Für Hinamonsterchen in Anlehnung an "Zweiklassentrennung"

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    • Für Hinamonsterchen in Anlehnung an "Zweiklassentrennung"

      Gedankenverloren saß Staubi auf der Treppe vor ihrer kleinen Hütte.
      Nachdem Hina vor ein par Monaten endlich wieder aus dem Exil in die gemeinsame Wohnung zurückkam hatte es immer wieder Spannungen zwischen Aiko und ihr gegeben. Es hat ein wenig gedauert, bis Staubi verstanden hat, was in Aiko gerade ablief.
      Nuspli drückte Staubi zum wiederholten male die Nuss in die Hand und keckerte ihr auffordernd zu. Sie grinste und graulte das Buschschwänzchen mit einem Finger hinter seinem Ohr. Nuspli lies sich das kurz und mit einem wohligen kehligen knurren gefallen um gleich darauf wieder die Nuss anzustupsen und Staubi auffordernt auszuschimpfen.
      „ Mensch Nuspli, nun schimpf doch nicht so mit mir! Du weißt doch ich bin sensibel!“
      Der kleine Nager legte seinen Kopf schief legte Staubis Hand kurz auf denselben und schielte wieder zur Nuss.
      Ein Grinsen legte sich wieder auf Staubis Gesicht und mit einem Wurf schmiss sie die Nuss auf einmal die staubige Gasse hinunter und das Nuspli schoss hinterher um diese schnell wieder zu fangen!
      Staubis Gedanken gingen wieder an den Tag zurück, wo Aiko sie mit ihren Worten geradezu aus dem Haus trieb.
      Sie saßen alle im Wohnzimmer. Sayi war in ihrem Zimmer beschäftigt. Aiko legte Wäsche zusammen und starrte zu Hina der eigentlich wie so oft, seid er wieder da war auf dem Sofa saß und seine Gedanken weit fort tragen ließ.
      „Ich mach mir einen Kaffe, will auch jemand?“ Staubi erhob sich und sah fragend in die Runde.
      Sie hob leicht die Augenbraue, weil die Wäschestücke die Aiko zusammenlegte scharfe Knicke bekommen würden, so fest wie Aiko drückte um sie zu falten.
      Aiko schüttelte langsam den Kopf uns starrte weiterhin auf Hina.
      Staubi zuckte mit den Schultern und begab sich in die Küche. Komische Stimmung zur Zeit. Sie setzte Wasser auf und für Hinas Latte eine Milch. Während sie wartete das die Getränke fertig wurden sah sie aus dem Fenster. Der Winter verließ jetzt langsam das Land. Die große graue Wolken hingen tief und der Regen prasselte auf die Strasse. Das verbesserte Staubis Laune auch nicht gerade.
      Sie beeilte sich die Tassen zu füllen und legte für Hina noch ein paar Kekse auf sein Unterteller von denen sie wusste das er sie so gern aß. Staubi hatte sich extra für Hina in die Küche gestellt um diese für ihn zu backen. Obwohl sie eigentlich nicht gerne kochte oder bug.
      Mit einem kleinen fröhlichen Lied auf den Lippen ging sie ins Wohnzimmer zurück und stellte ihre Tassen auf den kleinen Tisch!
      Hinas Gesicht hellte sich kurz auf als er die Latte sah und Staubi setzte sich nun zufrieden wieder in ihren Sessel und schlürfte an dem heißen Nass der in ihrer Tasse nur darauf wartete getrunken zu werden.
      Aiko warf Staubi einen bösen Blick zu. „Er hat doch gar keine Latte gewollt!“
      Unter Aikos stechenden Blick duckte sich Staubi ein wenig und murmelte „Aber ich weiß doch das ihm das so gut schmeckt!“
      Hina griff mit seiner Hand zu der Latte. Aber da er immer noch hin und wieder Koordinationsschwierigkeiten hatte flog die Tasse leider im hohen Bogen vom Tisch und der Inhalt ergoss sich auf dem Boden. Staubi sprang sofort auf um ihren Freund behilflich zu sein.
      Aber Aiko hielt sie zurück und schnauzte“: Lass ihn das alleine machen! Immerhin hat er auch den Mist verbockt!“
      Überrascht sah Staubi zu Aiko und erkannte in ihrem Blick, das Aiko am kochen war.
      Auch Hina sah etwas verständnislos aus der Wäsche aber er riss sich zusammen und versuchte die Tasse wieder aufzuheben.
      Die Tasse rollte Staubi vor die Füße und sie griff automatisch hin um sie aufzuheben!
      „Lass die Tasse liegen!“
      Jedes einzelne Wort dieses Satzes flog Staubi wie ein Schwerthieb um die Ohren. Mit ausgestrecktem Arm sah sie Aiko an. Aus ihren Augen blitze es sie hatte sich erhoben und der ganze Körper war wie bei einer Raubkatze angespannt.
      Hina mühte sich entdessen ab um an die Tasse zu kommen.
      Staubi schüttelte den Kopf. „Auf ein Wort in der Küche Aiko!“ Mit einem leichten Knall stellte Staubi die Tasse auf den Tisch zog ihre Freundin am Arm in Richtung Küche.
      Kaum schloss Staubi die Tür hinter ihnen schoss Aiko schon vor: Du nimmst ihn alles aus der Hand! Wie soll er denn je wieder der Alter werden wenn Du ihm ständig den Hintern puderst!“ Jedes Wort unterstrich Aiko indem sie sie mit den Zeigefinger in die Luft schlug. „Ich puder ihm den Hintern? Meinst Du nicht nachdem er die Schikanen, die Grausamkeiten, die Quälerrei und Erniedrigungen von anderen Erfahren hat währe es nicht mal angebracht ihm ein wenig Liebe zu schenken?“
      Aiko sprühte vor Zorn! „ Er hat eine Familie! Er muss sich um seine Familei kümmern! Wir können keinen verweichlichten Matschmagier gebrauchen, der uns nur allen auf der Tasche liegt! Es reicht doch schon dich und dein komisches Frettchen durchzufüttern!“
      Staubi sog tief die Luft ein. So dachte Aiko? Das sie ihr auf der Tasche liegt? Sie lief jeden Tag in den Wald um was zum Essen dazuzusteuern. Sie jagte Tiere oder versuchte sich in Beeren und Pilze sammeln. Auch nahm sie immer kleinere Hilfsjobs an um sich und die anderen irgendwie über Wasser zu halten.
      Staubi wendete sich von Aiko ab um wieder aus dem Fenster zu starren. Aiko schniefte inzwischen laut und legte eine Hand auf die Schulter der Bogenschützin. „Staubi, es tut mir leid, es war doch nicht so gemeint! Aber Hina macht mich mit seiner Letragie noch verrückt! Und Du unterstützt ihn auch noch dabei!“
      Staubi schüttelte den Kopf und tätschelte Aikos Hand!
      „Nein Aiko, du hast Recht. Die Zeit mit Euch war schön, aber ich muss mir etwas neues suchen!“
      Aiko fing das weinen an und schüttelte den Kopf. „Nein Staubi, Du musst nicht gehen...!“
      „Doch Aiko, ich muss... Du hast Recht ich stehe Hinas Genesung nur im Weg! Und Euch beiden auch!“
      Sie nahm ihre Freundin herzlich in den Arm, küsste sie auf die Wange und verließ mit ihrem kleinen Beutel das Haus


      Für ein Zwischenpost wär isch dankbaaaar :gamer:

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().

    • Meeeeehr. ^o^
      Schön spannend, will wissen wie's weiter geht. =)
      Los, los, los! *Staubi zum Schreibtisch schieb*
      Wenn ich schreiben muss, musst du das auch. :P
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

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      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


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    • lächel... na dann ma los lasst es Euch schmecken!



