Für Hinamonsterchen in Anlehnung an "Zweiklassentrennung"

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Es ist schon echt verwunderlich. Wenn ich ein Part eigendlich nicht besonders gelungen finde, dann bekomme ich solche genialen Kommies. Vielen lieben Dank Hinalein!

      Nachdem ein gewisser jemand mich angeplüscht hat, ich solle doch uuuuuunbedingt noch was zu besten geben... Hier noch ein weiteres Stücki.... nicht viel, aber ich denke doch recht spannend!
      Viel Vergnügen!!!



      „Saiy war sehr unruhig. sie hat um sich geschlagen und das Gesicht verzogen. Hina liegt seid 2 Tagen immer in dieser gleichen Schonhaltung. Es macht mich kaputt nur daneben zu sitzen und nix tun zu können!“ Aiko schlug die Hand vors Gesicht und ihre Schultern zuckten leicht.
      Mit misstrauischem Blick beugte sich Staubi zu ihr runter. Weinte Aiko? die toughe Aiko? Vorsichtig wie wenn sie ein gefährliches Tier berühren müsste legte Staubi ihre Hand auf Aikos Schulter. Diese liess aber zischend ihre Hände fallen und sah Staubi mit funkelnden Augen an. „Wie sagte Saiy Gebieterin zu Dir? Sie hat die ganze Geschichte mit den Magiersklaven doch nie mitbekommen. Was ist da los Staubkind?“
      Oha, Staubkind. Wie selten fiel doch ihr eigendlicher Name. Jeder nannte sie eigendlich Staubi. Ihr war inzwischen ihr eigendlicher Name schon fast fremd geworden. Nun, nicht fremd. Aber es hörte sich komisch an, wenn er einem so ins Gesicht geschleudert wurde...
      Flaya stand lässig an der Wand ihrer Kajüte gelehnt. Sie überlegte immer noch und versuchte die einzelnen Puzzleteile zusamenzufügen.
      „Staubi sag mal, was hast du da eigendlich immerzu in der Hand?“ irritiert runzelte Staubi die Stirn. „Ich hab nichts in der Hand...“
      „Mensch Staubi du fummelst schon seid Tagen immer an irgendetwas rum. Ständig hast du eine Hand in der Tasche!“ Aiko zeigte generft auf Staubis Hand die tatsächlich in ihrer Hosentasche war. Überrascht zog sie ihre Hand hervor und öffnete sie.
      Mit einem kleinen Plop matrealisierte sich neben Flaya ein Stückchen Papier das geräuschlos zu Boden segelte. Flaya bückte sich und hob sie auf. „Oh die PN ist von Bella und Ibrahim... das ist aber merkwürdig...“ Flaya verstummte und las erstmal leise die Nachricht.
      „Was ist los? Ist irgendwas mit Nuspli?“ Bella war so nett und hatte zugesagt auf das kleine Buschschwänzchen ein wenig acht zu geben. Es lebte zwar immer noch gern wild in den Ahornwäldern, mochte aber inzwischen schon mal gern ein wenig zivilisation und gegen einen warmen Ofen Nachts, Streichelneinheiten und eine Extranuss hatte es auch nichts einzuwenden.
      Flaya schüttelte den Kopf. „Nein, davon schreibt sie nichts. nur, dein Haus Staubi...“
      Interesiert kam Staubi etwas näher:"Was ist mit meinem Haus? Ist es endlich zusammengefallen?“
      Flaya schüttelte erneut den Kopf. „Es hat sich über Nacht in ein Palast verwandelt!“

      Staubi sass auf ihrem Bett. Sie spielte mit dem Stein in ihrer Hand.
      Finstere Gewitterwölkchen schienen um ihrem Kopf zu schwirren. Es war alles so verwirrend.
      Missmutig starrte sie auf den Stein in ihrer Hand. Sie schien das Ding immer wieder zu vergessen. Wenn sie es weglegte, war es kurze Zeit später wieder in ihrer Hand. So als ob das Ding sie irgendwie manipulierte....
      Sie satand auf und legte den Stein demonstrativ auf ihre Komode die amanderen Ende von ihrem Zimmer stand. Doch als sie sich umdrehte um wieder in Rivhtung Bett zu gehen, merkte sie, das er wieder in der Hand war.
      „Das ist doch zum Dander melken!"
      Ihr Blick fiel auf das Fläschen was immer noch auf ihrem Nachttischchen stand. Ihr blieb gar nichts anderes übrig. Wenn sie diese Geschichte aufklären wollte, dann musste sie den nächsten Schritt machen. Nur sie konnte das. Sie setzte noch einen kleinen Brief an Flaya und Aiko auf und legte ihn auf die Komode. Dann legte sie sich auf ihr Bett, nahm das Fläschchen in die Hand und trank es in einem Zug aus.
      Sofort sank sie in die weichen Kissen. Ihre leblose Hand liess das Fläschchen los und es kullerte auf den Boden.
      Kurze Zeit später öffnete sich die Kajütentür und Flaya kam hereingestürmt. In ihrer Hand hielt sie eine Flasche Wein und 2 Gläser, die klirrend auf den FUssboden zerbrachen, als sie Staubis lebosen Körper auf dem Bett sah.
      Ein Brief auf der Komode stach ihr ins Gesicht.

      „Liebe Aiko und Flaya,
      ich hab einfach das ungeheure Gefühl, das ich Schuld an dem ganzen Mist hier habe. Ich werde jetzt die beiden retten. Irgendwie. Ich hab da diesen Stein in der Hand, den ich nicht loswerde oder loswerden möchte. Ich weis es nicht. Es passieren Dinge die ich nicht beeinflussen kann.
      Ich bin dabei komplett durchzudrehen, deswegen blieb mir nur dieser Schritt. Seid mir bitte nicht böse. Ich werde tun, was in meiner Macht steht!
      Ich liebe Euch
      Staubi“

      Mit zitternden Knien hob Flaya das Fläschchen auf, was auf dem Boden lag. Es war vollkommen leer.
    • Staubkind wrote:

      "Was ist mit meinem Haus? Ist es endlich zusammengefallen?“

      *lacht*
      Das ist echt super! XDDDD
      Jeder normale Mensch würde sich sorgen, dass mit dem Haus irgendetwas ist... nicht so Staubi. Sie hofft sogar darauf, dass ihr Haus zusammen kracht. XDDDDD


      Und bei dem letzten Part, da muss ich anfangen zu bangen.
      Nicht, dass unsere Staubi noch stirbt, weil sie eine Überdosis genommen hat oder dass sie für Monate lang im Koma ähnlichen Zustand ist. :fie:
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar
    • Ich wollte ja warten bis Hina den nächsten Part hochgeladen hat.... ehrlich... aber irgendwie schreibt sich diese Geschichte von ganz alleine... Ich kann so gar nix dafür. Die will hier unbedingt rein.... Also Hina fühledich bloss nicht unter Druck gesetzt (muhaha) (unschuldig Pfeiff*)

      Aiko und Flaya warteten auf dem Sonnendeck auf den Heiler der gerade bei Staubi in der Kabine war.
      Die Stimmung war mehr als gedrückt. Aiko stierte auf einen imaginären Fleck an der Bordwand während Flaya nervös an den Fingernägeln kaute.
      „Ich habe mir diese Reise komplett anders vorgestellt. Ich wollte mit Hina endlich mal wieder schöne Momente geniessen. Nicht nur immer den Alltag. Ich wollte mit Saiy schwimmen üben und auch mit Staubi mal wieder ein paar alberne Gespräche bei einem netten Glas Sekt oder so führen. Und nun liegen sie alle fast tot in ihren Betten....“
      Flaya schüttelte den Kopf. „Sag sowas nicht Maus. Das ist keine Krankheit. Da bin ich mir sicher. Irgendetwas haben wir übersehen ich weis nur noch nicht was.“ Sie streichelte ihrer Tochter liebevoll über das Haar. Aiko liess sich fallen und vergrub ihr Gesicht in die Halsbeuge ihrer Mutter. Ihre Schultern bebten und die Tränen liefen ihr heiß überdie Wangen. Flaya nahm sie etwas fester in die Arme und wiegte sie leicht hin und her.
      Die Kabienentür öffnete sich und der Heiler betrat das Sonnendeck.
      Flaya und Aiko sahen ihn fragend an. Er schüttelte nur den Kopf.

      Staubi stand in einem langen Korridor mit vielen Türen. Ein leichter Nebel wabberte durch den Gang und es sah ziemlich unwirklich aus. Sie sah sich die Türen genauer an und hoffte die eine blaue Tür zu finden, weil irgendwie war sie immer da in ihren Träumen. Denn das war es was sie tat hier. Träumen!
      Also gut. Nun musste sie Saiy und Hina finden. Sie sah sich noch mal um. Die Türen sahen alle unterschiedlich aus. Manche aus Holz, Metall oder Glas. Sie waren in den verschiedensten Farben und Formen. Es gab runde Türen und eckige. Jede war einzigartig.
      „Also gut! Dann wollen wir einmal!“ beherzt griff sie zu nächsten Türklinke. Es war eine grüne Tür mit goldenen Beschlägen. Davor standen zwei goldene Statuen die die Form eines Tiegers hatten. Sie hatten ihre Tatzen erhoben und schienen gerade unglaublich zu brüllen.
      Sie drückte die Klinke herunter und die Tür öffnete sich. Sie befand sich mitten in der Wüste. Wüstensandzwerge spielten gerade fangen miteinander. Entzückt ging sie in die Hocke um unbemerkt zu bleiben und ihnen ein wenig beim spielen zuzusehen.
      Bis ihr schliesslich wieder einfiel was sie hier wollte. „Och Mensch, warum vergesse ich eigendlich immer alles in letzter Zeit! Ich muss mich um Saiy und Hina kümmern!“ Sie drehte sich um 360 grad und sondierte so die Umgebung. Ihre Tür stand im Wüstensand. Es sah so unehct aus. Doch irgendwie war Staubi beruhigt, das sie nicht einfach wieder verschwand. „Ich scheine hier in der Nähe vom Tempel zu sein. Ich werde mich mal auf dem Weg machen.“
      Dann blieb sie noch mal stehen. „Moment, das ist mein Traum und ich kann träumen, was ich will! Und ich will jetzt sofort meine Saiy finden!“ Sie schlug mit der Faust in ihre Hand um ihrer Aussage noch ein wenig mehr Gewicht zu geben.
      Dann stapfte sie durch den heissen Sand auf die alte Tempelanlage zu. Sie war vor Jahren mal hier, damals hatte sie Aufträge erfüllt um Geld zu verdienen.
      Sie ging die breite Treppen zum Tempel hoch. Die schweren Steintore standen zum Glück ein Stück offen, so das Staubi sich durchquetschen konnte. Drinnen war es kühl und im schummrigen Licht konnte sie nur die Umrisse des Altars erkennen.
      „Hm Hina, jetzt könnte ich dein magisches Licht gebrauchen.“
      Ihre Augen gewöhnten sich langsam an das Schummerlicht und sie konnte eine Bewegung in der Ecke ausmachen. Vorsichtig ging sie näher ran. „Saiy?“
      Das Bündel in der Ecke machte sich noch ein wenig kleiner. Staubi ging in die Hocke als ob sie ein paar wilde Tiere beobachten wollte. Sie streckte ihre Hand aus und sagte mit ganz sanfter Stimme:"Saiy Süsse, kom zu mir.“ Saiy machte sich ganz klein und wimmerte leise. „Bitte mein Mäußchen, ich tu dir doch nichts. Ich bins, Tante Staubi.“
      Vorsichtig streckte Saiy ihre Hand aus. Staubi ergriff sie und zog die total verschreckte Saiy zu sich in die Arme. Die Kleine war so leicht. Ihre Haut war fahl, fast durchscheinend. Sie fühlte sich so unheimlich leicht an. Vorsichtig trug sie die Kleine aus dem Tempel. Saiy hatte ihre Arme ganz fest um ihren Hals gekrallt und versteckte ihr Gesicht auf Staubis Schulter. Draussen angekommen, setzte Staubi sich erstmal auf einer der Stufen. Saiy sass auf ihren Schoss und versteckte noch immer ihr Gesicht. Die Bogenschützin streichelte langsam ihr einstiges so schönes langes Haar, das jetzt in dünnen fahlen Stränchen an ihrem Kopf klebte. Dann begann sie ein altes Kinderlied zu summen.

