache, dass Julius eben Julius ist der Grund warum du dich auf eine Beziehung mit ihm eingelassen hast?“
      Hina stutzte überrascht, runzelte dann die Stirn. Hatte Ferres ihnen nicht bereits gesagt, dass er und der Geschäftsmann kein Paar waren? Wieso waren sie an dem Punkt so festgefahren?
      „Ferres hat euch doch bereits gesagt, dass wir keine Liebesbeziehung miteinander haben. Wir sind simpel einfach nur...“, dachte Hina kurz über das richtige Wort nach, um ihre Beziehung miteinander zu bezeichnen, „Geschäftskollegen. Allenfalls noch alte Bekannte, die sich nach Jahren zufällig wieder begegnet sind. Mehr aber auch nicht.“
      Dina sah den Magier mit offenem Misstrauen an. „Du lügst! Du und Julius – ihr beide! Ihr beide lügt schon die ganze Zeit!“
      Hina sah sie mit Erstaunen an. Wo kam denn auf einmal dieser Ausbruch, dieses Misstrauen her? Bisher war Dina doch – zwar zurückhaltend – aber ganz normal gewesen und jetzt auf einmal aus heiterem Himmel das?
      „Wa...? Aber...-“, weiter kam er nicht als er auch schon unterbrochen wurde.
      „Genau!“, unterstützte Rose ihre Freundin, „ihr beide lügt was das Zeug hält! Das Tattoo zum Beispiel! Das ist alles andere als ein 'ganz normales' Tattoo! Dina hat die Magie von dem Tattoo gespürt!“
      Hinas Blick schnellte erneut in Überraschung zu der Grünhaarigen hin.
      „Ja, genau!“, nickte Rose bekräftigend, als sie seine Reaktion sah. Seine Überraschung war doch ganz klar nur deswegen, weil er nicht damit gerechnet hatte, dass je ein normaler Mensch seine Agma-Magie bzw. den Vertrag spüren konnte, „Dina hat es gespürt! Magie, die von dem Tattoo ausging und DICH als Ziel hatte! Also ist es ganz klar ein Vertrag zwischen euch! Oder dieses... Monster zu dem du geworden bist!“
      (Hina zuckte schuldbewusst zusammen und auch das kriegte Rose mit und fühlte sich in ihrer Meinung nur noch bestärkter.)
      „Dabei kannst du uns nicht täuschen! Wir ALLE haben es schließlich gespürt! Ich auch! Zwar nur für einen Moment, aber ich hab es definitiv auch gespürt! KEIN normaler Mensch ist SO dunkel und furchteinflößend!“
      Autsch. Hatte er diesen Mädchen wirklich SO viel Angst eingejagt?

      Part 6, Teil 291: Ende
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

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      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar
    • Ohja, Hina ist wirklich ein Monster, kannst ruhig glauben. Jaja!! O.o Kann Hina das Geheimnis hinter dem Tatoo nicht einfach lüften? Das würde... würden die das wirklich verstehn? Ah! So verdammich vertwixt diese ganze Sache! Dx

      Super Part! Das wird interessant.

      Erfolgreiche Heilung den Mädlz und wunderbare Heiße Schokolade für die Mädlz und für euch! Kekse sind noch im Backöfchen... y.y
    • @~Citty~ hat sich jetzt verbrannt. :P
      Sie war zu gierig und hat die heißen Plätzchen aus dem Backofen stibitzt.