      Ja das ist nun schon ein paar Monate her. Inzwischen hatte sie sich eine kleine schäbige Hütte am Ende des Geheimpfades gemietet und hatte um die Familie Sakamoto einen weiten Bogen geschlagen. Staubi vermisste sie schmerzlich. Aber sie wusste auch, das Aiko damals recht gehabt hatte.
      Sie hat einfach ein zu großes Herz.
      Nuspli streckte ihr wieder die Nuss in die Hand und wartete darauf, das Staubi sie warf.
      „Tut mir leid kleiner Racker, ich muss jetzt erst mal ein Käffchen schlürfen. Ich gehe ein wenig nach in die Stadt ins Cafe, kommst du mit?“
      Nuspli legte sein Kopf schief um sich das Gesagte von Staubi genau anzuhören. Seine Ohren klappten hin und her, wie als ob er wirklich überlegte mitzukommen. Staubi lächelte gab ihm seine Nuss, klopfte sich den Staub aus ihren Kleidern und ging in Richtung ihres Lieblingscafes.
      Sie lief durch den Hafen. Ein neues Schiff hatte angelegt. Es war ein Dreimaster mit eisblauen Segeln.
      Seine Galionsfigur war blendend weiß. Staubi blendete die Sonne als sie hochschielte um die Figur näher betrachten zu können. Sie legte ihre Hand über die Augen und pfiff leise durch die Zähne.
      Die Figur schien eine männliche Meerjungfrau zu sein. Sein Fischschwanz schlang sich um den Bug des Schiffes und sein Oberkörper war muskulös. Staubi kicherte und murmelte zu sich selbst, ja, so was würde ich auch nicht von der Bettkante stoßen.
      Das Schiff schien gerade entladen zu werden.
      Viele Männer liefen die Gangway schwer bepackt um die Kisten ins Wahrenhaus abzustellen. Ein dicker Mann mit knallrotem Gesicht stand oben auf dem Schiff und schien alles genaustens zu überwachen. Er sah zu Staubi und rief: Eh Abenteurer, hast du keine Lust dich zu beweisen und reich und mit viel Ruhm wieder zurückzukehren?“
      Staubi hob den Kopf und schüttelte ihn. Nein, diese Leute braucht sie nicht. Sie heuern Abenteurer in Massen als Kanonenfutter für irgendwelche sadistischen Spiele die die Reichen gegen ihre Langeweile starteten.
      Sie selbst hielten sich in Hintergrund oder starteten mit weit höheren und besserem Equipe um die Abenteurer abzuschlachten.
      Staubi schob sich durch die Massen die am Kai standen durch und war freudig überrascht als ein lautes Keckern die Ankunft von Nuspli ankündigte.
      Mit ihrem Buschschwänzchen an der Seite schlängelte sich Staubi durch die Menschenmenge und war auch bald vor ihrem Cafe. Mit einem Seufzer ließ sich Staubi in ihrer Lieblingsecke nieder.
      Die Kellnerin kannte sie schon und brachte ihr einen großen Pott Kaffe. Nuspli hüpfte neben ihr auf die Bank und forderte den Keks, der neben der Tasse lag.
      Lächelt gab sie dem Buschi das geforderte und blies vorsichtig am Tassenrand, das sie den ersten Schluck nehmen konnte.
      „Staubi! Ich wusste das ich dich hier treffe!“
      Staubi hob ihren Blick und erkannte freudig Hina, der zwar noch auf seinem Magierstab stützend aber dennoch um einiges besser aussah, als das letzte mal als sie ihn gesehen hatte.
      Staubi erhob sich und lief ihrem alten Freund entgegen um ihn herzlich in die Arme zu nehmen!
      „Hina, wie schön dich zu sehen! Und wie gut du aussiehst!“
      Hina lächelte verschämt. Er kannte Staubis Gefühlsausbrüche, aber trotzdem war ihm so viel Nähe immer noch unangenehm. Er ließ sich von seiner alten Freundin zum Tisch geleiten und setzte sich mühsam hin.
      Staubi war begeistert. „Gut schaust du aus! Erzähl mir, wie geht’s Euch! Ich habe euch alle ja so furchtbar vermisst!“
      Hina lächelte und sein pinker Schopf viel mal wieder vor seine Augen.
      Staubi zuckte es in den Fingern und wollte ihm die Haare schon wieder hinters Ohr schieben, aber Hina schien das bemerkt zu haben und schob seine Haarpracht mit einem gekonnten Nicken wieder auf ihren ursprünglichen Platz.
      Staubis Herz klopfte vor Freude und begierig sog sie auf, wie Hina von den letzten Monaten erzählte. Von den vielen Rückschlägen und den wenigen Erfolgen. Von Streits, Versöhnungen, Hoffnungen.
      Sie sog alles in sich auf und ihre Sehnsucht nach „ihrer Familie“ wurde immer größer. Sie seufzte tief und ein trauriges Lächeln umspielte ihr Gesicht!
      Hina streichelte Staubis Hand. „Du kannst jederzeit zu uns zurückkommen! Die Tür steht immer offen für dich.“
      Staubi schüttelte langsam den Kopf:“
      Nein Hina, Du hast Deine Familie die dich braucht! Ich hab doch jetzt mein eigenes Reich! Es war richtig zu gehen. Ich sehe das ja an Dir! Ich hab dich einfach zu sehr verwöhnt und das ist Dir nicht bekommen!“
      Hina lächelte: „Du wirst wohl Recht haben. Aber wir vermissen dich doch sehr!“
      Auch Staubi lächelte aber sie hatte hart mit sich zu kämpfen den harten Klos in ihrem Hals runterzuschlucken. Bevor sie antworten konnte wurde die Tür geöffnet und dieser dicke Kerl vom Schiff trat in das Cafe!
      „Ich suche Leute die Lust auf ein Abenteuer haben! Rumreich und Geldreich werden sie zurückkehren: Wir schiffen heute Nacht noch los. Kommt her und tragt euch ein!“
      Zwei junge Abenteuer die den Tisch neben Hina und Staubi besetzt hatten sahen sich mit freudigen Gesichtern an und standen auf.
      „Das würde ich an Eurer Stelle lassen Jungs!“
      Staubi sah auf das Emblem ihrer Jacke und erkannte zwei 56er Schwertkämpfer „Ihr würdet nicht lange überleben!“
      Der eine baute sich von der Bogenschützin auf. „Was willst du uns denn erzählen. PVP? Ich hau dich doch so weg!“
      Der andere sah auf Staubis Emblem und erkannte das sie bereits 90 war und stieß seinen Freund an um ihn drauf aufmerksam zu machen.
      Die Bogenschützin rollte aber die Augen und Hina konnte auch nicht anderes und musste in sich hineinkichern.
      Sie stellte mit einem Knall ihre Kaffeetasse hin und funkelte den Schwertkämpfer an.
      „Ich wollte Dich nur warnen! Dieser Mensch da sucht nur Kanonenfutter! Wenn du willst geh hin. Aber Du wirst hier nicht lebend wieder ankommen!“
      Der dicke Kerl vom Schiff bekam das Streitgespräch wohl mit und ließ es sich nicht nehmen auf die 4 zuzugehen. Er besah die Embleme von Hina und Staubi und lächelte!
      „Ich gebe Dir Recht Bogenschützin. Die zwei sind eindeutig zu low! Aber ihr beide würdet mir gut gefallen! Mein Name ist übrigens Habatit. Kommt mit auf mein prächtiges Schiff und wir werden ne Menge Spaß haben!“
      Staubi überhörte die anzüglichen Bemerkungen von dem Kerl und sah Hina an. „Komm, lass uns gehen. Ich fühle mich in dieser Gesellschaft nicht mehr wohl!“
      Hina nickte und stand auf, wurde aber sofort wieder von dem Kerl hinuntergedrückt indem er seine Hand schwer auf seine Schulter legte.
      „Lasst mich wenigsten Euch einen ausgeben! Was trinkt ihr? Kaffe? Finigut! Bring den Herrschaften hier noch zwei Kaffe.“
      Ein kleiner Magier sprang auf und lief an den Tresen um gleich daruf mit zwei dampfenden Tassen zurückzukommen.
      Habatit grinste und klopfte den beiden Feunden auf die Schultern. „Lasst ihn Euch gut schmecken. Und wenn ihr Euch es anders überlegt. Wir laufen heute Nacht noch aus! Ihr seid herzlich willkommen!“
      Er drehte sich umarmte die beiden Schwertkämpfer so, das sie mit ihm mitgehen mussten. „Kommt mit meine Freunde ich hab da eine Idee für Euch!“
      Hina schüttelte den Kopf und starrte in seinen Kaffe : Vieles ist besser geworden. Aber auch einiges schlimmer! Ich hoffe die beiden werden überleben.“
      Staubi nickte und trank verbissen ihren Kaffe.
      „Aiko hat gekocht! Kommst du mit? Sie wird sich bestimmt freuen!“
      Staubi sah von ihrer Tasse hoch.“ Gut, gerne! Aber ich gehe danach wieder nach Hause! Abgemacht?“
      Hina lachte strich seine Haarsträne aus dem Gesicht: „Abgemacht!“
      Lachend tranken sie ihre Becher leer und und verließen das Cafe. Es wurde schon langsam dunkel, als sie zwischen den Häusern zu Hina gingen.
      Sie lachten viel. Mit einmal blieb Hina stehen. Staubi drehte sich um und sah zu ihrem Freund. „Was ist?“
      Hina stütze sich mit einer Hand an seinem Stab ab und mit der anderen suchte er Halt an der Mauer. Staubi lief zu ihm hin um ihn zu stützen. Dabei stolperte sie über ihre eigenen Füße. Es drehte sich alles. Hina klappte auf einmal in sich zusammen. Da fiel es ihr wie Schuppen von den Augen.
      „Er hat uns was in den Kaffe gemischt Hina!“
      „Da wirst du wohl Recht haben!“ Aus den Augenwinkeln erkannte Staubi die beiden Schwertkämpfer die mit einem miesen Lächeln ihre Schwerter zogen!