      In Staubis Kabiene war es inzwischen ziemlich eng. Flaya ziemlich praktisch veranlagt hatte inzwischen alle 3 Patienten in den kleinen Raum gefercht. Sämtliche Möbelstücke waren rausgeflogen um für alle Matratzen genug Platz zu bieten. Staubi, Hina und Saiy lagen nun nebeneinander aufgereiht auf den Boden, so das Flaya sie alle drei genaustens im Blick hatte. Aiko sass zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter sie hielt Hinas Hand und streihelte Sayis Gesichtchen.
      „Du Aiko? Ich glaube Staubi gehts da wo sie ist ziemlich gut.“ Die Schwertkämpferin nickt leise. „Ich hoffe dann geht es Hina und Saiy auch gut.“
      Kurze Zeit sagte niemand von den beiden was. Flaya schien nur immer auf den selben Punkte in der Ecke zu stieren. Da bemerkte sie etwas.
      „Aiko? Glaubst du das Stöpsel Heimweh hat?“
      Ohne einen Blick von ihrer Tochter zu lassen antwortete sie. „Kann schon gutmöglich sein. Staubi mag keine Schiffe. Sie ist lieber in ihrem Wald und flirtet mit den Viechern die da rumlaufen...warum fragst du?“
      „Ist ihr Lieblingswald zufällig der Ahornwald?“ Flayas Stimme war voller Staunen.
      Aiko lies kurz von ihrer Tochter ab um sich zu ihrer Mutter umzudrehen. Doch bevor sie nach dem Grund der Frage fragen konnte bemerkte sie Flayas Blick und wendete den Kopf um in die selbe Richtung zu schauen. Sie traute ihren Augen kaum.
      „Weil dort in der Ecke gerade ein Ahorn wächst...“
    • Staubkind wrote:

      Ich wollte ja warten bis Hina den nächsten Part hochgeladen hat.... ehrlich... aber irgendwie schreibt sich diese Geschichte von ganz alleine... Ich kann so gar nix dafür. Die will hier unbedingt rein.... Also Hina fühledich bloss nicht unter Druck gesetzt (muhaha) (unschuldig Pfeiff*)

      Har di har har... :hmm:
      Was kann ich dafür wenn ich derzeit ne totale Schreibblockade habe? >.<"

      Aber dein Part ist wie immer echt toll und macht neugierig auf mehr.
      *Kaffee da lass* ;)
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar
    • Ahhh Schreibblockade!!! Das ist reine Kopfsache!!!
      auf auf losgehts!!!


      Staubi stapfte durch den Sand. Das Kind fest an sich gedrückt. Saiy rührte sich nicht. Die Bogenschützin wusste nicht ob sie eingeschlafen war oder sich einfach nur nicht rührte. Sie wollte aber nicht nachsehen, aus Angst sie eventuell zu wecken oder zu stören.
      Sie stapfte weiter immer ihre Augen auf den kleinen Punkt am Horizont gerichtet wo sie die Tür sah. Wie würde sie jetzt weiter machen? Das Kind hatte sie schon mal. Zumindestens in ihrem Traum. Kann sie Saiy nun one weiteres mit rüber nehmen? Sie musste wieder an Hina denken und lächeln. Er hasste es auf geratewohl loszuziehen. Er brauchte ein Plan. Staubi war da ganz anders. Sie lief los und entscheidete sich dann, wen die Situation es forderte. SIe schüttelte den Kopf und sehnte sich nach Hina. Er gab ihr Halt, nur allein durch seine Anwesendheit. Sie liebte seinen Blick den er ihr immer zuwarf, wenn sie in seinen Augen schon wieder einmal über die Strenge geschlagen und sich einfach daneben benommen hatte. Oder auch seine Verlegenheit, wenn sie ihn, so wie es nun mal ihre Art war, stürmisch Umarmte um ihn zu zeigen wie lieb sie ihn hatte.
      Nein, es durfte nicht vorbei sein. Sie würde alles dran setzen um ihr Monsterchen zu retten. Wie, wusste sie noch nicht.
      Sie war an der Tür endlich angelangt und öffnete sie. Sie atmete erleichtert aus. Zum Glück war sie nicht verschlossen. Sie kam wieder in den Gang. Die Tür schloss sich hinter ihr und verschwand.
      Ein paar Sekunden sah Staubi auf die Stelle wo sich eben noch die beiden Tiger und die Tür befunden hatte.
      Saiy stöhnte leise in ihrem Arm. Staubi drückte sie an sich und gab ihr einen kleinen Kuss auf den Scheitel. „Alles wird gut meine Süsse, wir schaffen das hier!“

      Staubis Zimmer hatte sich in einen kleinen Wald verwandelt. Aiko, Flaya Hina, Staubi und Saiy befanden sich auf einer Lichtung. Die Sonne strahlte warm durch das bunte Blätterdach. Flaya starrte über sich auf die Laubpracht. „Es ist Herbst!“
      Aiko hockte gerade neben Staubi und befeuchtete ihre Lippen mit einem nassen Schwamm. Sie murmelte:"Staubi liebt den Herbst. Sie sagt er ist so bunt und voller Reichtum. Hina und sie haben viele Spatziergänge durch die Wälder gemacht. Ich war manchmal richtig eifersüchtig auf die beiden. Hina wirkt dann so befreit wenn sie da ist. Ja, fast ausgelassen...“
      Die Bogeschützin hob erstaunt ihre Augenbrauen als sie ihre Tochter so erzählen hörte. Sie konnte es sich nicht verkneifen :"Hina? Ausgelassen?“ Ein wenig irritiert sah Aiko ihre Mutter an. Dann huschte auch ihr ein Lächeln über das Gesicht. „Naja, nicht so richtig ausgelassen. Eben halt nur fast!“
      Sie lachten beide ein wenig. Aiko verrichtete weiter, schweigsam, ihre Arbeit. „Du Mama, meinst du ich war zu hart zu Staubi?“
      Flaya hockte sich neben ihrer Tochter und strich ihr in einer liebenvollen Geste die Haare aus dem Gesicht. „Du liebst deinen Mann und deine Tochter. Und da du beide schon mal verloren glaubtest, hast du natürlich Angst, das es wieder passieren wird. Und dann rennt da so ein Wirbelwind rum und bringt deiner Tochter Schabernack bei und verleitet Hina dazu ausgelassen zu sein.“ Ein schmunzeln überkam beide für einen kleinen Augenblick. Dann sah Flaya ihre Tochter wieder voller Liebe an und redete weiter. „Du kannst gar nicht anders. Du musst doch eiversüchtig werden! Aber was du bei den ganzen nicht vergessen darfst. Hina ist mit Dir zusammen. Nicht mit Staubkind! Ich denke er hat dir mehr als einmal gezeigt zu wem er steht. Und was Saiy betrifft. Staubi hier ist nicht ihre Mutter! Die haben einen ganz besonderen Status. Und glaub mir. Das weiß ich aus eigener Erfahrung!“
      Aiko nahm ihre Mutter ganz fest in den Arm.
      Auf einmal viel Flayas Blick auf Staubis Hand, die krampfhaft sich um ein Gegenstand klammerte. Sie schob ihre Tochter von sich und ging interesiert darauf zu.
      „Aiko, hilf mir mal. Ich möchte ihre Hand öffnen.“ Die Schwertkämpferin kam hinzu und drehte Staubis Hand mit dem Handrücken auf die Matraze und hielt sie fest. Flaya versuchte nun FInger für Finger von Staubis Faust zu öffnen. Es kostete sie unheimlich viel Kraft aber schliesslich hatte sie es geschafft.
      Ein kleiner runder Stein lag in ihrer Hand. Er war pechschwarz.
      Flaya runzelte die Stirn. Aiko sah ihre Mutter fragend an. „Was ist das?“ Flaya schüttelte langsam den Kopf. „Ich weis es nicht genau. Lass mich mal eine PN an Chatall schicken. Ich habe da so eine Ahnung. Und wenn es das ist was ich denke meine liebe Aiko. Dann können wir nur noch beten!“

      Die nächste Tür worauf Staubi zusteuerte gefiel ihr persönlich besonders gut. Es war ein grosses Scheunentor. Bemalt mit Tieren. So wie sie in Nostale rumliefen. Dander, Wollies, Buschis Waschbärenvögel und viele mehr. Staunend stand sie davor, legte ihren Kopf in den Nacken um auch die Tiere ganz oben sehen zu können. Der Türknauf war wie ein Bumerang geformt und glitzerte wie wenn er voller Mottenstaub währe.
      „Oh Saiy schau einmal, was für eine wunderschöne Tür. Schau da, das Buschi sieht aus wie Nuspli. Und dort. Eine ganze Meute mit grünen Riesenechsen.“
      Saiy seuftze leise und kuschelte sich noch ein wenig enger an Staubi. Diese legte ihre Wange auf ihr Haupt und flüsterte:"Wir schaffen das Süsse. Ich weis das. Wir holen jetzt Papa!“
      Sie öffnete die Tür und betrat einen Herbstwald.
      Staubis Augen wurden kugelrund und in ihrem Magen breitete sich ein ganz warmes Gefühl aus. „Schau mal Saiy! Das ist ja wie zu Hause in meinem Wald!“ Sie drückte das Mädchen wieder an sich. Denn auch wenn Saiy unglaublich leicht war, so wurden ihre Arme doch langsam lahm und schwer.
      Die Sonne schien durch das goldene Dach. Bunte Blätter rieselten leicht von den Bäumen. Fast schon beschwingt lief Staubi mit ihrer kleinen Last durch den Wald. Sie atmete den Geruch tief ein und hatte das Gefühl nicht genug zu bekommen.
      Irgendwann trat sie auf eine Lichtung. Ein kleiner Bach rieselte hindurch. Frösche quarkten an seinem Ufer und die Waschbärenvögel surrten umher und fingen kleine Insekten. In der Mitte der Lichtung konnte Staubi einige Gestalten ausmachen. Sie schienen dort zu campieren. Sie rutschte Saiy wieder in die richtige Position und ging auf die Leute zu. Ihre Augen wurden immer grösser. „Saiy meine Süsse, jetzt wird es langsam interesant...“ Erstaunt blieb sie stehen. Sie sah Hina saiy und sich auf Lagern liegen. Aiko und Flaya sassen neben ihnen und bemühten sich aufopferungsvoll. Staubi hob die Hand und sagte freundlich Hallo! Doch keiner der beiden schien sie zu bemerken.
      „Was meinst Du Saiy? Sind wir tot? Ich habe schon öffters darüber gelesen, das man seinen Körper sehen soll, wenn man stirbt...“ Saiy schnarchte leise. „Mit einer so ausführlichen Antwort hab ich jetzt nicht gerechnet.“