      „Rose hat recht“, ergriff nun auch Leonie Partei. Allerdings war ihre Stimme ruhig und leise, statt aufgebracht und wütend. „Wir... haben darüber geredet... und... auch ich denke, dass du und Julius uns was verheimlicht – etwas großes. Und auch ich glaube, dass du ein Agma sein könntest, der im Vertrag mit Julius steht, aber... ich denke nicht, dass du 'böse' bist. Deine Geschichte, dass du vor Jahren einst auch attackiert wurdest und einer Vergewaltigung – genau wie wir – gerade eben entkommen bist... - das war nicht gelogen.“
      Sie sah von ihrer heißen Schokoladentasse auf ihren Turnschuhen auf und ihn direkt mit festem Blick an. „Das war nicht gelogen“, wiederholte sie noch einmal die Worte im Ton der vollen Überzeugung.
      Ihr Blick senkte sich wieder zur Tasse. „Und ich denke..., dass dein Erlebnis... der Grund war, warum du so... extrem eingeschritten bist. Du wolltest uns eigentlich nur helfen... aber hast dabei übertrieben.“
      Nochmal 'autsch'. War er wirklich so extrem und übertrieben aufgetreten? War er wirklich SO sehr 'über die Strenge geschlagen'? Wenn er daran zurückdachte... wie dunkel er sich selbst gefühlt hatte... wie er bewusst kurz mit dem Gedanken spielte auch die letzte Kette zerreißen zu lassen und freiwillig in Dunkelheit zu fallen?
      ….ja, ja er WAR wohl so schlimm gewesen.
      …und nur ein weiterer Punkt wofür er Ferres zu Dank verpflichtet war.
      Mental seufzte Hina auf und fuhr sich mit den Händen übers Gesicht. So langsam fingen an sich seine 'Schulden' aufzuhäufen... oh Mann... und dass auch noch FERRES gegenüber... oh Mann...
      Nun ja... er konnte sich zumindest damit beruhigen, dass Ferres all die Hilfe schließlich nicht ohne Hintergedanken gab. Ferres hatte genau gewusst, wie sehr es ihm selbst zusetzen würde, wäre er wirklich zu weit gegangen... - und er war so oder so schon zu nah an 'zu weit' gewesen – weiterhin hatte Ferres gewusst, dass er selbst anschließend nicht mehr in der Lage wäre, um Lorcan zu schlagen.
      Ergo... auch hier hatte Ferres nur nach seinen eigenen Interessen gehandelt und er selbst, Hina, war dem Geschäftsmann eigentlich vollkommen egal gewesen.
      Hmm... auf eigenartige Weise beruhigte das tatsächlich sein Gewissen. Das Wissen, dass er einen Schuldenberg aufhäufte wiegte nicht mehr ganz so schwer.
      „Aber gerade, WEIL du uns ernsthaft helfen wolltest“, sprach Leonie weiter und riss ihn aus seinen Gedanken, „denke ich, dass du 'gut' bist. Egal ob du ein Agma bist... egal ob du zu einem wirklich... gruseligen Monster werden kannst... als ich unter dem Typen lag, hättest du nicht nur ihn, sondern auch mich so leicht angreifen... zerfetzen können. Du hast es nicht gemacht. Du hast ihn einfach nur von mir runter gezogen... ohne mich dabei zu verletzten. Und auch Dinas Angreifer... du hast ihn von ihr weggeschleudert ohne sie dabei mit deiner Attacke zu treffen. Selbst als du zum Monster wurdest, hattest du gutes in dir. Du hast uns die ganze Zeit über beschützt. Und... und deswegen denke ich, dass... ganz egal, ob du ein Agma bist... du bist ein 'guter Agma'.“