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    • Jetz haste mich neugierig gemacht. Gehörten die Schwertkämpfer womöglich zu dem Typen der Staubi und Hina anheuern wollte? Oder waren es die Schwertkämpfer, die ihnen was ins Getränk gekippt haben und sie wollen nun Rache? Hmhmhm...
      Bin gespannt wie's weiter geht. ;)
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    • Sie wachte mit hämmernden Kopfschmerzen auf. Es war eng und dunkel. Stöhnend richtete sie sich auf. Der Gestank war unbeschreiblich. Sie stöhnte leise.
      „Hey Staubi, auch wieder wach?“
      Hina saß neben ihr lässig an der Wand gelehnt. „Ich glaube Aiko wird ziemlich sauer sein, weil wir nicht zum Essen kommen..“
      Staubi rieb sich ihre Schläfen „Ich glaube wir haben jetzt weitaus größere Probleme als eine wutschnaubende Aiko.“
      Hina gab ihr ein freundlichen Knuff. „Wir sind gehijackt worden Staubi! Ich könnte mich kaputt lachen! Das es so was noch gibt!“
      Staubi sah Hina irritiert an. „Hast Du zu viel von dem Zeug zu Dir genommen? Ich finde das nicht so witzig hier eingesperrt zu sein! Wo sind wir überhaupt! Und warum tut mir alles so weh?“
      Hina lächelt wieder. „Weil die zwei Swortis ihre Wut an Dir ausgelassen haben. Du hast ein nettes Veilchen das sich von und zu schreiben lassen kann!“
      Staubi rieb sich ihren Nacken.
      „Wo sind wir denn verflucht? Mir ist total schlecht!“
      Hina grinste erneut. „Na auf einem Schiff. Merkst du das Schlingern nicht? Und der Geruch nach Fisch und Meer?“
      Staubi schüttelte den Kopf bereute das aber sofort wieder. Da die Kopfschmerzen wieder erbarmungslos zuschlugen.
      „Mensch Hina, warum geht’s mir so übel und du sitzt da und grinst über beide Backen?“
      Hina rutschte noch ein wenig näher und flüsterte in Staubis Ohr „ Heal Holy!“
      Entgeistert sah sich Staubi zu Hina um. Ist er jetzt verrückt geworden? Hina kicherte wieder, legte seine Hand auf Staubis Kopf und sofort fühlte sie sich schon besser. Hina lehnte sich wieder zurück und lachte leise.
      Entspanne dich Staubi. Bevor der Kahn nicht anhält haben wir keine Chance. Er deutete auf seinen Fuß und Staubi konnte nun erkennen das er in schweren Ketten gefesselt war. Aus sie hatte so eine Kette am Fuß.
      „Na toll. Und unsere Waffen? Und Nuspli?“
      Hina zuckte mit den Schultern. Staubi seufzte und lehnte sich an die Wand. Das kann was werden.
      Auf einmal konnten sie Schritte hören und ein schwerer Eisenriegel wurde zurückgeschoben. Licht fiel durch die Tür die nun geöffnet wurde und eine Siluette von einem kleinen schmächtigen Mann zeichnete sich ab.
      Der kleine Magier aus dem Cafe kam in ihr Gefängnis. Er trug ein Tablett mit zwei Tellern und einer Flasche Wein.
      „Hallo,“ sagte er schüchtern. „Wie geht es Euch?“
      „Mir würde besser gehen wenn wir nach Hause fahren und ich Dich und deinen Chef den Behörden ausliefern könnte. Wie war gleich dein Name? Finigut! Nicht wahr?“
      Staubi starrte den kleinen Magier böse an.
      Hina grinste nur über beide Backen und griff schon fröhlich zu dem Hähnchen, was auf einem der Teller vor sich hin dampfte.
      „Wie kannst du etwas davon Essen Hina? Was ist wenn das auch vergiftet ist?“
      Hina sah Staubi kauend an.“Die wollen uns lebend und vor allen bei guter Gesundheit. Die werden sich hüten uns mies zu behandeln. Probier mal echt lecker das Hähnchen mit einem Hauch von Zitrone. Gruß an den Koch!“
      Finigut lächelte und nickte Hina zu. „Ja werde ich ausrichten mein Herr! Kann ich euch noch etwas gutes tun? Seid ihr verletzt?“
      Er beugte sich zu Staubi um ihr blaues Auge zu begutachten. Staubi nahm die Gelegenheit wahr und packte Finigut mit beiden Händen am Kragen.“Binde uns sofort los hier!“
      Der kleine Magier wand sich und fiel auf die Knie.“ Bitte, bitte nicht schlagen, Herrin ich tu alles was ihr wollt, aber ich kann euch nicht losbinden. Bitte nicht schlagen!“ Finigut verwandelte sich in ein Häuflein Elend das zitternd und heulend bei Staubi im Schoß lag. Hina riss deine Augen auf. Das Hühnerbein in seiner Hand zitterte als er flüsterte:“Heal Holy! Los beweg deinen Arsch und heile meine Freundin!“
      Finnigut riss sich los und begann mit fahrigen Bewegungen seine Manakräfte zu aktivieren und heilte so Staubi komplett. Danach lief er rückwärts aus der Zelle und verschloss sie gewissenhaft. Staubi staunte und sah Hina an.
      “Was bitte war das jetzt?“
      Hina biss wieder in seine Keule. „Das ist die einzige Möglichkeit wie du mit solchen Leuten reden kannst! Er ist ein Sklave!“
      Staubi bekam eine Gänsehaut. Mit großen Augen sah sie zu Hina hin der genüsslich sein Hähnchen verschlang. Sie rieb sich mit beiden Händen ihre Oberarme.
      Es fröstelte ihr auf einmal.

      Die Tage und Nächte vergingen. Hina und Staubi wurden gut versorgt. Sie bekamen genügend zu Essen und trinken und ab und zu durften sie auch ihre Beine an Deck vertreten. Die Ketten waren ihnen abgenommen, da anscheinend keine Fluchtversuche zu erwarten waren.
      Hina war sehr nachdenklich in diesen Tagen. Finigut, der inzwischen wusste wer Hina war, schien ihm sämtliche Wünsche von den Augen abzulesen. Wo Hina war, war Finnigut nicht weit.
      Er bat oft um Geschichten aus den Tagen des Exils. Staubi mochte diese Geschichten nicht. Sie waren zu brutal und wenn sie daran dachte das alles ihrem Freund Hina passiert ist, dann hatte sie noch weniger Lust über die Greultaten zu hören, die man den Magiern angetan hatte.
      Auf ihren Spatziergängen über das Deck traf sie manche anderen Abenteuer die sich mehr oder weniger dem Unternehmen angeschlossen zu haben. Die Gründe waren unterschiedlicher wie die dazugehörenden Menschen. Langweile, Geldmangel oder auch eine verlorene Liebe haben die Leute dazu gebracht an Bord zu gehen. Keiner war unter Lev 80 was Staubi schon sehr verwunderte. Hatte sie doch von wahren Blutbädern gehört und da war es gleich welches Level die Abenteuer hatten.
      Auch Habatit trat an einem solchem Tag auf die beiden Freunde zu. Staubi ballte die Fäuste und nur Hinas beruhigendes Streicheln an ihrem Rücken hielt sie davon ab dem dicken Kerl die Augen auszukratzen.
      „Ich freue mich, das es euch gut geht und ihr die Fahrt genießt!“ Habatit lächelte und seine Augen glitten anerkennend an Staubis Figur auf und ab.
      Bevor Staubi ihm irgendeine Frechheit an den Kopf klatschen konnte sagte Hina:
      „Eigendlich hatten wir etwas anderes vorgehabt, aber wir wurden ja geradezu „überredet“ auf euren Schiff zu kommen! Aber wir bedanken uns für die gute Behandlung die Ihr uns angedeihen lässt“
      Staubi sah Hina etwas fassungslos an. Was soll das? Der Typ hat sie mit Gewalt aufs Schiff geholt und der Magier hat nichts besseres zu tun als diesem Ekeltypen noch Honig um den Bart zu schmieren?
      Staubi brodelte.
      Sie stürzte auf Habatit los und bohrte ihren Zeigefinger in seine Brust:
      “Duuu, Du Entführer Du! Ich werde dich vor die GMs bringen. Sie werden dich bannen und nie wieder wirst du ein Fuß in unser schönes Land setzen!“
      Habatit lächelte und schlang beide Arme um Staubi. Sie konnte sich nicht mehr bewegen und die Kraft mit der Habatit sie festhielt ließ sie schwer atmen. Wie ein Fisch auf dem trockenen schnappte sie nach Luft.
      Habatitt brachte sein Mund an ihr Ohr uns flüsterte:“ Mein Täubchen, sein brav, sonst vergisst Habatitt seine gute Stube und wird dich mit in seine Kajüte nehmen! Ich schätze danach wirst du kein Abenteuer mehr bestehen!“
      Staubi strampelte um aus dem Griff von Habatitt zu entkommen.
      „Herr, verzeiht! Aber die Bogenschützin ist mit mir hier!“ Hina sah auf Habatitts Füße. Seine Hände hatte er sittsam hinter seinem Rücken versteckt und sein ganzer Körper zeigte Demut in dem er vornübergebuegt dastand.
      „Ah, eine kleine Magierschlampe!“ Er grinste anzüglich, ließ aber Staubi frei. „Na dann wünsch ich Euch doch viel Spaß!“ Er lachte drehte sich um und ging anscheined sehr zufrieden seines Weges.
      Staubi zitterte am ganzen Körper! „Was für ein Schwein!“ Hina nahm sie vorsichtig in den Arm.
      „Komm lass uns in unsere Kammer gehen.“
      Staubi nickte und ließ sich stumm in ihre Kajüte bringen. Diese Nacht schlief sie schlecht und warf sich auf ihrem Lager hin und her.
      Kaum war der nächste Morgen wieder angebrochen ging sie wieder hoch an die Luft. Die Enge da unten im Schiffsbauch machte sie verrückt. Sie vermisste die Wälder und Wiesen, ihre langen Spatziergänge durch den Wald.
      Habatitt stand oben am Steuerrad und begrüßte Staubi mit einer obszönen Geste. Staubi wandte sich angewiedert ab.
      Wie ein eingesperrtes Tier lief sie an Deck auf und ab. Sie vermisste ihr Buschi und ihre Heimat und das weite blaue Meer war ja so langweilig. Hina schien Staubis Ruhelosigkeit zu bemerken.
      Eines Abends weckte er sie, nahm sie an die Hand und führte sie an Deck.
      Der Mond war aufgegangen und hing nun in seiner vollen Pracht am schwarzen Himmel.
      Eine Flut von Sternen ergoss sich über das Firmament.
      Hina begann die einzelnen Sternenbilder zu erklären.
      Der Schwertkämpfer, Der Magier, der Bogenschütze. Staubi legte ihren Kopf in den Nacken und konnte die Figuren wahrlich erkennen. Sie sah den Bogen des Glücks und das Schwert des Feuers, den Stab des Lichtes und das Schild des Mutes. Ein kleiner wohliger Schauer krabbelte über ihren Rücken als Hina den Arm um sie legte, mit dem Finger auf dem Horizont zeigte und Staubi die Delfine sah die lustig im Wasser spielten.