      Ein kleines Plopp sagte Flaya, das eine PN angekommen war. Hastig öffnete sie den kleinen Brief.
      „Chantal Du bist gigantisch!“ Aiko sah erwartungvoll zu ihrer Mutter. „Ich hab Chantal von dem Stein erzählt und wie komisch sich Stöpsel benommen hat deswegen. Chantal hat nun in den verbotenen Akten gewühlt und das gefunden.“
      Sie präsentierte Aiko einen Zettel auf den ein Stein abgebildet war. Oben an der Ecke waren einige Schriftzeichen in rot abgebildet.
      Aiko zeigte auf die Schriftzeichen. „Zeigen diese Zeichen nicht an, das der Gegenstand zu den verbotenen Dingern gehört?“
      Flayas Augen wurden ganz schmal. „Das ist ein Seshoumaru Stein. Er wurde damals in den Sklavenkriegen von den sogenannten Trainern gebraucht um den gröstmöglichen Nutzen aus den Magiern zu ziehen. Je mehr die Skalven ihren WIllen verlierten und gefügiger wurden, umso mehr Wünsche wurde den Trainern erfüllt. Der Stein entzog den Magiern die Manna und wandelte sie in Wünsche um!"
      Aiko schlug entsetzt die Hand vor dem Mund. „Oh nein, wie schrecklich! Wer denkt sich sowas aus?“
      Flaya schlug traurig die Augen nieder. „Du glaubst gar nicht wieviel von solchen Dingern gebaut worden sind. Es gab eine ganze Industrie die sich nur mit solchen Dingern beschäfftigte. Wie erhalte ich am schnellsten und effektifsten einen guten Sklaven!“
      „Aber wieso Staubi? Die würde sich doch nie an Saiy oder Hina in böswilliger Absicht nähern?“ ensetzt starrte Aiko auf Staubi die immer noch tief schlafend vor ihr lag.
      „Soweit ich weis, wird der Stein aktiv sobald er in die Nähe von einem Magier gebracht wird. Wie genau, weis ich nicht. Ich glaube nicht das unsere Stöpsel hier irgendjemand böses wollte. Das böse hat sie als Medium eher misbraucht. Der Stein ernährt sich von Mana. Wenn ich nur wüsste wie wir ihn wieder loswerden."
      Aiko schüttelte bedauernd den Kopf. „Und wie ist Staubi an so einen furchtbaren Stein gekommen?“
      Die Bogenschützin machte eine hilflose Geste. „Ich habe gedacht es wurden alle Steine damals konfisziert und zerstört. Chantal meldet sich, wenn sie mehr herausbekommen hat. Nun müssen wir nur warten und ja diesen Stein nicht berühren. Sonst werden wir auch noch mit reingezogen!“

      Mit offenen Mund hörte Staubi Flaya über den Stein reden. „Natürlich der Stein! Nuspli hatte sie warnen wollen. Und sie in ihrem dickschädligen Messiewahn hat ihm nicht zugehört.
      „Ich bin also doch schuld an dem allen hier. Saiy ich mach das gut! Versprochen! Ich mach das gut!“
    • Staubkind wrote:


      Die Bogeschützin hob erstaunt ihre Augenbrauen als sie ihre Tochter so erzählen hörte. Sie konnte es sich nicht verkneifen :"Hina? Ausgelassen?“ Ein wenig irritiert sah Aiko ihre Mutter an. Dann huschte auch ihr ein Lächeln über das Gesicht. „Naja, nicht so richtig ausgelassen. Eben halt nur fast!“

      *schmunzel*
      Kommt Hina wirklich so ernst rüber?
      Ansonsten mag ich das Gespräch unheimlich zwischen Aiko und Flaya. Mehr davon. =)

      Staubkind wrote:


      „Was meinst Du Saiy? Sind wir tot? Ich habe schon öffters darüber gelesen, das man seinen Körper sehen soll, wenn man stirbt...“ Saiy schnarchte leise. „Mit einer so ausführlichen Antwort hab ich jetzt nicht gerechnet.“

      Tolle Idee!

      Staubkind wrote:


      Flayas Augen wurden ganz schmal. „Das ist ein Seshoumaru Stein. Er wurde damals in den Sklavenkriegen von den sogenannten Trainern gebraucht um den gröstmöglichen Nutzen aus den Magiern zu ziehen. Je mehr die Skalven ihren WIllen verlierten und gefügiger wurden, umso mehr Wünsche wurde den Trainern erfüllt. Der Stein entzog den Magiern die Manna und wandelte sie in Wünsche um!"
      Aiko schlug entsetzt die Hand vor dem Mund. „Oh nein, wie schrecklich! Wer denkt sich sowas aus?“
      Flaya schlug traurig die Augen nieder. „Du glaubst gar nicht wieviel von solchen Dingern gebaut worden sind. Es gab eine ganze Industrie die sich nur mit solchen Dingern beschäfftigte. Wie erhalte ich am schnellsten und effektifsten einen guten Sklaven!“

      Geniale Idee, hätte von mir stammen können. ;)
      Aber ich finde Aikos Reaktion "schlug entsetzt die Hand vor den Mund" wirkt etwas gekünstelt/klischeehaft... vielleicht hättest du da ein wenig mehr auf ihre Emotionen eingehen sollen, um der Reaktion mehr Realismus zu verleihen.

      Ansonsten: Neugierig auf mehr. ;)
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar
    • So, wir wollens ja immer noch ein wenig spannend machen... also bitte schön!!!
      Rechtschreibfehler dürft ihr behalten ;) Hab ehrlich gesagt keine Lust mehr gehabt, die zu beseitigen