      Sie sah auf und schielte kurz zu ihm hin.
      Er selbst konnte nichts anderes machen, außer mit geweiteten Augen und wortwörtlich offenem Mund dazusitzen, so geschockt und überrascht war er.
      Obwohl sie solche Angst vor ihm gehabt hatten und sie von ihm als 'Monster' sprachen... sagte Leonie gleichzeitig auch, dass er 'gut' war und sie ihm vertraute? Wow...
      Die Mädchen sahen sich gegenseitig an und nickten sich zu. Lis Überraschung war nur erneuter Beweis für ihre Agma-Theorie. Li war doch nur so überrascht, weil sie hinter sein Geheimnis gekommen waren und ihn trotzdem akzeptierten.
      „Nicht nur das“, grinste Tara nun verschwörerisch, „ich hab damals vergessen Julius zu fragen, aber... was zum Beispiel hat es denn dann bitte mit dem Kuss auf sich, den ihr im Café ausgetauscht habt, hm? Wenn ihr KEIN Paar seid?“
      Überrascht blinzelnd schaute der Blonde nun zu Tara. Schon wieder mit dem Kuss. Bitte was für ein Kuss im Café???
      „Oh come on!“, rollte Tara ihre Augen, „jetzt tu nicht so ahnungslos! Wir haben es doch genau gesehen!“
      „Bitte von was für einem Kuss redet ihr?!“, schüttelte er irritiert den Kopf, „und obendrein, nochmal: Ferres ist glücklich verheiratet. Habt ihr nicht seinen Ehering gesehen, wenn ihr euch schon seine Hände so genau anseht?“
      Nochmal rollte die angehende Bogenschützin mit ihren Augen. „Na von dem im Kuss im Café??? Den jeder – und damit mein ich auch JEDER – im Café mitansehen konnte??? - Und ja, ich hab seinen Ehering gesehen... aber als ob ein Ehering heutzutage noch so viel aussagt. Nur, weil er verheiratet ist, heißt das ja nicht, dass er keine Beziehung nebenher mit dir führen kann.“
      Hina klappte die Kinnlage runter bei so viel Dreistigkeit – und das auch noch von einer Teenagerin von der er eigentlich eher 'unschuldige Romantik' erwartet hatte. Das...!
      Endlich fasste er sich wieder. Er hob abwehrend seine verbliebene Handprothese hoch. „Mooooment! Ich KENNE Jeanne – Ferres Ehefrau. Meint ihr wirklich er würde mich ihr vorstellen, wenn wir eine heimliche Beziehung hätten??? Würde man da nicht viel eher die heimliche Beziehung und die Ehefrau möglichst getrennt voneinander halten???“
      Tara zuckte mit den Schultern. „Wenn er dich ihr als 'Agma mit dem er einen Vertrag eingegangen ist' vorgestellt hat, dann nicht.“
      Wieder war Hina zu perplex um zu reagieren. Das...! Diese Mädchen waren wirklich unverbesserlich!!
      „Oder vorhin zum Beispiel... du hast ziemlich lange gebraucht, um zu überlegen, wie du eure Beziehung miteinander bezeichnen sollst“, grinste nun auch Rose ihn an.
      Was zum...?
      Er legte seine verbliebene Hand an seine Stirn, schüttelte abermals mit dem Kopf und seufzte dabei schwer auf. Wirklich... diese Mädchen...
      Anschließend nahm er die Hand wieder runter und sah die vier an.