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().

    • *schmunzel*
      Ich find's amüsant, wie du Hina als so völlig cool und gelassen darstellst. XD
      Während Staubi sich aufregt, ist Hina mehr so "Ja ja...keep cool.. keep calm... wird schon werden." XDDD
      Aber Hinas Verhalten gegenüber den Magier hat mich doch neugierig gemacht, was ihm während des angesprochenen "Exils" passiert sein mag, dass er nun so hart gegenüber seinesgleichen ist, dass er den anderen Mann so anfährt und ihn wirklich auch als Sklaven behandelt. Er gegenüber Staubi sogar ganz locker sagt "Er ist ein Sklave, mit denen muss man so umspringen, sonst verstehen sie nicht."
      In der Tat, es hat mich neugierig gemacht wieso Hina nun so reagiert. Was ihm wohl widerfahren ist, dass er nun so hart reagiert?

      Ich fand's gut, dass Hina seinen Status als Magiersklave nutzt, um Staubi vor dem Typen zu retten. Das entspricht voll und ganz seinem Charakter. Hast du gut reingebracht. =)
      Und zu guter Letzt mochte ich die letzte Szene sehr, wo sie an Deck stehen und die Sterne beobachten. Hat ein wenig was romantisches und man hat im Hinterkopf "Was wäre, wenn...?" Kurz, es lässt einen einfach mal rumspinnen, ob die beiden zusammen kämen oder nicht. Oder vielleicht hätten sie auch nur einen One-Night Stand? Wie gesagt, die Szene lässt einen einfach ein wenig herum spinnen. ;)
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
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      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar

      The post was edited 3 times, last by Hina_Sakamoto ().

    • Vielen Dank für Deine Komentare: Ich hoffe es gefällt Dir auch weiterhin ;)








      Eines Tages weckte Hina Staubi. Möwengeschrei war zu hören.
      Also waren sie bald da.
      Schweiß stand ihnen auf den Gesichtern. Die Hitze war eindeutig. „Ich hab’s geahnt: Akt 5 Staubi!“
      Sie nickte. Sie hatte es sich auch schon gedacht! Die Sonne war von Tag zu Tag kräftiger und heißer geworden. Da sahen sie schon die Zwiebeltürme von den Gebäuden die am Hafen standen.
      Sie waren in dem Wüstenland, was die Abenteuer gerne als Akt 5 betitelten. Dort hausten verschieden Räubergruppen die die Karawanen von den Reichen immer wieder überfallen und Ihnen so einen immensen Schaden verursachten.
      Es wurde an ihrer Tür geklopft und Finigut betrat den Raum. Er strahlte über das ganze Gesicht. Mit immer wiederkehrenden Verbeugungen geleitete er die beiden Freunde aufs Oberdeck.
      Die Sonne blendete und Hina und Staubi mussten ihre Augen vor der Helligkeit schützen: Finigut hüpfte um Hina rum. „Herr Sakamoto, kann ich Ihnen noch etwas Gutes tun? Noch ein Manapott für unterwegs vielleicht?“
      Staubi ekelte sich fast vor dem Speichellecker und es schüttelte sich. Sie sah sich um und erkannte außer ihnen zweien noch 13 andere Abenteuer. Die anscheinend alle freiwillig mit an Bord gekommen sind. Sie hatten alle noch ihre Waffen und einige auch Haustiere.
      Staubi seufzte weil sie an ihr Buschi dachte. Wo ist der kleine Kerl nur hin?
      Habatit trat in die Mitte und richtete seine Ansprache an alle.
      „So ihr Abenteurer! Die erste Etappe ist geschafft! Wenn ihr jetzt von Bord geht, werdet ihr von einer sichereren Karawane dahinbegleitet wo Euer Abenteuer anfängt! Die Wachen werden Euch vor Angriffen von feindlichen Räubern schützen!“
      Die Sieger erhalten Schätze und Ruhm! Sie werden mit hocherhobenem Haupt nach Nostale zurückkehren und sich dort in die Ruhmeshallen verewigen!“
      Hina, runzelte die Stirn und flüsterte Staubi zu: Mir wird gleich Schlecht von seinem künstlichen Reden!“
      Hina nickte und beugte sich zu Staubi hinüber um ihr kaum hörbar zurückzuflüstern:“ Von wegen sichere Karawane. Das sind Wächter die dazu abkommandiert wurden aufzupassen, das alle von uns auch ans Ziel ankommen und nicht zufällig unterwegs verschwinden.“
      Das Schiff legte an und die Abenteuer gingen schwatzend die Gangway hinunter. Hina und Staubi bildeten den Schluss. Bevor sie jedoch einen Fuß auf die dunklen Bohlen setzen konnten die sie an Land brachten, hielt Habatitt die beiden zurück.
      „Ich glaube das gehört Euch beiden.“ Er gab Hina seinen Stab und Staubi ihre Bumerangs. Heimlich wischte Staubi über ihre Waffen, als ob sie die Abdrücke von Habatitt wegwischen wollte.
      Hina nickte, verfiel wieder in seine Demutshaltung und bedankte sich höflich. Habatitt gefiel das und grinste Staubi erwartungsvoll an. Sie bemerkte den warnenden Blick von Hina, aber sie konnte nicht aus ihrer Haut und sich vor diesem miesen Pudding klein machen.
      Also streckte sie sich noch ein wenig, hakte sich bei Hina unter und ging hoch erhobenen Hauptes an Habatitt vorbei.
      Der ließ es sich nicht nehmen Staubi beim vorbeigehen auf den Hintern zu klopfen und zu rufen:“Auf der Rückfahrt gehörst Du aber mir, Magierschlampe!“
      Staubi drehte sich um eine Hand an ihren Bumerang. Aber Hina war ein Tick schnell und hielt sie an ihrem Handgelenk fest.
      „Lass es!“ zischte er.
      Staubi zitterte vor Wut. Habatitt grinste über das ganze Gesicht. Er nickte Hina zu und drehte sich um, um das Verladen der Waren zu überwachen.
      Hina zog Staubi runter an den Kai. Dort hatten sich schon die anderen versammelt und schwatzen aufgeregt miteinander.
      Staubi schimpfte leise vor sich hin. Hina legte beschwichtigend eine Hand auf ihren Arm. Die Bogenschützin wischte sich wütend eine Träne aus den Augen. „So ein mieses Schwein!“
      „Oh Mist!“
      Staubi sah in die Richtung in der Hina schaute und ihre Wut kochte von Neuem hoch.
      Sie sah die beiden Schwertkämpfer die sie in diese Situation gebracht haben. Aber was noch viel schlimmer war. Der eine hatte ein Buschschwänzchen bei sich. Angekettet und mit einem Elektrohalsband versehen.
      „Nuspli!“ Staubi konnte den Namen nur flüstern. Das arme Buschi saß neben den Schwertkämpfer und lies sein Kopf hängen. Es schien am Ende seiner Kräfte zu sein.
      Hina hielt Staubi mit beiden Händen fest und redete auf sie ein. Er versuchte sie zu überzeugen ruhig zu bleiben. „Wir werden Nuspli schon noch retten! Aber jetzt müssen wir erst mal an und selbst denken!“
      Staubi hatte einen dicken Klos im Hals. Sie wusste Hina hatte Recht. Staubi war froh ihren treuen Freund bei sich zu haben. Sie hätte diese Reise bisher ohne ihn wohl nicht so gut überstanden.
      „Du hast wohl einiges mehr an Erfahrung mit den Bösewichten, Hina!“ Sie schüttelte traurig ihren Kopf.
      Hinas Blick wurde hart und er nickte.
      Ihre Wachen brachten sie zu zwei Wägen die von Tigern gezogen wurden. Sie teilten sich auf und bestiegen die Planwägen.
      Bevor sie losfuhren rief noch eine Stimme:“Wartet!“
      Finnigut zeigte sich in der Öffnung der Plane.
      „Herr Sakamoto! Ich begleite Euch noch ein wenig!“ Staubi rollte genervt die Augen. Hina aber nickte erhaben und bat dem kleinen Magier sich zu ihnen zu setzen.
      Staubi verschränkte ihre Arme und nahm sich vor Finnigut ab sofort zu schneiden.
      Ein anderer Bogenschütze saß ihr gegenüber laut seinem Emblemen war er 87 und hatte ein sehr gutes Equipe. Staubi hatte ihn schon auf den Schiff gesehen. Aber noch nicht grosartig mit ihm gesprochen.
      Er zwinkerte sie an und sagte:
      “Gut das wir ein gescheiten Holy dabeihaben! Dann wird es vielleicht nicht ganz so blutig bei uns! Obwohl, viele verlassen sich nur auf die Holys. Ich nicht ich habe immer ein paar Heiltränke dabei. Son Holy übersieht einen gerne einmal“
      Er grinste Hina mit einem breiten Lächeln an. Der tat aber so als würde er den Bogenschützen nicht bemerken und sah teilnahmslos raus in die Wüste.
      Staubi schnaubte verächtlich und brummte:“ Stell Dir vor! Dieser Holy ist auch ein ausgezeichneter Kämpfer!“
      Der andere Bogenschütze hob erstaunt die Augenbrauen, er sah auf Hinas Emblem und wackelte zweifelnd mit dem Kopf.
      „Ohja, Herr Sakamoto ist ein großartiger Kämpfer!“ Finniguts Augen leuchteten als er versuchte Hinas Geschick im Kampfe zu verteidigen! Hina sah aber Finnigut scharf an „Schweig!“
      Der kleine Magier fuhr sofort zusammen schlug die Augen nieder und entschuldigte sich bei Hina.
      Staubi sah Hina fassungslos an. Warum benahm sich Hina so unmöglich Finnigut gegenüber? Hina hatte doch an eigenen Leibe zu spüren bekommen wie es war, als Sklave gehalten zu werden. Sie nahm sich fest vor mit ihm darüber zu reden. Es stand eh noch einiges zwischen ihnen, was geklärt werden musste.
      Der Bogenschütze lachte nun gerade heraus und laut. „Sehr spaßig! Ein Magier hält sich einen Magier!!!! Das wird ein interessantes Abenteuer! Ich freu mich drauf mit euch Knallern zusammenzukämpfen!“
      Er streckte seine Hand aus. „Ich bin Morgu!“
      Staubi zögerte kurz, dann schlug sie ein und stellte sich und die anderen vor.
    • Freue mich das es Dir gefällt! Es bringt auch ungeheuer Spaß das alles aufzuschreiben. Bin ja mal gespannt was du zu dem nächsten Part sagst :D