      Staubi wiegte die kleine Saiy langsam hin und her. Sie sah auf diese Schatten von Flaya und Aiko die sich so sorgten. Staubi grübelte. Waren Aiko und Flaya nun irgendwelche Hirngespinnste aus ihren Träumen? Oder waren das Schatten aus dem reellen Leben? Ängstlich starrte sie auf ihren Körper der da wie tot vor ihr auf der Matratze lag. Sie legte Sayi vorsichtig auf den Boden, wo sich das Mädchen gleich zusammenrollte und zufrieden schmatzte. Sie hockte sich neben ihren eigenen Schattenkörper hob eine Hand, streckte ihren Zeigefinger aus und versuchte der schlafenden Staubi am Ohrläpchen zu ziehen. Sie griff ins Leere. Aber irgendwie juckte es sie plötzlich an ihrem eigenen Ohr. Sie überlegte kurz, dann versuchte sie gegen die Nase zu tippen und richtig. Sie merkte es an ihrer eigenen Nase. Die Staubi auf der Matratze bewegte sich und stöhnte im Schlaf. Aiko wurde aufmerksam und setzte sich neben ihr. „Wacht sie auf?“
      Hoffnungsvoll erhob sich Flaya von ihrem Stuhl, doch Staubi wachte nicht auf. „Nein Aikoschatz. Sie schläft! wie die anderen. Tief und fest. Mit einem schweren Seufzer liess sie sich wieder auf ihren Stuhl nieder und beschäfftigte sich weiter mit den Unterlagen die Chantal ihr per PN zugesendet hatte.
      Aiko erhob sich und ging wieder zu ihrer Tochter. Sie war sehr blass und dünn. Dicke dunkle Augenringe zeigten sich auf ihrem fast durchsichtig scheinenden Gesichtchen.
      Staubi hob ihre Augenbrauen. Also irgendwie konnte sie mit der realen Welt doch in Kontakt treten...
      Sie ging zu Flaya. Die ihre Unterlagen über den Stein mit gerunzelter Stirn las. Staubi hob ihren Zeigefinger und tippte Flaya am Nacken. Diese hob ihre Hand und kratzte sich an der Stelle. Staubi konnte nicht anders, sie grinste über beide Backen und kitzelte Flaya wieder. Diese kratze sich wieder. Das gefiel Staubi und sie lief zu Aiko und kitzelte sie an der gleichen Stelle.
      „Aikoschatz? schaust du mal bitte kurz, mich juckt es da auf einmal so furchtbar.“ Flaya hielt Aiko ihren Nacken hin, damit sie mal nachsehen konnte. Aber auch die war sich am kratzen. Staubi gefiel ihr Scherz. Dann sah sie aber wieder auf Saiy die da immer noch auf den Boden lag und es kam ihr eine Idee. Vorsichtig hob sie das Mädchen hoch und trug sie zu der Stelle an der die andere Saiy in der wirklich Welt lag. Nun legte sie das Mädchen so auf das Bett, das sich beide Körper berührten. Und richtig. Die feste Saiy wurde vor ihren Augen feinstofflich und schien mit der anderesn Saiy zu verschmelzen. Dann begann sie sich zu strecken. Aiko und Flaya hörten mit dem Kratzen auf und waren sofort bei dem Mädchen. Sie schlug die Augen auf und sah ihre Mutter und ihre Oma groß an.
      Aiko hatte Tränen in den Augen: „Saiy!Meine Saiy!“ „Mama?“ Flaya stiess ein lauten Jauchzer aus. Dann schoss sie vor und nahm ihre beide Mädchen fest in die Arme.
      Staubi hatte ein Klos im Hals als sie die drei so sah. Würde sie auch je so ein kleines blondes Mädchen haben? Warscheinlich nicht. Aber sie hatte ja Saiy. Liebevoll sah sie auf das kleine Mädchen das immer noch nicht genau zu wissen schien, was passiert war. Staubi besah sich dieses Bild von Harmonie und Frieden eine zeitlang. Die drei sassen ganz still und genossen die Liebe und die Wärme die sie sich gegenseitig gaben. Auf einmal kam sie sich wie ein Eindringling vor. Sie musste jetzt Hina finden. Um jeden Preis!
      Die Bogenschützin zog sich zurück. Lief durch ihren Traumwald zurück zur Tür. Eine einsame Träne lief ihr an der Wange runter.
      Sie fand die Tür. Öffnete sie und war wieder in diesem langen Gang. Zu beiden Seiten erstreckten sich wieder weitere Türen, Durchgänge Tore und Pforten. Die Bogenschützin sah zu beiden Seiten den Gang hinunter. Sie packte ihre Fäuste in die Hüften und setzte ein grimmiges Gesicht auf.
      „Hina Du Depp! Hinter welcher dieser vermaledeiten Türen befindest Du dich! Gib mir doch mal ein Hinweis!“
      Sie begann den Gang langsam hinunterzulaufen. Er schien kein Ende zu nehmen. Sie griff zur nächstbesten Tür. Sie war aus einfachem Holz und hatte einen runden Türgriff aus einem grünen Stein. Sie rüttelte am Griff. aber er war abgeschlossen. Also lief sie weiter. Aber keine Spur von ihrer blauen Tür.
      Aber sie fand eine andere Tür, die ihr gefiel. Sie war in einem warmen Braunton mit wunderschönen Intasien die Schwertakrobaten zeigten. Diese Tür war offen und Staubi trat herein.
      Sie stand in einem kleinen Zimmer. Staubi kam es irgendwie bekannt vor. Dann sah sie das schmale Bett. Aiko lag darin mit einem Neugeborenen im Arm. Hina sass am Bettrand und streichelte mit einem Finger zart über die Nase des Babys. „Hina!“ Staubi sprang entzückt vor um ihn an der Schulter zu berühren. Aber ihre Hand griff ins Leere. „Hina?“ Mit einem etwas dämlichen Gesichtsuasdruck sah sie auf ihre Hand, die einfach so durch Hinas Körper griff, asl währe er ein Geist. Ein Geist.. Staubi stutze. Was war das hier? Sie sah sich noch mal um. Das Zimmer, ja das war doch die kleine Wohnung von Aiko und Hina, bevor sie umzogen... Staubi sah auf das Baby.
      „Dann ist das Saiy. Ja die kleine Saiy. Frisch geboren. Wie glücklich Aiko und Hina aussahen. Er beugte sich gerade zu Aiko um ihr einen langen Kuss zu geben. Beschämt drehte sich Staubi weg. Im selben Moment wurde die Tür aufgemacht und Staubi selbst kam herein gefegt. „Ist es da?“
      Hina und Aiko fuhren wie ertappt auseinander und starrten auf den Eindringling an der Tür. Staubi hatte ein grosses Glas mit eingelegter rote Bete, das sie auf das kleine Nachttischchen neben das Bett stellte. „Die musst du essen Aiko. Bei Blutverlusst viel rote Beete essen! Ich habe die selbst eingelegt. Sie öffnete das Glas und fischte gleich eine heraus und zerkleinerte diese auf ein Teller, den sie auch mitgebracht hatte. Dann streckte sie diesen Aiko hin. Hina schmunzelte hinter vorgehaltener Hand. Aiko hatte ein warmes Lächeln um den Mund. „Darf ich DIr vorstellen Staubi? Das ist Saiy!“ Sie hielt das kleine Bündel zu Staubi hin. Diese stand noch mit dem Teller auf der die Rote Beete war, da und bekam kugelrunde Augen und sah Aiko fragend an. Hina nahm ihr den Teller aus der Hand und Aiko hielt ihr das Baby so hin, das sie es nehmen konnte. Vorsichtig als ob es was sehr zerbrechliches währe wiegte Staubi das kleine Bündel in ihrem Arm. Aiko hatte inzwischen ihren Kopf auf Hina Schulter gelegt, und beobachtete Staubi und ihr Baby mit einem Lächeln.
      Staubi erinnerte sich. Das war das erste mal das sie Saiy gesehen hatte. Was war das doch für ein tolles Gefühl, das kleine Wesen auf dem Arm zu haben. So schutzlos so süß. Sie atmete tief ein und aus. Das hier waren Erinnerungen an einen schönen Moment in ihrem Leben. Aber würde sie nicht weiter zu Hina bringen. Schweren Herzens drehte sie sich um und öffnete die Tür zu dem misteriösen Gang. Noch einmal warf sie einen kurzen Blick über ihre Schulter zurück wie sie alle beieinander sassen.
      Dann schloss sie die Tür.
      Gut, weitersuchen. sie wante sich nach rechts und lief weiter den nicht enden wollenden Gang hinunter.
    • Ich gebe hiermit öffentlich bekannt, das ich in ein Schreibstreik trete bis das Monsterchen gewillt ist, ihre imaginäre Schreibblokade in den Müll zu werfen
      Weiterhin gebe ich bekannt, das ich nicht eine Silbe weiterschreiben werde bis Hina gewillt ist die Geschichte anständig zu beenden!!!!
      Meine armen angespannten Nerven hatlen diese Hinhaltetaktik nicht länger aus!
    • Also gut. Nachdem meine TOchter heute Morgen bockend in ihrem Bett sass und gemeint hat sie stehe nur dann auf, wenn es geschneit hat, habe ich mi rüberlegt, das ich mit meiner bockenden Art wohl doch nicht weiter komme....

      Also hier der nächste Part. Ich hoffe er gefällt und animiert Hinamoto doch weiterzuschreiben :love2:



      Sie musste sich mehr auf Hina konzentrieren. Bei Saiy war ihr das doch auch auf Anhieb geglückt.
      Sie stampfte zornig mit dem Fuss auf und lehnte sich an eine der unendlich vielen Türen. Wie ein Wollet der in einem Busch versteckt sass sondierte sie ihre Umgebung. Dann schloss sie die Augen und dachte an Hina. Ihre Hände wurden zu Fäussten und ihr Gesicht verzerrte sich zu einer wilden Fratze. „Hinaaa, Hinnna, Hina Sakamoto du mieser Pimpel. Wo steckst du?“