      Part 6, Teil 292: Ende
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      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar
    • Die wunderbare Fantasy der Teenager! Hina steckt gerade voll in einem Schlammassel, ich bekomme das Grinsen garnichtmehr aus meinem Gesicht. :D

      Super Part! Ich glaube btw nicht, dass Hina allein aus der Beziehungskriese rauskommt. ò.o

      'Nen Latte und.... OH man! Die kekse sind fertig!!! 8.o
    • Danke für den Latte und den wohl mittlerweile abgekühlten Keksen.
      *Latte schlürf und dazu ein-zwei Kekse knabber*


      „Ok, also...“, sprach er müde (er war diese ständigen Missverständnisse wirklich leid und ihnen überdrüssig... es ermüdete einfach nur noch, mehr nicht), „nochmal zum Mitschreiben: Wir sind kein Liebespaar. Wir sind wahrscheinlich nicht einmal das, was man 'Freunde' nennen kann. Und eine Fantasiegestalt, die nur in Horrorgeschichten existiert, bin ich auch nicht. Agmas gibt es nicht in echt! Das sind nur Geschichten, mehr nicht!“
      Diesmal waren es die Mädchen, welche stutzten. Doch obwohl sie sichtbar nachdenklich bei seinem weiteren Abstreiten geworden waren und nun zum Teil etwas zögerlich schauten... so waren sie dennoch nicht wirklich überzeugt.
      „Und was diesen angeblichen Kuss im Café betrifft...“, fuhr Hina fort, „darf ich mal genau die Situation erfahren in der wir uns angeblich geküsst haben? Was GENAU ist das für eine Situation gewesen, dass ihr der Meinung seid, wir hätten uns geküsst?“
      Tara zuckte mit den Schultern. „Na halt einfach ein Kuss. Wie man jemanden halt küsst.“
      „Hat er sich vorgelehnt? Hab ich mich vorgelehnt? Hat er meine Hand berührt oder meinen Nacken? Meine Wange? Hatte ich meine Hand an seinem Hinterkopf?“, verdeutlichte der Magier worauf er genau hinaus wollte, „was genau lief zu dem Zeitpunkt ab?“
      Diesmal erhellten sich die Gesichter der Mädchen in 'Verstehen'. Direkt darauf zuckte Tara wieder nichtssagend mit ihren Schultern, doch war es diesmal Dina, die antwortete. Dinas Tonfall war immer noch mit leichtem Vorwurf unterlegt.
      „Ihr habt miteinander geredet und im nächsten Moment hat sich Julius vorgebeugt und dich geküsst. Und DU sahst da einfach nur völlig geschockt und bist rot angelaufen, wie 'ne Jungfrau, die gerade ihren ersten Kuss gestohlen bekommen hat! Also hör endlich auf zu lügen und gib's zu, dass du und Julius was miteinander habt!“
      „Ich lüg-...“
      „Genau!“, wurde er auch schon von Rose unterbrochen, „und anschließend hast du völlig verliebt und verträumt aus dem Fenster gestarrt.“
      Hina überlegte und so langsam fing er an zu ahnen, welche Situation die Mädchen meinten. Es war vermutlich gewesen, als sich Ferres über den Tisch gebeugt und ihm halb ins Ohr geflüstert hatte.
      Jedoch um sicher zu gehen, dass es wirklich diese Situation gewesen war...
      „Sagt mal... hab ich mich nach 'dem Kuss' und meiner geschockten Reaktion anschließend im Café unauffällig umgesehen? Habt ihr davon was mitgekriegt?“, hakte er nach.
      „Genau so war's!“, bestätigte Rose seine Vermutung, „ehrlich gesagt war es ziemlich niedlich, wie du dich umgesehen hast, um sicher zu gehen, dass ja keiner was von eurem Kuss mitgekriegt hat“, grinste die Blauhaarige.
      Hinas Gesicht hellte sich endlich auf, halb in Erleichterung das Missverständnis endlich aus dem Weg räumen zu können und halb in einer 'Ach-so-DAS-meinten-sie'-Empfindung.
      „Ach?“, fragte Tara mit hochgezogener Augenbraue, „hat sich da etwa jemand an den Kuss erinnert? Willst du es immer noch leugnen? Wir haben es alle gesehen und die anderen Leute im Café schließlich auch! Leugnen ist also zwecklos!“

      Part 6, Teil 293: Ende
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    • Sorry, erwartet keine weiteren Updates mehr. Die Story ist auf Eis gelegt. Ich lass es gerne hier im Forum stehen, falls noch jemand kommentieren möchte oder falls ich - wider erwarten - doch in einem halben Jahr oder Jahr oder kA Lust kriegen sollte weiter zu schreiben.
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
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    • Witzig, wie sich die Magier nun innerhalb der Jahre hochgearbeitet haben & nun die Schwertkämpfer wie Sklaven behandelt werden! >:D
      Nette Geschichte, Hina! Hab zwar erst 3 Parts gelesen, aber wenn du jemals mal wieder eine machst, dann mach doch eine, die den Wandel der Zeit in Nos gut beschreibt :D

      Lv. 99(+50) -
      - Lv. 93(+33)
    • dennispi wrote:

      Nette Geschichte, Hina! Hab zwar erst 3 Parts gelesen, aber wenn du jemals mal wieder eine machst, dann mach doch eine, die den Wandel der Zeit in Nos gut beschreibt
      3 Parts oder 3 Teile? (Ja, das ist ein Unterschied. Deswegen frage ich nach.)

      Zweitens zeigt die Story im Laufe der Zeit (ins Besondere von Part 5 und 6) den Wandel, der sich in Nostale vollzogen hat.
      Drittens... hmm... wenn hier sich erst ein "stiller Leser" meldet ( @N0gai ) und sich jetzt sogar wer NEUES zum Lesen dran setzt.... (sag mir Bescheid, wenn du es komplett durch geschafft hast @dennispi) und mir obendrein auch noch ins Gewissen geredet wurde von wegen "nicht professionell wenn ich abbreche"...
      ....hmm... muss ich mir wohl doch echt überlegen, doch weiter zu schreiben und es zu beenden.
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
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    • wenn du wirklich Lust dazu hast dann schreib weiter (ich persönlich würd mich freuen)aber wie du denk ich mal selbst weisst unter zwang kommt da nicht das raus was du wirklich willst

      Lg Eragon
      Wer fehler findet darf sie gerne Behalten ^^
    • Es wird wohl weiterhin im Schneckentempo vorwärts gehen. Das als "Warnung".