      Es dauerte nicht lange, und die Wägen hielten an. Finnigut meinte, das es bald Dunkel wird und sie deswegen jetzt ein Nachtlager aufschlagen müssten.
      Die Planen wurden zurückgeschlagen und Staubi krabbelte aus dem Wagen.
      Sie waren an einer Oase angekommen.
      Kleine Hütten standen hier rum. Jeder bekam eine zugeteilt und durfte sie für diese Nacht beziehen.
      Hina sah sich um und machte Staubi auf die vielzähligen Wachen aufmerksam die hier in dieser Oase wohl wohnten. Es war eher eine Festung!
      Staubi murmelte ihrem Freund zu:
      “Entweder wollen sie das keiner rein oder das hier keiner raus kommt.“
      Hina nickte zustimmend und machte es sich am Feuer gemütlich.
      Finnigut brachte Hina ein paar köstliche ihnen unbekannte Speisen. Der Magier nahm alles ohne viel Worte entgegen und legte es zwischen Staubi und sich, das beide davon essen konnten.
      Finnigut stand ein paar Schritte hinter ihnen und beobachtete genau, was dem Magier noch fehlen könnte um sogleich wieder loszuspringen um es zu holen.
      „Du Hina. Was ich dich mal fragen wollte...“
      Weiter kam Staubi nicht. Morgu stieß sie an. „Los kommt, das wird lustig, da will einer sein Haustier platt machen lassen!“
      Ein Tumult ging durch die Reihen. Staubi streckte sich und sah wie ihr verhasster Schwertkämpfer Wetten abschloss.
      Er wollte einen der Tiger gegen sein Buschschwänzchen kämpfen lassen.
      Die Abenteuer waren wie von Sinnen. Siw johlten und feurten sich gegenseitig an noch hher zu wetten. Viele gaben ihr letztes Geld und setzten es auf den Tiger. Nuspli saß traurig mit struppigem Schwanz in einem kleinen Holzkäfig.
      Johlend hielt der Schwertkämpfer den Kleinen immer wieder vor die Nase des Tigers der schon gefährlich fauchte.
      Staubi sprang auf mit ein paar Schritten war sie in Mitten der Menge und tippte den Schwertkämpfer mit einen ihrer Bumerangs nicht gerade zart in die Schulter.
      „Lass die Tiere in Ruhe! Steht nicht noch PvP im Raum?“
      Die Menschenmenge war auf einmal leise. Einer der Abenteuer meldete sich zu Wort.
      „Was soll denn daran spannend sein. Du bist Lev 90 und er 52. Das ist doch unfair.
      Morgu trat vor: „Nein, nicht wenn sie ihre Rüstung auszieht. Der Schwertkämpfer hat ein super Schwert und seine Rüstung ist auch nicht ohne.“
      Staubi nickte. „Einverstanden! Außerdem werde ich auf alle Bumerangs verzichten. Bis auf zwei!“
      „Nein!“ der Schrei kam von Hina.
      Mit Ellbogen bahnte er sich einen Weg durch die Menge.
      „Staubi, lass es! Das wird nicht gut enden!“
      Sie warf dem Magier einen traurigen Blick zu. „Ich kann nicht anders Monsterchen!“
      Hina sah in ihre großen Augen und nickte. Ja, Staubi war halt gegen ungerechtigkeiten. Und wenn irgendjemand ihren Lieben etwas zu leide tut, dann sieht sie rot. Sie ließ ihre Rüstung fallen wo sie gerade stand und sah den Schwertkämpfer fest in die Augen. „Als Siegprämie will ich das Buschschwänzchen haben!“
      Der Schwertkämpfer sah auf den kleinen Käfig. “Und was bietest du mir?“
      Staubi zückte ihren kleinen Dolch den sie an einem kleinen Lederetui an ihrem Innenschenkel festgemacht hatte. Sie warf ihn so, das er genau neben seinem Fuß in der Erde stecken blieb.
      Er zog den Dolch aus dem Sand und stieß einen anerkennenden Pfiff aus.
      „So soll es sein!“
      Die Leute bildeten einen großen Kreis. Hina versuchte immer noch an Staubi heranzukommen. Aber auch er sah ein, das er nichts mehr bewerkstelligen konnte. Er schüttelte den Kopf, was war nur mit ihnen geschehen. Aber unordendlich isse immer noch! Er ging zu ihrer Rüstung und zog sie aus dem feinen Wüstensand. Dann sah er zu dem Schwertkämpfer der noch hitzig mit seinem Freund debattierte. Schließlich gab dieser ihm ein Schwert.
      Staubi wusste sie hatte nur eine Chance. Sie musste den Kämpfer aus der Ferne besiegen. Käme er zu nah an sie ran, könnte das ihr aus bedeuten.
      Sie ließ kein Auge von ihm. Er hatte sein Schwert fest in einer Hand. Mit einem Schrei griff er an. Die Bogenschützen drehte sich machte ein parr Sprünge und war auf der gegenüberliegenden Seite. So das sein Wutausburch ins Leere ging. Er drehte sich wutschnaubend um und rannte wieder blindlinks auf Staubi zu die mit einem gekonnten Sprung wieder aus seiner Reichweite hüpfte.
      Der Schwertkämpfer atmete stark. Doch ließ er nicht ab von seinem Plan Staubi einfach umzurennen und griff wieder an.
      Staubi zielte, warf ihren ersten Bumerang. Er prallte gegen seinen Helm und das Dröhnen in seinem Kopf ließ ihn kurz zur Seite schwanken. Doch stieß er noch schnell genug zu, das er sie am Unterarm erwischte.
      Sie schrie auf, die Klinge brannte sich regelrecht in ihre Haut. Mit einer fast grazielen Drehung stand sie auf einmal hinter dem Kämpfer und hielt ihren Bumerang mit beiden Händen an seine Kehle. Er bekam kaum Luft. „Soll ich zudrücken?“ Staubis Arm an der die Wunde war wurde irgendwie immer schwerer.
      Zögernd schüttelte er seinen Kopf. Die Leute johlten. Sie hatten ihren Kampf bekommen und ließen sich nun zufrieden ihre Wetteinlagen auszahlen.
      Staubi ließ ihn frei. Dann drehte sie sich zu dem Käfig um in der immer noch das teilnahmslose Nuspli saß.
      Dann passierte alles gleichzeitig. Staubi hörte Hina ihren Namen schreien. Sie drehte sich erschrocken um und sah nur noch wie der Schwertkämpfer mit erhobenem Schwert vor ihr zusammensackte und röchelnd starb. Ein Pfeil steckte in seinem Rücken. Morgu kam mit gezogenem Bogen zu ihr.
      „Das war knapp, Mädchen. Er wusste nicht das er schon verloren hatte.“ Die Bogenschützin starrte mit offenem Mund auf dem Schwertkämpfer. Der Pfeil steckte tief in dem Rücken und hatte quasi von hinten direkt in sein Herz getroffen. Morgu trat zu Staubi und riss den Pfeil mit einem Ruck aus den Rücken des Schwertkämpfers. „das ist ein Glückspfeil, den sollte man nicht verschwenden!“
      Mit diesen Worten drehte er sich um und ging fröhlich ein Lied pfeifend zum Lagerfeuer zurück.
      Die Leute versteuten sich. Niemand schien sich um den Toten kümmern zu wollen. Es wurde Wein ausgeschenkt und die Abenteuer machten es sich an den Lagerfeuern gemütlich.
      Nur Hina stand noch da und sah seine Freundin an.
      Wie apathisch griff sie zu dem Käfig und holte das Buschschwänzchen heraus. Sie nahm ihm die Leine und das Halsband ab und vergrub ihr Gesicht in das fast leblose Tier. Dann wurde ihr schwarz vor Augen
      Träume; Bilder von grünen Bäumen die auf einmal erfrieren und zusammenfallen. Kälte. Unsagbare Kälte Arme und Beine schwarz, abgestorben. Gesichter; Bilder von ihren lieben Freunden Aiko, Hina, Sayi., mit blaugefrorenen Gesichtern. Die Arme anklagend zum Himmel gestreckt. Und immer wieder diese Kälte.
      Staubi zuckte und war mit einem Schlag hellwach.
      Sie öffnete die Augen. Sie war in einer der Hütten. Ein Feuer prasselte lustig in der Mitte. Es war kuschelig warm, obwohl sie fast nackt unter einem Berg aus Decken lag.
      Sie klapperte ein paar mal mit den Augendeckeln um sich an das fuselige Licht zu gewöhnen Dann bemerkte sie, das ein Arm um sie gelegt war. Erschrocken drehte sie sich um und erkannte Hina an ihrer Seite. Mit großen Augen beobachtete sie Hina. Er schien tief und fest zu schlafen. Er schmatze leise und zog sie wieder enger an seinen nackten Körper. Im Schein des Feuer konnte sie die unzähligen Narben sehen die auf seiner Haut fast seidend schimmerten.So unzählige Narben. Manche sahen zerfurcht und verknotet aus. Staubi fuhr eine besonders hässliche Narbe langsam mit dem Finger nach. Hina lächelte im Schlaf: „Aiko lass das!“
      Staubi nahm sofort wieder ihren Finger weg. Vorsichtig strich sie eine seiner pinken Haarlocken aus dem Gesicht. Es wirkte immer noch jugendlich obwohl sich schon einige Falten tief in sein Gesicht gegraben haben. Vorsichtig strich sie seine Augenbrauen entlang. Sie passte auf nicht die Augenklappe zu berühren. Wieviel Leid musste er ertragen. Wieviel Schmerz. Staubi schluckte hart die Tränen runter die in ihr hochkamen. Sie nahm eine seiner Haarstränen und spielte ein wenig gedankenverloren damit.
      „Ach Hina, was machen wir nur?“ Ihr Blick blieb an ihrem verbundenen Unterarm hängen. Sie ließ seine Harre los und gab ihrem Freund einen sanften Kuss auf die Stirn. „Wir schaffen das. Wir kommen zurück zu unser Familie! Ganz sicher!“
      Vertrauungsvoll kuschelte sie sich wieder in die Kissen rutschte mit ihrem Po an Hinas Bauch. Er nahm sie wieder fest in den Arm und seufzte „Ich liebe nur Dich!“