      Auf einmal überzog es sie eiskalt. Ihre Härchen an den Armen stellten sich auf und ihre Nerven schienen zum zerreissen gespannt. Unsicher sah sie sich um. Was hatte sich verändert? Ihr Blick blieb an einem Durchgang hängen. Es hatte keine Tür. Nur ein schwarzer Vorhang verschloss ihr die Sicht auf das was dahinter war. Das schwarz von diesem Vorhang war aber ganz besonders. Wenn man draufsah, hatte man das Gefühl blind zu sein. Staubi schloss und öffnete ein paar mal ihre Augendeckel und sah weg. Es war so als ob man in eine tiefe schwarze Leere sah. Es schien ein verschlucken zu wollen. Sie schluckte hart und kaute nervös auf ihrer Unterlippe als sie ihre Hand ausstreckte um den Vorhang beiseite zu schieben. Wie versteinert blieb sie stehen. Es kostete sie alle Mühe ihren Arm ausgestreckt zu lassen um diesen Vorhang zu berühren. Ihre Hand begann vor Anstrengung zu zittern. Sie biss die Zähne zusammen und zischte:“ Hina, ich schwör Dir... ich tu Dir was an.... Wenn ich dich wiederfinde..... Ich knutsch dich windelweich!“ Aber sie schaffte es nicht. Dann auf einmal sah sie in ihrem Augenwinkel ein strahlendes blau. Sie drehte ihren Kopf hin und ja, es war die Tür mit den silbernen Beschlägen. Er leichter schrie sie:"Jetzt biste fällig du mieser kleiner Magier!“
      „Tante Staubi?“
      erschrocken sah die Bogenschützin sich um. „Um Gottes willen, Saiy! Was machst du denn hier?“
      Die Augen der Kleinen weiteten sich vor Schreck. Dann warf sie sich mit dem Geischt auf den Boden und verharrte zitternd in dieser absoluten Demutshaltung.
      Erschrocken kniete sich Staubi zu Saiy. Ja, ihre Frage gerade, an das Mädchen hatte wohl einen etwas schärferen Ton gehabt. Aber doch nur weil sie sich so erschrocken hatte das Kind zu sehen.
      Sie streckte ihre Hand aus um Saiys Kinn hochzudrücken, das die Kleine sie ansehen musste.
      „Saiy, Süsse, ich tu dir doch nichts...“
      Mit grossen Augen starrte Saiy Staubi an. Dann löste sie sich so schnell auf wie sie gekommen war.
      Staubi war wieder alleine. Sie ballte ihre Hand, die eben noch das Gesichtchen von Saiy gehalten hatte zu einer Faust. Dann atmete sie tief aus, schütelte den Kopf und stand auf. Sie drehte sich zu der blauen Tür. Doch, sie war nicht mehr da.
      Auch der Durchgang mit dem Vorhang war verschwunden. Stattdessen war da jetzt eine leuchtend grüne Tür mit silbernen Sternen.
      „Das darf doch nicht wahr sein....!“ wütend hob sie die Faust und donnerte sie auf die Tür.
      Tränen schossen ihr in die Augen. Sie konnte es nicht unterdrücken. Wo war sie hier nur hingeraten. Hemmungslos weinte sie. Sie sackte zusammen lehnte an der Tür und vergrub ihr Gesicht in die Armbeuge.
      Irgendwann beruhigte sie sich. Sie durfte nicht den Kopf verlieren. Sie hatte die Sakamotos doch alle so lieb und wollte nicht das ihnen was geschiet.
      Also weitersuchen.
      Schwerfällig stand sie auf. Die grüne Tür war noch da, also stiess sie diese auf und ging hindurch.
      Sie kam in einen Raum. Haufenweise Regale standen an den Wänden die vollgestopft mit Folianten, Schriftrollen und Büchern waren. Ein grosser Ohrensessel stand vor einem Kamin in dem freundlich ein Feuer knisterte. An der anderen Seite war ein mächtiger Tisch der vollgestellt war mit allerlei Flaschen und Phiolen und so. Staubi kannte sich mit solchen Dingen nicht aus, deswegen warf sie nur ein kurzen Blick drauf. „Das sieht mir hier alles ziemlich magisch aus...“ Und richtig. sie hatte ihn erst gar nicht bemerkt. Aber am Fenster stand ein alter Mann.
      Es schien der Magier zu sein, der in diesem Raum wohl wohnte.
      Er stand am Fenster und starrte an etwas am wolkenverhangenen Himmel was nur er sah. Er trug seine beste Robe und in seinem langen Bart waren kleine goldene Ringe eingeflochten. Sein Rücken war vom Alter gekrümmt. Er stütze sich mit einer Hand auf seinem Magierstab ab, die andere spielte gedankenverloren mit einem kleinen Glöckchen aus Gold.
      Er seuftze schwer. Als ein leises Klopfen ertönte. Noch ehe er antworten konnte, wurde die Tür aufgemacht und eine alte Frau kam herein. Sie trug einen grünen Mantel und hatte einige Abzeichen darauf die sie als eine Bogenschützin ausgab. Einen Bogen oder ähnliches trug sie zwar nicht mehr bei sich, doch hatte sie einen kleinen Spatzierstock den sie eher wie ein kleines Schwert vor sich hielt. Sie atmete schnell und trippelte zu den grossen gemütlichen Ohrensessel der Mitten im Raum stand. Sie hielt sich dann mit einer Hand an der Armlehne fest, schien einen Moment mit ihrer Kehrseite zu ziehlen, bis das sie sich mit einem lauten Seufzer in den Sessel plumpsen liess. Erst dann hob sie ihren Kopf zu dem Alten am Fenster und lächelte ihn freundlich an.
      „Das Du es in all den Jahren nicht gelernt hast abzuwarten, bis man dich herein bittet!“
      Die Frau runzelte kurz die Stirn und schrie dann auf einmal „Waaaaaas?“
      „Oh Weibsbild!“ Er stampfte wütend mit seinem Stab auf den Boden, und deutete dann, wild artikulierend zu seinen Ohren.
      Das von Fätchen zerfurchte Gesicht der Alten glättete sich. „Oh du hast Recht! Ich hab meine Ohren gar nicht an!“
      Sie fing an und fummelte an ihren Höhrgeräten um, die mit einem lauten Pfeiffen kundtaten, das sie nun an und bereit waren, ihren Dienst zu beginnen!“
      „Was hast Du gesagt?“
      Der Magier schnaubte nur kurz, winkte ab und schlurfte zur Gaderobe um seinen Hut zu holen.
      „Willst du schon so schnell los?“ Sie schielte zu dem kleinen Schränkchen an der Wand. „Ich könnte noch einen kleinen Schubser gebrauchen um aus deinem tollen Sessel wieder hochzukommen.“
      Er konnte nicht anders und musste lächeln. Also drehte er sich zu dem Schränkchen um öffnete es und zog hinter ein paar Schriftrollen eine Flasche mit einer dunkeln FLüssigkeit und zwei Gläßchen hervor. Schnell waren sie eingeschenkt und verteilt. Er zwinkerte ihr verschwörerisch zu. „Erzähl aber meinem Töchterchen nichts davon!“
      „Wie werd ich!“ Und mit einem grossen Schluck war das Glas geleert. Sie streichelte über ihren Bauch. „Hmm das tat gut!“
      Er verschloss die Flasche wieder in dem Schränkchen. Gerade rechtzeitig, denn mit einem lauten Krachen wurde die Tür aufgerissen und zwei Kinder stürmten in den Raum.
      „Tante Staubi!“ Mit einem Schlag hatte die alte Frau zwei Kinder auf dem Schoss sitzen. Staubis Mund war vor Staunen offen geblieben. Jetzt erst erkannte sie die so geliebten Züge in dem faltigen Gesicht des Magiers. Hina! und das andere war also sie? In irgendeiner fernen Zukunft? Wohlwollend sah Staubi auf die ältere Ausgabe von sich. Sie schien sich gut gehalten zu haben.
      „Hergottnochmal!“ donnerte der Magier los. „Müsst ihr hier alle immer so hereinplatzen?“
      „Oh Tante Staubi, die Kinder haben grad gesagt, das du hier bist. Holst du Papa wieder zum Kaffe trinken ab?“ Die erwachsene Version von Saiy stand nun in der Tür mit einem Säugling auf dem Arm.
      Die alte Staubi drückte die beiden Kinder herzlich an ihre Brust und gab beiden einen Kuss auf den Scheitel.
      „Hallo Saiykindchen. Ja, ich denke der alte Tattergreis brauch mal wieder etwas frische Luft. Er fängt schon das müffeln an, findest du nicht?“
      Saiy schnüffelte etwas in die Richtung ihres Vaters.
      „Also müffeln tut es, aber nicht so, wie ich eigendlich dachte.“
      Hina griff nach seinem Hut. „Komm Staubi, die Luft wird hier wirklich schlecht. Ich brauch ein Kaffe!“ Die alte Staubi liess die beiden Kleinen aufstehen und schaffte nur mit Müh und Not sich aus dem Sessel zu befreien. „Hey Monsterchen, Du musst diesen Sessel mal aufpolstern lassen. Ich komme von mal zu mal schwerer aus ihm raus.
      Dann hakte sie sich bei Hina unter. Der lachte tätschelte kurz ihre Kehrseite und sagte:"Ich weis nicht ob das an dem Sessel liegt...“ Empört sah Staubi zu Hina hoch.
      „Komm Schatzi, Dein Latte wartet!“
      Nun war es an Hina zu brummeln „Nenn mich nicht immer Schatzi, was sollen die Leute denn denken!“
      „Na gut“, konterte Staubi „Dann bleiben wir bei Monsterchen, das hat schon immer gut gepasst!“
      Die zwei schlurften zur Tür hinaus. Saiy stand mit ihren Kindern da und schaute ihnen mit einem Lächeln hinterher.
      Auch Staubi sah ihrern älteren Versionen hinterher. „Schön, das wir doch eine gemeinsame Zukunft haben“