      Hina lächelte nachsichtig und schüttelte dabei verneinend seinen Kopf. „Tut mir leid euch vier enttäuschen zu müssen, aber das war kein Kuss. Ihr habt da was missverstanden“, lächelte er noch immer.
      Die Mädchen stutzten wieder und Rose wollte gerade ansetzen etwas zu erwidern, als es diesmal der Blonde war, der unterbrach und weiter redete:
      „Erinnert euch mal genau zurück an das was ihr gesehen habt. Ihr habt lediglich gesehen, wie Ferres sich vorbeugte, nah zu meinem Gesicht, nicht? Anschließend war ich geschockt und... - wie Dina sagte – bin rot geworden, habe mich im Café umgesehen und danach aus dem Fenster geschaut.“
      Die Vier stutzten worauf er genau hinaus wohl wollte, sahen sich gegenseitig an und bestätigten seine Aussage mit einem Nicken.
      „Ja, so war's“, fügte Rose sogar noch verbal hinzu.
      „Das heißt also ihr habt nur gesehen, wie Ferres sich vorbeugte – aber habt ihr auch gesehen, wie er mich geküsst hat? Habt ihr wirklich gesehen, wie sich unsere Lippen berührt haben?“
      Wieder stutzende Gesichter. Dann direkt darauf leichte Ratlosigkeit – und dann erneuter Protest von Tara.
      „Ja, aber auch wenn wir nicht direkt gesehen haben, wie sich eure Lippen berührt haben – das war ja wohl ganz logisch, dass ihr euch geküsst habt! Was soll es denn sonst gewesen sein, außer einem Kuss? Das kann doch nur ein Kuss gewesen sein, warum sollte sich Julius sonst vorbeugen? Obendrein... so verliebt wie ihr euch die ganze Zeit immer ständig anstarrt, wenn ihr im Café seid...!“
      In Gedanken schüttelte Hina, amüsiert und zeitgleich nachsichtig lächelnd, seinen Kopf. Tara – und die anderen drei – konnten sich einfach nicht vorstellen, dass es auch noch andere Gründe für diese Situation geben konnte. Die Mädchen waren nicht dazu in der Lage über den sprichwörtlichen Tellerrand zu blicken und noch andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen... - typisch Teenager halt.
      „Habt ihr schon einmal drüber nachgedacht, dass es für Ferres' Vorbeugen vielleicht noch einen anderen Grund gegeben haben könnte?“, lächelte er belustigt, „dass... - er sich vielleicht einfach nur vorgebeugt hat, weil er mir etwas ins Ohr geflüstert hat?“
      Zum dritten Mal stutzten die Mädchen – und blickten diesmal völlig überfahren drein. Diese Möglichkeit war für sie völlig neu und sie hatten sich diese Erklärung bis gerade eben nicht einmal vorstellen können. Es war als käme die Erklärung einfach aus heiterem Himmel.
      „Ja... aber...“, antwortete Rose sprachlos.
      Erneut schüttelte der Halbgolem nachsichtig lächelnd, aber verneinend, mit dem Kopf. „Kein 'aber'. Das war ein Missverständnis von euch. Ferres hat sich tatsächlich vorgebeugt, um mir etwas leise zuflüstern zu können. Es ging um meinen Auftrag, den ich für Ferres erledigen soll. Und da dieser Auftrag geheim ist... - war ich geschockt, dass er so deutlich in aller Öffentlichkeit davon sprach. Ich war anschließend wütend – deswegen wurde ich rot. Nicht vor Verlegenheit, sondern vor Wut. Ich war wütend, dass er tatsächlich das Risiko einging und in der Öffentlichkeit so deutlich von meinem Auftrag redete. - Auch wenn es nur geflüstert war. Deswegen sah ich mich anschließend im Café um, ob jemand seine Worte mitgekriegt haben könnte.“
      Er machte eine kurze Pause, fuhr dann fort:
      „Ich sprach Ferres wütend darauf an, wie er ein solches Risiko eingehen könne... und er erwiderte – typisch Ferres halt – dass er sich mit Absicht vorgebeugt und geflüstert hatte und ich doch einfach 'lockerer werden solle', niemand im Café hätte etwas mitgekriegt. Diese Worte beruhigten mich in keiner Weise und ich drehte – immer noch wütend – meinen Kopf zum Fenster.“
      Er ließ seinen Blick durch die Runde schweifen. „Ihr seht also: Es hatte absolut nichts mit einem Kuss zu tun und Ferres und ich sind auch nicht zusammen.“
      Wieder ließ er seinen Blick schweifen. Tara blickte angestrengt grübelnd vor sich her (Worüber sie wohl gerade so angestrengt nachdachte?), Leonie sah betroffen und entschuldigend aus – sie glaubte ihm offensichtlich und ihr tat dieses Missverständnis scheinbar sehr Leid, Rose blickte ihn mit großen, verwirrten Augen an... - es schien so als ob gerade ihre ganze Welt zusammen gebrochen war (Was im Namen der Götter las dieses Mädchen bitte für Bücher oder sah sich in der Bildkristallkugel für Filme an, dass sie nun SO reagierte??? - Hmm... im Nachhinein: Er wollte es gar nicht wissen. War vermutlich auch besser so. Hinterher bekäme er noch Alpträume.) und Dina... Dina sah ihn nach wie vor mit Misstrauen an.