      Anmerkung: Anscheinend wird diese Geschichte gelesen. Drum bitte ich um ein kleines Kommi wie es gefällt, das ich auch weiterschreiben kann: Ohne Zwischenpost geht halt nix weiter :fie:

      The post was edited 1 time, last by Staubkind ().

    • Bitte weiter schreiben. =)
      Ein Tipp: Bitte achte darauf, dass du in der Vergangenheitsform bleibst und nicht wie am Anfang deines letzten Posts auf einmal in der Gegenwartsform schreibst. Bei Geschichten wird immer in einer Zeitform geschrieben und nicht hin- und hergesprungen. ;) Das "jetzt" passt einfach nicht rein. Du hättest da eher eine Vokabel, wie "bald" verwenden sollen oder die Vokabel ganz weglassen sollen und einfach nur schreiben "und sie deswegen ein Nachtlager aufschlagen müssten".
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar

      The post was edited 1 time, last by Hina_Sakamoto ().

    • Ich lasse den letzten Satz nicht dulden! ><' NEIN! NEIN! NEIN! xD Auch wenn der anders gemeint war. ^^

      Aber bisjetzt gefällt mir das, was du schriebst. :D Weiter schreiben!!!!!! Ich will wissen wie's endet! >////O
      Und zu den Fehlern sag ich nichts! Ich weiß, selbst das man als Schreiber die Fehler meist nicht sieht. x3

      IMMER MAL WIEDER NOSGAMERIN
      @ 2007 - HEUTE
    • Vielen Dank für Eure Koms ihr Beiden!
      Als allererstes Ich hoffe nicht nur Lobeshymnen in den Komis zu bekommen, sondern auch Kritik, denn ohne Kritik kann man sich nicht weiterbilden.
      Zweitens. Liebe Hina ich habe den Absatz den du meinst hin und hergekaut und ich finde ihn richtig. Immerhin war es ja eine Aussage von Finnigut...oder? Kann mich auch irren Gramatik ist nicht unbedingt das was ich als meine absolute Stärke erachte :D Sonst schreib mir ma wie es richtig heißen müsste..... :kopfkratz:
      drittens: Ich bin hier Autor! Zur Fehlerbehebung gibt es Lektoren!! Die brauchen auch einen Job!! (puh, sinkende Schiff gerade noch mal verlassen!!) lol :nanana:

      So hier kommt nun der nächste Part. Ich hoffe es gefällt! Und bitte vergesst nicht danach was zu posten Dankeschön, viel Spaß!