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().

    • So, lange ist es her. Ich habe mich sehr rar gemacht. Ich hatte privat ne Menge zu erleben und zu erledigen. Aber ich hoffe es wird jetzt alles wieder gut und ich habe jetzt den neuen Part geschrieben.
      Ich bin froh, das der jetzt fertig ist, denn ich muss sagen ich habe mich auch ein wenig davor gedrückt. Aber damit die Geschichte zum Schluss stimmig wird musste es nun mal sein. Ich hoffe es gefällt den Lesern die noch übrig geblieben sind,. Ich gelobe jetzt Besserung und werde versuchen die nächsten Parts schnller hochzuladen!


      Bin gespannt auf jedes Kommi

      Die junge Staubi war neugierig. Wo gingen ihre älteren Versionen wohl hin?
      Staubi konnte nicht anders. sie warf noch einen fast entschuldigenden Blick auf die Tür hinter sich und folgte den beiden. Sie gingen durch eine enge Gasse hohe Sandsteinmauern umrahmten das Kopfsteinpflaster. An den Fenstern der Häuser standen bunte Blumenkästen, Kinder spielten lachend fangen und über den ganzen friedvollem Scenario schien eine warme Mittagssonne vom leuchtend blauem Himmel.
      Die alte Bogenschützin hatte sich bei Hina untergehagt, der sich auf sein Stock stütze. Sie schlurften langsam aber stätig die krumme Gasse hinab.
      Staubi sah sich um. Die Gegend kam ihr gar nicht bekannt vor. Wo waren sie nur?
      Die enge Gasse mündete an einem grossen Platz auf dem ein herrlicher Springbrunnen plätscherte.
      Kamele, Tieger, Drachen und andere Reittiere waren dort angebunden und wurden von Zwei Jungs mit Wasser und Futter versorgt. Aus der nahen Taverne drang Musik und lautes Gelächter. Die beiden Alten steuerten auf diese zu. Doch kurz bevor sie die Tür öffneten blieb Hina stehen. Die ältere Staubi sah zu ihm hoch und ein warmes Lächeln umspielte ihr Gesicht. Sie streichelte den Mager liebevoll die Wange stumpte ihn dann freundlich gegen die Schulter und sagte: „Komm sie warten bestimmt schon auf uns mit dem Kaffe!“
      Hin atmete tief durch. „Ich glaube ich möchte erst noch mal zu Aiko und...“
      Die alte Bogenschützin nickte, wechselte zu Hinas anderen Arm und drehte ihn so in eine andere Richtung.
      Dann schlurften sie weiter auf ihren Weg.
      Neugierig ging Staubi hinter den beiden her. Sie mussten gar nicht lange gehen und sie kamen an einem grünen Park. Die Bäume und Blumen standen im vollen Saft und schienen vor Gesundheit und Kraft zu strahlen. Sie traten durch ein hohes schmiedeeisernes Tor. Erst dann bemerkte Staubi das sie auf einem Friedhof war. Sie bekam eine Gänsehaut und legte ihre beiden Arme schützend um ihren Oberkörper. Friedhöfe waren Orte die sie immer gemieden hatte. In der Natur gehörte der Tot zum Leben. Aber dort wurde nicht so ein Tamtam um die Toten gemacht. Sie wurden meistens gefressen, was Staubi eigendlich immer recht praktisch fand. Dieses Getue mit dem Grab und immer wieder das Hingerenne um sich an die Verbliebenen zu erinnern. Nein, das war nichts für sie.
      Ihre ältere Version blieb an einem Grab stehen. Hand in Hand standen sie vor dem Grabstein. Staubi konnte nicht sehen, weil sie sich auf der anderen Seite befand. Der Magier starrte ne zeitlang auf die Inschrift. Schliesslich hob er die Hand sie immer noch Staubis umklammert hielt, streichelte zärtlich darüber. Dann sah er die alte Staubi an und gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange. Sie drückte ihren Kopf an den Seinen und schloss einen Moment die Augen. Dann drehte er sichweg von ihr und lief den Weg weiter. Nur zögernd lössten sich ihre Hände.
      Die alte Bogenschützin hockte sich umständlich hin und begann ein wenig Unkraut zu zupfen. Dabei schimpfte sie in einer Tour vor sich hin.
      Verwundert ging ein Staubi ein paar Schritte näher. Wessen Grab war das?
      „Meine Güte, nun schau mal dein Grab an. Wie sieht das denn schon wieder aus. Du bist überall voller Moss und Flechten. Wenn das mit dir so weiter geht, dann schmeiss ich ein Haufen Steine hierher, dann muss ich nicht immer an dir rumzupfen...“
      Mit einmal stoppte sie ihren Monolog und fuhr langsam mit zittriger Hand an dem Grabstein entlang. Ihr Gesicht verzog sich kurz, als ob sie einen stechenden Schmerz spühren würde. Dann stand sie mühsam wieder auf, klopfte ihre Hände an ihrem langen Rock ab und sagte noch mal in einem recht barschen Ton. „Und das nächste mal, lässte dich nicht so zuwuchern. Sonst bekommen wir mächtig ärger!“
      Sie drehte sich um und verschwand in dem Gang in dem Hina vorhin entschwunden war.
      Staubi sah ihr kurz hinterher. Dann lief sie um das Grab herum um den Stein anzusehen.
      In grossen Lettern waren fünf Buchstaben zu sehen BORES.
      Staubi runzelte die Stirn. Sie kannte kein Bores..
      Unter dem Namen stand noch in kleiner Schrift ein Satz.
      -Du warst unser Augenstern-
      Staubis Herz schlug bis zum Hals. Bores,wer war das? Unsicher ob sie den beiden noch weiter folgen sollte stand sie noch einen Moment da und starrte auf das Grab. Bunte Blumen in allen Farben blühten drauf und am Grabstein gelehnt, von den Blumen fast verdeckt sass ein kleines Kuscheltier in Form eines Buschies. Es war von der Sonne und dem Regen ausgeblichen und sah recht schäbig alt und abgenutzt aus.
      War das das Grab eines Kindes?
      Irgendwie ging es Staubi grad gar nicht gut. Ihr Magen rebelierte etwas und sie merkte das sie zitterte.
      Hier war eindeutig etwas das sie nicht erfahren wollte. Schnell drehte sie sich um. Sie wollte diese Scene so schnell wie möglich verlassen.
      Auf dem Weg raus, sah sie noch Ihre ältere Version mit dem alten Hina auf einer Bank sitzen. Hina hatte den Arm um Staubi gelegt und ihr Kopf lag vertrauensvoll auf seiner Schulter und er hatte den seinen liebevoll auf den ihren gelegt.
      Staubi sah von ihrer Position nicht was auf dem Grabstein stand. Doch war sie sich sicher das dort Aikos Name eingemeisselt war.
      Sie beeielte sich diesen Ort zu verlassen. Noch einmal sah sie zurück um die friedliche Scene in ihrem Herzen aufzunehmen.
      Mit klopfenden Herzen erreichte sie die Tür zum Flur und schloss sie stürmisch. Sie lehnte sich dagegen und schloss kurz die Augen. In ihren Gedanken war dieser Name von dem Grabstein eingebrannt. Wer war das? Bzw, wer wird das werden?
      Sie schlug ein paar mal leicht mit dem Hinterkopf gegen die Tür. Dann wurde ihr auf einmal unheimlich kalt und schwarz vor Augen.
      Sie schüttelte etwas den Kopf. Mühsam hob sie ihre Augenlieder.
      Der schwarze EIngang war wieder da. Er war direkt vor ihr.
      Ihr Herz klopfte bis zum Hals, als sie die Hand ausstreckte um den Vorhang beiseite zu ziehen.
      Ich Schritte waren schwer wie Blei. Sie ging durch den Vorhang der sich hinter ihr schloss.
      Ihr Atmen ging stossweise
      Der Raum in dem sie sich befand war völlig dunkel. Grosse goldene Spiegel hingen an den Wänden.
      Es herschte eine absolute Stille. Staubi ging langsam auf den ersten Spiegel zu. Sie sah ihr Spiegelbild. Aber doch war das nicht sie.
      Staubi runzelte die Stirn und besah sich das Bild genauer. Sie sah sich. Doch hatte ihr Blick was kaltes und abwertendes. Sie trug einen engen schwarzen kurzen Kimono und passende lange Lackstiefel. In ihrer Hand hatte sie eine Peitsche.
      Ihr schwarzen langen Haare waren streng nach hinten gekämmt. Lange schwarze Handschuhe vollendeten das Bild. Staubi verzog das Gesicht. Ihr Spiegelbild verzog ebenfalls das Gesicht nur sah es sehr Fratzenhaft und gemein aus.
      Staubi schüttelte sich. Sie lief zum nächsten Spiegel.
      Überrascht sah Staubi sich um. Doch hinter ihr war nur die tiefenlose Schwärze. Sie drehte sich wieder zurück zu ihrem Spiegelbild. Sie sah sich wieder in ihrem Kostüm, als ob sie in einem Verlies stand.
      Ein Mann war an die Wand gekettet. Er stand anscheinend nur noch weil die Ketten ihm erbarmungslos in der Höhe hielten. Er hatte nur noch eine Hose an, so das sein Rücken weis in der schwärze des Kellers leuchtete. Über seinem Kopf war ein Sack. Ihr Spiegelbild ging langsam auf den Mann zu. Sie küsste ihn an seinem Hals und rieb sich lachend an seinem Körper.
      Staubi verzog angeekelt ihre Stirn. Was war das für ein fauler Zauber hier. Ihr Spiegelbild flüsterte jetzt dem Gefangenen was ins Ohr. Dieser schüttelte daraufhin matt den Kopf. Da holte ihr schwarzes Spiegelbild mit der Peitsche aus und schlug auf den nackten Rücken. Die haut platze auf und das rote Blut floss.
      Staubi schrie und hämmerte gegen den Spiegel. Ihr böses Ich aber lachte. Sie sah Staubi direkt ins Gesicht, als sie den Sack vom Kopf des Gefangenen runtertriss.
      „Hina! Oh mein Gott Hina!“
      Staubi trommelte gegen das Spiegelbild. Aber es half alles nichts. Hilflos musste sie mit ansehen wir ihr Spiegelbild auf den armen Hina einpeitschte.
      Staubi liefen die Tränen herunter. Der Spiegel verdunkelte sich.
      Staubi sah auf die vielen anderen Spiegel mit denen der Raum noch angefüllt war. Überall lachte ihr entsetzliches Konterfei heraus.
      Staubi lief entsetzt Richtung Ausgang. Was war das hier?
      Als sie endlich wieder auf dem Flur war, drehte sich ihr Magen völlig um. Sie beugte sich vor und erbrach.
      Die Tränen liefen ihr so über das Gesicht. sie weinte hemmungslos und schrie ihren Frust, das sie Hina immer noch nicht gefunden hatte aus sich heraus.
      Auf einmal stand Sayi wieder vor ihr.
      „Tante Staubi?“
      Sie hob ihr tränenverschmiertes Gesicht. Sayi lächelte sie an. „Ich habs kapiert, das bist nicht Du!“
      Verständnisslos sah Staubi auf das lächelnde Kindergesicht. Sie zog sie in ihre Arme und Staubi gab ihr einen leichten Kuss auf den Scheitel.
      Sayi lächelte sie tröstend an. Dann streckte sie ihren Arm aus. „Da schau mal da!“
      Die Bogenschützin sah in die Richtung in der das Mädchen gezeigt hatte. Da war die blaue Tür mit den silbernen Schriftzeichen!
      „Na endlich!“ Staubi stand auf, ging ein paar Schritte auf die Tür zu und drehte sich noch mal zu Sayi um, aber das Mädchen war schon wieder weg.