      Part 6, Teil 294: Ende
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    • In Gedanken seufzte er schwer auf. Er konnte ja verstehen, dass er Dina – als Magierschülerin – noch einmal extra viel Angst eingejagt hatte, aber... dennoch verstand er einfach nicht, wie das zu so viel Misstrauen geführt hatte. Er hatte die Mädchen schließlich gerettet, hatte sie in keiner Weise angegriffen, hielt extra viel körperlichen Abstand zu ihnen, um sie sich nicht unwohl fühlen zu lassen und er hatte sogar Ferres diesen alberne Nachricht verfassen lassen, dass er weder den Mädchen noch ihren Familien ein Leid zufügen würde.
      Was bitte wollte Dina NOCH, um zu akzeptieren, dass er vertrauenswürdig war?
      „Ihr...“, hörte er Rose reden und drehte seinen Kopf zu ihr, „ihr habt euch also nicht geküsst...?“
      Ihre Stimme war klein, zögerlich, fragend... verunsichert.
      Jjjjjjjaap! Da hatte er gerade unbeabsichtigt jemandes Weltbild zerstört.
      „Nein, haben wir nicht“, schüttelte er verneinend seinen Kopf.
      „Ihr... ihr seid nicht... zusammen?“, fragte sie noch einmal nach, immer noch genauso zaghaft klingend, wie zuvor.
      „Nein, sind wir nicht.“ Der Blonde machte eine Pause und starrte auf seine Handprothese.
      ...Puppe mit Puppenzubehör...
      „Wir sind nicht einmal das, was man 'Freunde' nennen kann“, betonte er nochmal und zu seiner eigenen Überraschung hatte seine Stimme verbittert geklungen – sehr verbittert.
      Sollte das etwa heißen, dass er eine Freundschaft wollte? War DAS der Grund seiner Verbitterung?
      ER? Eine Freundschaft mit FERRES??? - Louis Packell?!?? - Schwachsinn! Das war absoluter Schwachsinn! Nach allem was sich der Mann geleistet hatte... allein, dass sie zivilisiert miteinander redeten und er ihn nicht noch nachträglich den Staatswachen ausgeliefert hatte, sollte wohl bereits reichen!
      ...ja, warum nicht?
      Warum hatte er Ferres nicht an die Staatswachen verraten?
      Weil ich dann keinerlei Hilfe mehr erhalten würde, um mir ein neues Leben aufzubauen!“, beantwortete er sich selbst strikt die Frage.
      Ja! Ja, genau das! Das war der einzige Grund!
      ER? Eine Freundschaft ernsthaft mit FERRES in Erwägung ziehen??? Pfff! Schwachsinn! Absoluter Schwachsinn! Es war lediglich, dass er in Ferres' Schuld stand und DESWEGEN war er dem Mann gegenüber so verbittert. Und obendrein war da noch der Fakt, dass Ferres ihn nur als verdammte Investition sah. Einfach nur als Golem, als lebensgroße Puppe... und nicht als Mensch.
      ...als Puppe mit Puppenzubehör...
      Wer wäre da nicht verbittert?
      Ferres wusste schließlich wer genau vor ihm stand – dass er einst unter dem Namen 'Hina Sakamoto' bekannt gewesen war. Er kannte die Wahrheit! ...und dennoch behandelte der Mann ihn ständig nur als die Puppe 'Li'.