      Am nächsten Morgen schlug sie die Augen auf. Hina saß an ihrem Bettrand. Vollständig angezogen, wieder mit seiner kleinen Aura die seine Unnahrbarkeit wiederspiegelte. Er untersuchte Staubis Arm.
      „Moin Staubi, da haben wir ja noch mal Glück gehabt, was?“ Der Schnitt ist zum Glück gut verheilt!
      Er umwickelte die Wunde mit einem frischen Verband und tätschelte wie ein fürsorglicher Vater ihren Arm.
      „Hina?“
      Staubi sah zu ihm hoch, wie er sich wieder hinter seiner Fassade versteckte, so als ob ihm der gestrigen Abend unangenehm war. Er hielt ihre Hand.
      „Das Schwert war vergiftet. Durch den kleinen Kratzer den er dir zugefügt hatte konnte das Gift in deinen Körper wandern. Du warst nullkommanix total unterkühlt.
      Finnigut und ich saßen die halbe Nacht an deinem Bett und haben Heilzauber gesprochen. Als das nichts mehr half habe ich mich zu Dir gelegt um dich zu wärmen.
      Es hat ein Glück geklappt.“ Er zögerte kurz dann streichelte er mit seinem Zeigefinger ihre Wange.
      „Ich hätte nicht gewusst was ich getan hätte, wenn du nicht mehr aufgewacht wärest!“
      Finnigut betrat das Zelt. Hina sprang vom Bett hoch und kramte geschäftig in einem Beutel.
      „Oh Herr Sakamoto, Sie haben es geschafft. Ihre Begleitung scheint zu genesen! Meint ihr sie kann heute schon weiterreisen? Unser Terminplan ist nämlich recht eng.“
      Hina sah Staubi an und nickte.
      “Ich glaube das werden wir schon schaffen.“
      Ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht, was aber sofort wieder verschwand als er sich zu dem kleinen Magier wieder umdrehte. „Ach Finnigut? Wie geht es denn dem andern Patienten?“
      Finnigut hüpfte wie von einer Tarantel gestochen davon um sogleich wieder mit einem kleinen Paket zurückzukommen aus dem ein Fellknäul schaute. Er legte es Staubi vorsichtig in den Arm.
      Ihr Gesicht hellte sich auf als sie das schlafende Nuspli im Arm hielt. Wie ein Baby war er in einer Decke gewickelt und schlief.
      Gerührt sah Staubi auf das kleine braune Gesicht. Finnigut lächelte und sagte leise:“ Er wird wieder. Ich habe ihn mit sämtliche Heilzaubern bearbeitet die ich in meinem Repertoir habe. Ausserdem hat Herr Sakamoto mir noch einige Tricks gezeigt. Er ist ein fantastischer Magier!“
      Staubi nickte. Sie schämte sich ein wenig, weil sie Finnigut so abgelehnt hatte. „Ich danke Dir aus tiefster Seele!“
      Finnigut strahlte über das ganze Gesicht.
      „Sei so gut und lass mich alleine, damit ich mich anziehen kann.“
      Der kleine Magier nickte und verließ eilig das Zelt. Staubi schlang sich eine Decke um und erhob sich.
      2Hina kramte noch ein wenig in dem Beutel bevor er Staubi bemerkte. Etwas zerstreut schüttelte er den Kopf und verließ ebenfalls das Zelt.
      Noch etwas unsicher zog sie sich wieder an.
      Das Hina seine inneren Mauern wieder hochgezogen hatte störte sie.
      Klar sie war kein Psychologe und konnte ihn von seinen inneren Dämonen nicht befreien. Aber vielleicht helfen und unterstützen. Ihn daran erinnern, das er nicht alleine ist. Sie schloß kurz die Augen und spührte seine Umarmung in der letzten Nacht. Es fühlte sich so verdammt richtig an.
      Sie schlüpfte wieder in ihre Rüstung. Das Leder war ganz weich und frisch gefettet. „Das hatte ich mir vor Wochen schon vorgenommen zu machen...“ Auch ihre Waffen waren gereinigt, der Dolch geschärft und sahen fast neu aus.
      Staubi lächelte „man könnte sich fast daran gewöhnen.“
      Sie nahm vorsichtig das kleine Paket was den noch immer schlafenden Nuspli enthielt und trat aus dem Zelt
      Die Tiger waren schon vor den Planwägen gespannt und brüllten ungeduldig. Morgu kam ihr mit offenen Armen und einem breiten grinsen im Gesicht entgegen.
      „Mensch Mädchen! Das war knapp was? Konnte ja keiner ahnen das der schmierige kleine Sworti unfair spielte. Aber Dein Holy hat das ja zum Glück wieder hinbekommen! Da hast du aber einen guten Fang gemacht!“
      Freundschaftlich legte er seinen riesigen Arm um ihre Schulter. Staubi sah ihn gereizt an. „Hina ist nicht mein Holy! Wir sind befreundet. Er ist kein Skalve oder Diener!“
      Morgu hob beschwichtigend seine Hände. „Enschuldige! Es ist noch immer nicht so leicht sich vorzustellen, das Magier freie Menschen sind!“
      Er legte seine Tatze wieder um Staubis Schulter und dirigierte sie so zu einem der Wagen. Mit seiner freien Hand kratze er sich ein wenig an seinem Dreitagebart. „... aber Freunde? Nimm mir es nicht übel. Ich habe noch nicht wirklich was mit Magiern zu tun gehabt. Meine Familie ist eine alte Kämpfergilde. Ein Haufen brutaler Schwertkämpfer mit nicht sehr viel mehr Hirn als ein Huhn...“ Er lachte lauthals über seinen eigenen Witz und entblöste dabei ein Haufen blendend weisser Zähne.
      Staubi sah zweifelnd zu ihm hoch.
      „Naja, nach Deiner Statur zumindest hätte ich dich auch eher als Krieger oder Berserker eingestuft. Ich frag mich nur wie man mit den Pranken überhaubt ein Pfeil halten kann?“ Sie nickte zu seiner Hand die immer noch locker und lässig auf ihrer Schulter lag, als hätte sie noch nie was anderes gemacht.
      Wieder lachte Morgu lauthals und wischte sich eine Träne aus den Augen. „Mädchen, Du gefällst mir! Ich freue mich wirklich mit Dir zu kämpfen!“
      Sie waren bei ihrem Wagen angekommen und Morgu half ihr elegant einzusteigen indem er ihre Hand hielt.
      Hina saß schon auf seinem Platz und studierte eine Schriftrolle. Er sah nur kurz auf als Staubi sich neben ihm setzte. Er musterte sie kurz und an seinem fragenden Blick erkannte sie das er sich sorgte ob bei ihr alles in Ordnung war. Sie lächelte und nickte ihm zu. Zufrieden beugte er sich wieder über die Schriftrolle. Finnigut saß ihm gegenüber und ließ keinen Blick von dem Magier.
      Mit einem lauten Stöhnen setzte sich auch Morgu. Der Hüne brauchte ein paar Sekunden um seine Beine zu sortieren. Dann rief er: “Alles klar, wir können los! Ich hab heute noch etwas vor!“
      Er rieb sich die Hände zwinkerte Staubi zu :“So ein paar Räuberlein wollen gewiss noch meine Bekanntschaft mit meinen Pfeilen machen!“
      Ein wenig später waren sie auch schon unterwegs. Die Sonne brannte auf ihre Planen und die Schläfrigkeit griff um sich. Bald schon schnarchten die meisten der Pasagiere. Auch Hina hatte seinen Kopf an der Wand angelehnt und hielt die Augen geschlossen. Er schaffte es auch noch im Schlummer ein paar Zentimeter Abstand zu Staubi zu halten.
      Das kleine Bündel in ihren Schoß begann sich zu rühren. Erst wurden die Arme gestreckt, dann die Beine. Schliesslich wurde schmatzend ein Auge geöffnet. Dieses Auge wurde groß und rund als es in Staubis lachendes Gesicht bilckte.
      „Hallo Nuspli! Schön das Du wieder bei uns bist!“
      Mit lautem Geschnatter war das Buschschwänzen auf seinen beiden Beinen. Er rieb seinen Kopf an ihren und schnatterte aufgeregt, als wolle er Staubi alles auf einmal erzählen, was ihm zugestossen war. Staubi lachte und streichelte ihn.
      Morgu öffnete ein Auge, sah auf den kleinen Nager und murmelte: “Toll, der kleine Braten ist auch wieder dabei! Dann kann ja nichts mehr schief gehen!“
      Dann rutschte er ein wenig auf seinem Sitz hin und her und schnarchte wieder.
      Staubi sah auf ihren Nuspli und kraulte es weiter während es sich wieder in ihrem Schoß einrollte und sich zufrieden durchwalken ließ.
      Auch Hina, durch das Geschnatter von Nuspli geweckt, lies es sich nicht nehmen das Buschi mit einem Finger am Kopf zu kraulen. Staubi hob ihren Blick und sah dem Magier direkt ins Gesicht
      „Ich liebe Dich Hina!“
      Er erstarrte in seiner Bewegung sah Staubi mit großen Augen an.
      Ernst hielt sie seinem überraschten Blick stand: „Du vermisst Aiko und Sayi unheimlich, was?“
      Hina wendete sich von ihr ab und nickte dabei. „Ja, sie sind der Grund das ich immer noch lebe.“
      Staubi nickte veständnissvoll. „Es ist schön jemanden gefunden zu haben, den man so bedingungslos lieben kann.
      Ich bin froh dich gefunden zu haben Hina! Du bist der beste Freund den man je haben kann! Deswegen liebe ich Dich! Und ich werde alles dafür tun, das Du bald zu Deiner Familie zurück kommst!“
      Hina nahm ihre Hand und sagte leise: “Unsere Familie Staubi, Unsere!“
    • Staubkind wrote:


      Die Tiger waren schon vor den Planwägen gespannt und brüllten ungeduldig.

      Diese Stelle mag ich, sich vorzustellen wie die Tiger angespannt da stehen und brüllen. I like.


      Staubkind wrote:


      Hina saß schon auf seinem Platz und studierte eine Schriftrolle. Er sah nur kurz auf als Staubi sich neben ihm setzte. Er musterte sie kurz und an seinem fragenden Blick erkannte sie das er sich sorgte ob bei ihr alles in Ordnung war. Sie lächelte und nickte ihm zu. Zufrieden beugte er sich wieder über die Schriftrolle.

      „Ich liebe Dich Hina!“
      Er erstarrte in seiner Bewegung sah Staubi mit großen Augen an.
      Ernst hielt sie seinem überraschten Blick stand: „Du vermisst Aiko und Sayi unheimlich, was?“
      Hina wendete sich von ihr ab und nickte dabei. „Ja, sie sind der Grund das ich immer noch lebe.“

      Alles in allem gefällt mir sehr wie du in diesem Abschnitt Hina porträtiert hast. Diese Stellen, die ich nun zitiert habe, sind jedoch die "Highlights".

      Soooo... hoffe dann mal auf den nächsten Part. ;)

      edit.
      Hab was vergessen. x.x
      Ich mag Morgu unheimlich. Zu Anfang schien er mir unsympathisch aber jetzt mag ich ihn sehr. Hoffe der kommt noch öfters drin vor. =)
      Und mit Finnigut kann ich nicht so wahnsinnig viel anfangen...vermutlich genauso wie der Hina in der Story... Finnigut ist mehr so das niedliche Pet. Die Bewunderungen etc. werden einfach als gegeben hingenommen, es wird sich nicht groß aufgeregt oder sich was eingebildet... einfach nur hingenommen. :D
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

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      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar

      The post was edited 1 time, last by Hina_Sakamoto ().