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().

    • Hmm... ehrlich gesagt lässt du mich gerade ein wenig sprachlos und neugierig zurück.
      Ich versteh schon wie der Teil zustande kam, den du geschrieben hast...
      Ich fühle mit Staubi sehr mit, so dass ich sie am liebsten in den Arm nehmen und drücken möchte.
      Ich hoffe es wird sich alles zum Guten wenden.
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar

      The post was edited 2 times, last by Hina_Sakamoto ().

    • So hier nun das nächste Stückchen. Wir nähern und langsam dem Ende. Schaut nicht auf die Rechtschreibfehler.. war zu faul das noch mal zu korigieren ;)



      Die Schriftzeichen leuchteten auf, als Staubi ihr nähre kam. Sie legte ihre Hand auf den Türknauf in der Annhame das er mal wieder verschlossen war, aber er liess sich leicht drehen und mit einem leisen Knarren öffnete sich die Tür.
      Staubi streckte zuerst ihren Kopf hinein. „Hina?“
      Sie sah wieder diese Stadt, aus ihren Träumen. Grau in grau standen die Gebäude dicht gedrängt nebeneinander.
      Ihre Fenster hatten keine Gläser mehrFetzen von alten Vorhängen hingen nass vom Nebel an ihnen., so kam es Staubi vor als begafften die Häuser sie mit ihrem trostlosen Blick.
      Kein Baum, kein Strauch und keine Blume war zu sehen, kein Geräusch zu hören als der ewig wimmernde Wind der durch die Fensterlöcher blies.
      Staubi holte tief Luft und betrat diesen furchtbaren Ort. Ihr Magen rebelierte noch immer, aber tapfer schluckte sie die Übelkeit hinunter die sich in ihr ausbreitete.
      Die Bogenschützin liebte die Natur, die stunden- ja manchmal tagelangen Spatziergänge durch ihren Wald. Für sie war dieser Ort das absolute Grauen.
      Es dauerte nicht lange da began sie sich nach der Sonne zu sehnen. Nach dem Zwitschern der Vögel und dem leise Klicken der Cogger.
      Staubi zitterte am ganzen Körper und lief orientierungslos durch die engen Gassen. Sie versuchte mal nach Hina zu rufen. Aber der Ruf erstarb an ihren Lippen. Ihr kam es vor, als ob sie keine Kraft mehr hätte auch nur tief Luft zu holen. Die Trostlosigkeit, die diese Stadt verbreitete, pflanzte sich tief in ihr Herz und sie hatte das Gefühl, Hina nie wiederzufingen. Die Gassen zogen sich. An jeder Ecke hoffte auf eine Änderung des Umfeldes. Aber sie kam nicht. Stattdessen starb die Hoffnung Hina zu finden immer mehr.
      Es kam ihr vor als sei es Stunden her, das sie den Flur verlassen hatte. Erschöpft blieb sie stehen und lehnte sich an einer der kalten Mauern. Sie musste zugeben, das sie sich völlig verlaufen hatte und das war eigentlich immer ein Ding der Unmöglichkeit.
      Staubi legte den Kopf in den Nacken und sah an den Häusern hoch.
      Vielleicht sollte sie mal in eines reingehen und versuchen aus einem der oberen Fenster zu sehen.
      Sie atmete tief durch und betrat einfach das Haus gegen das sie sich gerade gelehnt hatte.
      Das Treppenhaus war dunkel und ein leicht modriger Geruch lag in der Luft.
      Sie streckte die Hand aus und berührte das Treppengeländer. Und zog sich die erste Stufe hoch. Ihr Blick ging nach oben. Es waren enige Stufen die sie da vor sich hatte. Staubi wunderte sich, das sie so schnell müde wurde. Kondition hatte sie. Hina schimpfte immer mit ihr, weil sie ständig vorauslief und er kaum hinterherkam, wenn sie gemeinsam unterwegs waren. Der Gedanke an ihren alten Freund brachte ein Lächeln auf ihren Lippen zu Tage. Ihr Herz erwärmte sich und es kam ihr kurzweilig vor, als ob da so eine kleine heisse Kugel in ihrem Magen läge.
      Sie versuchte nun ihren ganzen schönen Erinnerungen zurückzuholen. In ihren Gedanken sah sie Hina mit seinem pinken Schopf, wie er sich kringelig lachte als sie zum Grillabend ein frisch geschossenen Dander mitbrachte. Aiko hat es ihr mit zwei Fingern abgenommen
      und irgendwo entsorgt.
      Dabei ist Danderfleich eine Delikatesse, man muss nur wissen wie man es zubereitet und wie man die starke Lederhaut abzieht.
      Hina hat sich damals nicht mehr eingekriegt. Mit dem Ergebniss das Aiko sauer war und sich den halben Abend nicht hat blicken lassen.
      Staubi geniest das eigentlich immer wenn Aiko nicht da ist. Hina ist ein Fixpunkt in ihrem Leben geworden, den sie nicht missen möchte. Seine sanfte Art und doch seine männliche Stärke die er gern hinter einem verschmitzen Lächeln versteckte hatten es ihr sehr angetan.
      Sie war froh, das er ihr Freund war.
      In stillen einsamen Nächten, wenn sie sich nach Nähe gesehnt hatte hatte sie sich auch mal vorgestellt ihn bei sich zu haben. Es dann aber schnell wieder verworfen. Sie wollte keinen Sex mit ihm. Das würde nur ihre Freundschaft zerstören, da war sie sich sicher.
      Ihre Liebe sollte rein bleiben und so auch ihre Freundschaft. Hina liebte Aiko, warum auch immer. Ja, Aiko konnte eine richtige Stressliese sein..
      So überlegte sie während sie eine Stufe nach der anderen hinter sich liess und schliesslich hatte sie die lezte Etage erreicht. Sie atmete schnell. Auch ihr Herz klopfte in einem sehr flotten Takt.
      Sie stolperte an das Fenster holte noch mal Luft und sah hinaus.
      Der Anblick verursachte ihr eine Gänsehaut. Tote Häuser. Egal wohin sie schaute. Eingehüllt in diesem satten grauen nassen Nebel. Egal in welcher Richtung sie schaute. Überall das gleiche kahle Entsetzen.
      Staubi kniff die Augen kurz zusammen. Dort im Nebel. Direkt vor ihr... da schien ein Turm zu sein.
      Da musste sie hin. Sie wusste nicht warum, aber es zog sie übernatürlich in die Richutng. So schnell sie ihre Beine trugen sprang sie die Treppe wieder hinab.
      Jetzt hatte sie entlich wieder ein Ziel und konnte es verfolgen.
      Sie lief noch einei Strassen hinunter und bog dann ab und richtig. Sie kam an einen grossen Platz. Er war mit schwarzen Steinen gepflastert und wirkte, genau wie der mächtige Turm der in der Mitte stand, total verbrannt. Wasserspeier waren an dem Turm angebracht, die ihre hässlichen Fratzen und Mäuler weit aufrissen. Ihre Schwingen waren ausgereitet und warfen, obwohl nirgens Sonne zu sehen war, irgendwie noch einen dunkleren Schatten auf sie.
      Staubi sah mit mit missmutigem Gesicht an dem Turm hoch. Überall fehlten Steine und nach allem Anschein hatte der Erbauer keine Lust gehabt.
      Sie schüttelte den Kopf, so einen finsteren, hässlichen Turm hatte sie noch nie gesehen.
      Sie lief einmal drum rum um die Tür zu finden die unweigerlich in dieses Monstrum hinein führte. Diese hing schief in ihren Angeln und wirkte nicht gerade einladend.
      Sie atmete noch einmal tief durch und schlüpfte durch den Spalt.
      Drinnen war es finster und eiskalt. Staubis Nackenhaare stellten sich auf und das machte ihr ein unangenehmes Kribbeln auf der Haut.
      Sie atmete hörbar durch den Mund und lauschte in die Dunkelheit. Aber sie hörte nicht. Es war eine dieser absoluten Stillen bei denen man Angst bekommt man sei taub.
      Vorsichtshalber schnipste Staubi mal mit Finger, nur um sicher zu gehen.
      Sie tastete sich vorsichtig voran. Immer eine Hand an der bröckelnden Wand. Auf einmal stiess sie gegen ein Hinderniss.
      Mit beiden Händen untersuchte sie es, es war eine Tür. Sie suchte weiter nach einer Klinke oder einem Knauf, fand aber nichts dergleichen nur ein kleines Brett was man zur Seite schieben konnte, was natürlich auch tat. Der Raum dahinter kam ihr bekannt vor. Es war der Kerker indem ihr Spiegelbild Hina ausgepeitscht hatte. In einer Ecke saß zusammengekauert eine Gestalt, Kopf auf die nackte Brust gelegt, so das sein Pinker Haarschopf in dem difusen Licht gut zu erkennen war.
      „Hina! endlich hab ich dich gefunden!“
      Er rührte sich nicht. War das wieder eine der Scenen wo sie nur zuschauen konnte? Bitte nicht!
      „Hina! Ich bin da ich helfe Dir!“
      Hektisch tastete sie die Tür ab und dann tatsächlich oben und unten fand sie 2 Riegel die sie mit einem lauten Krachen öffnete.
      Sie stürzte in das Verließ und lief auf Hina zu. Er bewegte sich immer noch nicht. „Hina?“ Sie ging neben ihm in die Hocke und streichelte sein Haar. „Hina, hörst du mich?“
      Ein leises Grunzen war zu hören. Nahm seinen Kopf in beide Hände und zwang ihn so ihn zu heben. Er wimmerte als sie ihn anfasste und versuchte ihre Hände abzuwehren. Seine Augen waren geschlossen und sein Mund war zu einem irren Lächeln verzogen. Überall an seinem Körper klebten kleine Papierfetzen mit komischen Runen drauf. Auch auf den Augen.
      „Was soll der Kram? Monsterchen, nun hör doch ich bin da um dich hier rauszuholen!“
      Der Magier wimmerte und die erschrockene Staubi begann die Papierfetzen abzuziehen. Eins nach dem anderen und langsam aber sicher kam Hina wieder zu sich.
      Seine Augen verengten sich und sein Mund wurde schmal.
      „Was willst Du nun schon wieder!“
      Staubi sah ihn mit grossen kugelrunden Augen an. „Natürlich dich befreien und zu Saiy und Aiko zurückbringen. Was meinste was die mir die Hucke heiß machen, wenn ich dich hier zurücklassen würde. Ich habe eh schon ein total schlechtes Gewissen, weil Aiko sauer mit mir ist und ich an dieser Geschichte wohl nicht ganz unschuldig bin. Saiy ist übrigens schon in Sicherheit um die musste dir keine Gedanken mehr machen. Ah was bin ich froh, dich wiederzuhaben....“
      Ihr Redefluss war nicht zu stoppen. Sie sabbelte und erzählte alles was auf ihrer Seehle lag. Hinas Gesicht glättete sich langsam "Staubi?“
      Die Bogenschützin freute sich. „Ja Hina, ich bins!“
      Dann sprang sie förmlich in seinen Arm und drückte seinen Körper an sich. Sie sog den ihr so geliebten Hinaduft tief in die Lungen ein. Vorsichtig schielte sie an seinem Rücken hinunter, keine blutigen Streiemen, ein Glück!
      Zögerlich hob er seine Hand und tätschelte ihren Rücken.
      „Ist alles in Ordnung mit dir?“
      Staubi musste bei der Frage ein wenig lächeln.
      „Das ist mal wieder typisch. Du lässt dich hier anketten und fragst mich ob alles in Ordnung ist.“
      Er zuckte mit den Schultern und deutete auf eine Stelle neben der Tür.
      „Ich glaube da hängt ein Schlüssel, kann das sein?“
      Staubi liess Hina etwas wiederstrebend los und sah in die gedeutete Richtung. Ja, da war etwas. Sie lief schlunigst hin und sah den Schlüssel. Er passte in seine Ketten und so konnte sie ihn glücklicherweise befreien.

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().

    • Puuhhh... du machst es mir da gerade schon schwer zu posten...
      Ich finde diesen Part generell unheimlich gelungen.

      Du bringst unheimlich gut diese trostlose Atmosphäre, welche die Stadt ausstrahlt, rüber.
      Zweitens gefällt es mir, dass du mal eine kleine Szene reingebracht hast, wo sich an gute Zeiten erinnert wird (die Dander-Sache).
      Dann mocht ich den Part sehr, wo du schreibst "Jetzt hatte sie endlich wieder ein Ziel und konnte es verfolgen."
      Weiterhin fand ich Hinas Reaktion sehr schön bzw. wie du diese Reaktion geschrieben hast:
      Seine Augen verengten sich und sein Mund wurde schmal.
      „Was willst Du nun schon wieder!“


      Dann die Stelle:
      Ihr Redefluss war nicht zu stoppen. Sie sabbelte und erzählte alles was auf ihrer Seehle lag. Hinas Gesicht glättete sich langsam "Staubi?“
      Die Bogenschützin freute sich. „Ja Hina, ich bins!“
      Dann sprang sie förmlich in seinen Arm und drückte seinen Körper an sich. Sie sog den ihr so geliebten Hinaduft tief in die Lungen ein. Vorsichtig schielte sie an seinem Rücken hinunter, keine blutigen Streiemen, ein Glück!
      Zögerlich hob er seine Hand und tätschelte ihren Rücken.
      „Ist alles in Ordnung mit dir?“
      Staubi musste bei der Frage ein wenig lächeln.
      „Das ist mal wieder typisch. Du lässt dich hier anketten und fragst mich ob alles in Ordnung ist.“
      Er zuckte mit den Schultern und deutete auf eine Stelle neben der Tür.
      „Ich glaube da hängt ein Schlüssel, kann das sein?“


      Einmal, dass Staubi heimlich nachguckt, ob das, was sie gesehen hatte - das Auspeitschen - wirklich pasiert war und es nicht womöglich einfach nur ein Trugbild war, was ihr der Spiegel gezeigt hat.
      (Wobei dieser Punkt für mich immer noch nicht geklärt ist. War es ein Trugbild oder wurde Hina einfach nur wieder geheilt?)
      Dann die Art und Weise wie Hina Staubi erkennt. Dass er halt einfach ruhig wird "seine Gesicht sich glättet" und sie anspricht. Er reagiert nicht geschockt-überrascht nach dem Motto "WAAASSS?!!! Staubi???? Du hier???!!!" - dieses Verhalten passt sehr gut zu Hina. Du hast ihn genau so geschrieben, wie ich ihn schreiben würde.
      Genauso auch seine Frage, ob es ihr gut geht und ebenso mag ich Staubis Reaktion auf seine Frage.
      Und anschließend eben, dass er auf ihre Reaktion einfach nur wie selbstverständlich die Schultern zuckt und zum nächsten "Programmpunkt" - die Befreiung bzw. Schlüssel besorgen - über geht. In dieser gesamten Szene hast du Hina wirklich sehr gut dargestellt.

      Sooo.... das zum eigentlichen Text.
      Jetzt aber zur Geschichte bzw. dem Inhalt.
      Du hast mich sehr neugierig gemacht.
      1. Ist Hina jetzt wirklich ausgepeitscht worden oder hatte Staubi nur ein Trugbild gesehen?
      2. Was genau haben die Siegel bewirkt?
      3. Wie konnte Staubi die Siegel einfach abrupfen, wenn man doch eigentlich das "Passwort" zum Entfernen der Siegel benötigt?
      4. Wer oder was genau ist Staubis böser Zwilling?
      5. Wie genau entkommen Staubi und Hina dieser Traumwelt?
      6. Was wird mit dem Wunschkristall passieren? Wird er zerstört werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wird er irgendwo verschlossen etc.? (Wo ihn dann irgendwer klauen könnte und dies zu einem neuen Abenteuer für Staubi, Hina und Co. wird, weil sie dann den Dieb - welcher extrem viel Chaos mit dem Ding anrichtet - stoppen müssen. :P)
      7. Werden Aiko und Hina doch noch ihren Urlaub genießen können? - Zu zweit.
      8. Was genau ist mit Staubis Haus, was zum Palast geworden ist?

      ...ich glaub ich könnte noch weiter machen, aber das sind gerade so erstmal die Punkte, welche mir am wichtigsten sind.

      Zu guter Letzt:
      Mir gefällt auch sehr gut diese Textstelle:
      Staubi geniest das eigentlich immer wenn Aiko nicht da ist. Hina ist ein Fixpunkt in ihrem Leben geworden, den sie nicht missen möchte. Seine sanfte Art und doch seine männliche Stärke die er gern hinter einem verschmitzen Lächeln versteckte hatten es ihr sehr angetan.
      Sie war froh, das er ihr Freund war.
      In stillen einsamen Nächten, wenn sie sich nach Nähe gesehnt hatte hatte sie sich auch mal vorgestellt ihn bei sich zu haben. Es dann aber schnell wieder verworfen. Sie wollte keinen Sex mit ihm. Das würde nur ihre Freundschaft zerstören, da war sie sich sicher.
      Ihre Liebe sollte rein bleiben und so auch ihre Freundschaft. Hina liebte Aiko, warum auch immer. Ja, Aiko konnte eine richtige Stressliese sein..