      Er nannte ihn ständig bei diesem Namen – 'Li', er sagte Wörter wie 'zerstört' statt 'gestorben' oder 'beschädigt' statt 'verletzt', er... er machte mit jedem seiner Worten, seiner Gesten, seiner Handlungen deutlich, dass er Hina nur als Golem sah... und das obwohl er die Wahrheit wusste.
      ...wer? Wer wäre da nicht verbittert?
      Hina selbst war Ferres doch vollkommen egal. Er sah 'Hina den Menschen' nicht einmal... sondern nur seine Investition, nur den Golem... nur die Puppe, der er Sachen kaufte und mit der er spielen und sie manipulieren konnte, wie er wollte.
      Ferres sah nur die Puppe... den Golem... und das obwohl er doch eigentlich wusste, dass sich in Innerem dieser Hülle ein Mensch befand. War er für Ferres – obwohl er wusste, dass er einst unter dem Namen 'Hina Sakamoto' bekannt war – nur genau das Gleiche wie für Aiko? Für Duosco? Für Staubi? Für Tippeltom? Seinen restlichen einstigen Freunde...? Nur... nur noch ein Golem? Ein Nutzgegenstand? Ein Objekt?
      Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr fühlte er nun tatsächlich die Verbitterung in seinem Inneren. Sie brannte. Verbitterung... vermischt mit Schmerz.
      Immer noch auf seine Hand starrend, setzte er an um weiter zu sprechen, diesmal jedoch ließ er ganz bewusst die Verbitterung in seiner Stimme mit einfließen. Diese Emotion war in diesem Moment einfach zu dominant als, dass er sie vollständig aus seiner Stimme hätte raus halten können und wieso sollten die Mädchen nicht wissen, dass er verbittert war? Es war letzten Endes egal oder vielmehr... es wäre sogar von Vorteil für ihn. Dann erkannten sie endlich vollständig, dass er KEINE romantische Beziehung – oder anderweitig engere Beziehung – mit Ferres hatte und sie würden ihn endlich mit diesem Thema in Ruhe lassen.
      „Für Ferres... bin ich nur ein Werkzeug... nur... ein Mittel zum Zweck. Und nicht mehr. Heh...“, sprach er verbittert, „als Ferres mit seinem Auftrag auf mich zu kam... ich willigte lediglich ein wegen der... 'Belohnung'.“
      Er schielte durch seine Haarsträhnen hindurch zu den Mädchen hin, „ich mache diesen Job selbstverständlich nicht umsonst. Ferres... bezahlt mich.“
      Er senkte seine Augen wieder zur Prothese, „jedenfalls... dachte ich zu Anfang es wäre simpel nur eine geschäftliche Angelegenheit. Eine reine Geschäftsbeziehung. Doch... hat Ferres im Laufe der Zeit mehr als deutlich gemacht, dass wir nicht einmal ebenbürtige Geschäftspartner sind, geschweige denn Kollegen oder...“, er lachte spöttisch, „oder gar Liebhaber.“
      Wieder sah er kurz auf und blickte zu den Mädchen hin, nur um seinen Blick wieder zu senken.
      „Nein, für Ferres... für Ferres bin ich nur ein simples Werkzeug, was ihm dabei behilflich ist seine Ziele zu erreichen. Nur... ein Mittel zum Zweck.“

      Part 6, Teil 295: Ende
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