      Um all das, was ich so eben geschrieben habe, in kurze Worte zusammenzufassen: Dieser Teil hat mich wirklich tief berührt.
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar
    • Monsterchen ich liebe Deine ausführlichen Kommies.
      Es macht danach einfach richtig Spaß schnell weiterzuschreiben!

      Deine Fragen werde ich nach und nach alle beantworten. Stück für Stück nicht alles auf einmal, denn spannend soll es ja noch ein wenig bleiben.
      Habe meine Nachtschicht gut überlebt und noch ein wenig weitergeschrieben. Hoffe es findet ebenso Anklang!

      Viel Spaß


      Ein wenig später schlurfte er neben ihr durch die Gassen. Er war sehr still und tief in Gedanken versunken. Seine Arme hatte er um sich geschlungen, sein Blick ging stur nach vorne.
      Staubi lief nebenher und warf ihn immer wieder einen unsicherern Seitenblick zu.
      Auf einmal bemerkte sie völlig entsetz:"Du frierst ja!"
      Hina sah sie an, als ob sie ihn gerade zum Eiskraulen aufgefordert hätte. Sie sah kurz an sich hinab. Sie trug ihren Jagtrock mit der leichten Ledercorsage die sie so mochte. Sie schütze sie und war trotzdem so anschmiegsam das sie sich gut drn bewegen konnte.
      Nein, sie hatte nichts was sie ausziehen könnte um es Hina etwas angenehmer zu machen.
      Kurzerhand schubste sie ihn in den nächsten Hauseingang. "Komm, vielleicht finden wir hier drin etwas für dich."
      Kurz spannten sich seine Muskeln an, als Staubi ihn etwas barsch in den Hauseingang schubste. Dann sah er aber wie verzweifelt sie an den Haustüren rüttelte und entspannte sich wieder etwas.
      Die Türen waren also alle verschlossen. Sie überlegte kurz, dann warf sie sich mit der Schulter dagegen. Das Ergebniss war, das sie laut aufschrie und sich die Stelle rieb die gerade in Vollkontakt auf das Türblatt gedonnert war.
      Hina stand daneben, zitterte und besah sich einen Moment lang Staubis erfolgloses Unterfangen.
      Er hatte seine Stinr in Falten gelegt. Schliesslich murmelte er. "Du hast doch noch den Schlüssel aus dem Verließ, oder?"
      Staubi sah den Magier mit großen Augen an. Hatte sie?
      "oh, ja?" Staubi griff verwirrt in ihren kleinen Beutel den sie immer an ihrem Gürtel trug. Tatsächlich! Der Schlüssel steckt in ihrem Beutel, so als ob er da hinein gehören würde. Sie hatte den Schlüssel tatsächlich eingesteckt, das war ihr nicht bewusst gewesen.
      Also nahm sie ihn und, steckte ihn ins Schlüsselloch. Er liess sich einfach drehen und mit einem kleinen Klick entriegelte sich das Schloss. Vorsichtig öffnete sie die Tür, während hinter ihr Hina sich bemühte seine Zähne klappern nicht zu laut werden zu lassen.
      Die Wohnung war dunkel, leer und kalt.
      Es sah so aus, als ob die Bewohner sich einfach aufgelöst hatten.
      "Was meinst du, wo wir etwas zum anziehen für dich finden?" Staubi reckte ihren Hals und versuchte von der Stelle aus an der sie stand etwas zu finden. Irgendwie wollte sie diese Wohnung nicht wirklich betreten. Sie gehörte ihr ja nun nicht.
      "Ja was meinst du wo wir was zum anziehen finden?" Eine leicht gereizte Stimme des Magiers dröhnte an ihr Ohr.
      Staubi drehte sich zu Hina um, der schon blaue Lippen hatte. "Vielleicht sind im Schrank ein paar nette Umhänge oder?"
      Er sog hörbar die Luft ein, das sein Zähneklappern eine kurze Zeit unterbrach.
      Staubi zeigte auf einen großen grauen Dielenschrank, der nicht allzuweit von ihr entfernt stand. Sie sah das Hina wirklich frohr und pustete gegen ihren Pony,bevorsie sich ans Herz faste und den Schrank öffnete. Dann stieß sie ein erfreuten Laut aus.
      "Da! Was hab ich gesagt! Umhänge! Und was für schöne!“
      Sie zog einen quietschbunten Mantel raus. Er bestand aus lauter Patchworkflicken, war mit einem Fell gefüttert und hatte eine kuschelige Kaputze.
      Freudig legte sie diesen Hina um die Schultern. Der schloss dankbar die Augen und murmelte. "Die Farbe war ja klar!"
      Staubi sah noch mal in den Schrank."Tut mir leid. Hier sind nur noch buntere. Also ich finde sie richtig schön!"
      Hina konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Dann schüttelte er wie so oft seinen Kopf und wante sich zum gehen.
      „Los komm, ich will entlich weg hier!“
      Auch Staubi schien es eilig zu haben die Wohnung zu verlassen. Sie trat hinter Hina auf die Strasse. Der taute langsam unter dem dicken Mantel auf. „Wo müssen wir lang?“
      Staubi sah unsicher die Strasse entlang. Hina war komisch. Irgentwie so abweisend ihr gegenüber. Warscheinlich war er nur sauer auf sie, das sie ihn mit diesem Kristall in so eine Situation gebracht hatte.
      Sie währe wohl auch böse gewesen. Allerdings hat sie ja alles getan um es wieder gut zu machen. Er dürfte also gar nicht mehr so böse mit ihr sein.
      Da sie ihn nicht noch mehr aufregen wollte indem sie sagte, daß sie sich verirrt hatte, beschloss sie einfach so zu tun als wüsste sie den Weg. Sie zögerte kurz, dann zeigte sie in irgendeine Richtung und Hina lief sofort los. Staubi musste sich beeilen um hinterher zu kommen.
      Wortlos liefen sie so eine lange Zeit.
      Die Strassen veränderten sich nicht. Jede neue Ecke zeigte eine ähnliche Gasse die trüb und traurig aussah. Aber keine blaue Tür war zu sehen.
      Dafür genoss es Staubi aber das sie mit Hina alleine war. Sie freute sich sehr ihn mal wieder für sich zu haben. So wie damals als sie zusammen in diesen Ibrahimraid gewesen waren. Keine Aiko und keine Sayi nur Hina und sie in einem grossen Abenteuer. Der Gedanke machte sie glücklich und sie musste schmunzeln. Er drehte sich überrascht um.
      „Was ist bitte so lustig?“
      Staubi sah liebevoll auf den pinkhaarigen Magier vor ihr. „Ich bin einfach nur glücklich, das ich dich wiederhaben Monsterchen! Weißt du, du hast mir wirklich gefehlt!“
      Hina konnte nicht anders. Auch ihm huschte jetzt ein Lächeln über die Lippen. Mit einem tiefen Seufzer, setzte er sich aud die Stufen des Hausen, wo sie gerade standen, klopfte auf den Platz neben sich und ließ Staubi sich dort setzen.
      „Du bist echt ne Maus Staubkind! Du weißt den Weg nicht mehr, richtig?“
      Wie ein kleines Kind, das man beim Lügen ertappt hatte, lief Staubi rot an. Sie schlug die Augen nieder und nickte langsam.
      Hina rieb sich mit seiner Hand über sein Gesicht. Seine Bartstoppeln kratzen ein wenig und seine Augenlieder taten vor Müdigkeit weh.
      Dann sah er Staubi mit seinem sanften Blick an. „Wie sah die Tür denn aus?“
      Staubi began zaghaft die blaueTür zu beschreiben.
      Wieder nickte Hina.
      „Willst du hier raus? Sei ehrlich!“
      Staubi überlegte kurz ehe sie antwortete. „Die Stadt ist furchtbar. Aber sie ist ein wenig freundlicher seid du wieder bei mir bist. Ich geniesse es irgendwie mit dir hierentlang zu laufen. Ich freue mich das es Dir gut geht und du keinen Schaden davongetragen hast.“
      Der Magier rieb seine Augen mit dem Daumen und den Mittelfinger. Der Zeigefinger lag auf seiner Stirn während er dann mit geschlossenen Augen fragte: „Und welchen Schaden sollte ich davongetragen haben?“
      „Ach ich weis nicht, vielleicht hätte sie dich gefoltert, ausgepeitscht oder noch viel schlimmere Sachen mit dir gemacht...“
      Hina riss den Kopf hoch, starrte Staubi scharf an und zischte: „Wer, Sie?“
      Staubi schüttelte ertappt den Kopf. Sie konnte ihm doch nicht erzählen, was sie da in diesem Spiegelkabinett gesehen hatte. Er würde doch sie für verrückt halten...
      „Staubi, sag mir doch wer Sie???“
      Hina hatte seine Hand auf ihre Schulter gelegt.
      Die Bogenschützen rang mit sich selbst ehe sie sagte: Naja die Person halt die dich entführt hat. Du hast mir noch gar nicht erzählt, wer das war?“
      Nun war es an Hina abzuwinken. „Ich habe sie nicht erkannt. Sie hatte immer eine Maske auf.“
      „Sie?“ Staubi drehte sich zu Hina um. „Es war eine Sie?“
      Er nickte:"Definitiv ja!“
      Hina stand auf stellte sich vor Staubi, beugte sich vor und legte beide Hände auf ihre Schulter.
      „Staubi, ich will zu meiner Familie. Zu meiner Tochter, zu meiner Frau und ja auch zu meiner geliebten Schwiegermutter. Ich will euch alle in den Arm nehmen und Euch spühren, das es Euch gibt. Ich will keine verlassene Stadt mehr und keine Kälte und ich will auch nicht mehr dieses absolut hässlichen Umhang tragen. Bitte Staubi hol uns hier raus!“
      Sie atmete tief ein. „Aber wie soll ich denn...“
      „Stell sie dir vor! Stell Dir diese verdammt Tür vor. Es ist Dein Traum. Deine Wirklichkeit die Du hier erschaffen hast. Nur Du kannst uns hier rausbringen!“
      Ihr Traum! Ja, sie erinnerte sich. Es war ihr Traum. Sie versuchte sich an die Tür zu erinnern. Blau war sie mit silbernen Runen drauf die leuchteten wenn man in ihre Nähe kam. Staubi stand auf und starrte auf das Haus gegenüber. Sie hob ihren Arm und zeigte mit einem Lächeln auf den Lippen auf die Tür. Da war sie!
      Hina frohlockte. Er hob Staubi kurzerhand von den Stufen runter und gab ihr einen knalligen Kuss auf die Stirn!
      „Komm! Bald haben wir es geschafft!“
      Er zog sie an der Hand hinter sich her um die Tür zu öffnen.
      Ja, es war ihr Traum und niemand konnte hier bestimmen nur sie. Zögernd strich sie über ihre Stirn wo Hina ihr gerade einen Kuss aufgedrückt hatte.

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().