    • Vielen Dank für dein super Kommi, Hinalein.
      Habs echt nach unserer Unterhaltung gemerkt. Man braucht wirklich zwischendurch jemanden mit dem man sich über die Geschichte unterhalten kann. Auch Kommis die wirklich um einzelne Dinge gehen, sind mehr als hilfreich!
      Danach geht das Schreiben irgendwie 3 mal so leicht. Ausserdem kommen da einige Ideen :) die man dann umsetzen kann.
      Ich hoffe ich schaffe es weiterhin Dich und evtl auch noch die anden.... weiterhin zu fesseln!
      Viel Spass mit dem nächsten Part.



      Gegend Abend tauchte eine unsagbare hohe Mauer vor ihnen auf.
      Die kleine Karawane hielt direkt darauf zu.
      Neugierig sahen die Abenteuer unter den Planen hervor.
      Die Mauer erschien endlos. Staubi kniff die Augen zusammen und versuchte vergebens das Ende in der Ferne auszumachen. Auch nach oben hin war es nicht möglich zu erkennen, wo diese Mauer endete.
      Sie hielten vor einer unscheinbaren kleinen Tür die sofort von einer sonderebaren Frau geöffnet wurde.
      „Na endlich seid ihr da! Wir haben doch keine Zeit Leute!“
      Die Frau war groß schlank und hatte ein wallenden weißen Kaftan an. Ihre Haare waren hochgesteckt und zu einem strengen Knoten an ihrem Hinterkopf befestigt. Sie trug eine dunkle Sonnenbrille und war sonst sehr stark geschminkt. An ihren Armen klirrten zahllose Armbänder als sie hektisch die Abenteuer durch die Tür winkte.
      Staubi ging mit offenem Mund an ihr vorbei und sah nur aus den Augenwinkeln wie Finnigut ihr in seiner demütigen Art eine Schriftrolle gab die sie ziemlich generft in ihren Ärmel schob.
      Innen eröffnete sich den Abenteurern eine recht grosse Halle. Sie war mit vielen Fackeln erhellt. Fremdartige Schriftzeichen und Figuren zierten die Mauern.
      Grosse Statuen die verschiedene Kapmpfscenen darstellen bildeten eine Art Korridor in der Mitte der Halle. Dieser endete an einem langen Tisch der mit Getränke, Brot, Früchte und allerlei anderen Speisen gefüllt wahr.
      Morgu klatschte erfreut in die Hände!
      „Ah das schaut ja schon mal gar nicht schlecht aus!“ Er wollte sich gerade zu dem Tisch bewegen als die Frau sich auf ein Podest stellend an sie wandte.
      Finnigut stand daneben und hielt einen Stab hoch an ihrem Mund
      Sie besah sich abschätzend die Abenteuer. Staubi stellte sich unbewusst etwas hinter Hina, als sie ihm zuflüsterte. „Ich komme mir vor wie ein Schaaf vor der Schlachtbank!“
      Hina lächelte amüsiert und drückte kurz ihre Hand.
      „Hört mal zu Leute! Zum Ablauf hier!“
      Ihre Stimme erscholl auf einmal von allen Wänden gleichzeitig zu ihnen rüber. Hina hob die Augenbrauen. “Schau mal Staubi, was für ein interessanter Zauber! Sie spricht in den Stab und der vervielfacht die Lautstärke ihrer Stimme!“
      Skeptisch sah Staubi zu der Frau.
      „Ein Lautspreche,r wie aus der Mail hätte das doch auch getan.“ Immer noch sehr unruhig sah sie sich immer wieder um.
      „Ich bin übrigens, wer mich noch nicht kennen sollte; Franja Openless.
      Jetzt mal Ruhe da hinten und hört zu! Ihr kommt bitte nachdem ihr von Finnigut hier aufgerufen wurdet, einer nach dem anderen durch diesen Eingang dort.“
      Sie zeigte auf eine kleine schwarze Tür.
      „Dort werden eure Namen, Rang, Beruf ecetera aufgenommen. Auserdem werde ihr noch kurz mit magitisiert, damit wir auch alle wissen mit wem wir es zu tun haben. Wenn ihr dann alle gegessen habt könnt ihr Euch je nach Zeit noch ein wenig ausruhen bevor wir mit der Show beginnen können. Die Regeln serkläre ich Euch dann kurz bevor es losgeht!
      Ich hoffe wir werden alle unseren Spaß haben: Danke für eure Aufmerksamkeit.“
      Sie sprang von ihrem Podest und verschwand durch die besagte Tür.
      Finigut sortierte seine Blätter während die Abenteuer schweigsam sich umblickten.
      Morgu sah sich ebenfalls kurz um zuckte die Schultern und rief:
      „Das Buffet ist eröffnet!“ Und mit zwei Schritten war er an den Tischen und begann zu essen. Das ließen sich die anderen nicht zwei mal sagen und machten es dem Hünen nach.
      Staubi und Hina standen noch an ihren Plätzen und sahen sich an.
      „Was bitte ist den magitisiert? Das klingt eher nach einer Praktik aus deinem Berufsstand.“
      Hina legte die Stirn in Falten und schien zu grübeln. „Es tut mir leid, dieses Wort ist mir noch nie untergekommen.“
      Staubi sah zu der kleinen schwarzen Tür hin wo schon der erste Abenteuer verschwunden war.
      “Ich glaube ich werde nichts essen. Ich weis nicht was hier gespielt wird. Und ich will alle meine Sinne beisammen haben, wenn ich diesen Raum dahinter betreten muss. Man hat hier aber auch nicht ein bisschen die Möglichkeit zu fliehen!“
      Staubi schaut verärgert zu der Tür durch die sie gekommen waren. Grosse grimmige Wachen standen davor. Da war kein durchkommen.
      Hina registrierte Staubis Unruhe.
      „Selbst wenn wir hier rauskommen würden, da Draussen ist eine ewige Wüste. Wie willst du da durch kommen, ohne Reittiere, Führer, Wasser oder wenigstens einen Sonnenschutz? Man darf das nicht übereilen. Es könnte schneller unseren Tot bedeuten, wie wenn wir durch diese Tür da gehen!“
      Trotzig biss sich Staubi auf ihre Unterlippe. „Ich will nach Hause!“
      Hina lächelte seine Freundin wehmütig an.
      „Wer nicht, Staubi!“
      Es sah ziemlich teilnahmslos auf das Buffet, das sich langsam aber sicher leerte, aber in seinem Hirn arbeitete es.
      „Es ist schon lange her, das ich von solchen Spielen gehört habe! Aber ehrlich gesagt, das was ich gehört habe deckt sich nicht in mindeste mit dem was wir hier geliefert bekommen. Mir fehlen fast die rüden Befehle und die Sklaventreiber die ich hier erwartet hatte. Das wirkt alles hier unheimlich.... komerziell“
      Er kratze sich an seinen Hals und beobachtete wie Finnigut eilig auf ihm zukam.
      Der kleine Magier verbeugte sich tief und sagte:
      „ Mein lieber Herr Sakamoto. Ihr seid als nächstes dran. Würdet Ihr mir die Ehre geben und mich zu begleiten?“
      Staubi schüttelte den Kopf. „Nein Finnigut. Ich lass den Herrn Sakamoto nicht alleine mit Euch gehen! Wir bleiben zusammen...“ Hina hob die Hand und deute Staubi damit an, das sie still sein sollte.
      Er sah Finnigut fest in die niedergeschlagenen Augen. „Es wird mir schon nichts passieren, nicht wahr Finnigut?“
      Der kleine Magier machte mehrere Verbeugungen: „Nein Meister! Ich bin mir sicher ihr werdet das alles mit Bravur schaffen und eure nette Begleitung auch. Ich muss sie aber nun wirklich bitten mit mir zu kommen mein Herr...“
      Hina warf Staubi noch einen kurzen Blick zu, der wieder tausende Ermahnungen enhielt sich zusammenzureissen und anständig zu benehmen.
      Staubi rollte mit den Augen und steckte Hina die Zunge raus. Mit einem Grinsen auf den Lippen ließ sich Hina von Finnigut durch die Tür geleiten.
      Morgu kam mit einer riesen Keule auf Staubi zu. Er lachte übers ganze Gesicht.
      „ah, da bist du ja Mädchen! Ich habe dich schon gesucht. Warst ja gar nicht am Futtern.“ Wieder biss Morgu ein Riesen Stück von seiner Keule ab.
      Staubi zuckte ein wenig mit der Nase. Auch Nuspli sah etwas skeptisch zu dem riesen Mann hoch.
      „Mensch Mädchen du hast ja noch gar nichts gegessen! Probier mal ich glaube das ist Tiger, Elefant oder Kamel“
      Mit einem breiten Grinsen hielt er ihr die riesen Keule vors Gesicht. Staubi schüttelte den Kopf. „nein Danke Morgu, sag mal, machst Du dir eigentlich keine Gedanken, was sich da hinter der Tür abspielt?“
      Morgu biss in das Fleisch und sah zur Tür.
      „Nö, hat doch die Openless erzählt. Es werden quasi unsere Personalien aufgenommen, damit sie nachher an die Buchmacher weitergegeben können. Sonst wissen die hohen Herrschaften ja nicht auf wen sie Wetten sollen!“
      „Hast Du schon mal bei so was mitgemacht?“
      Morgu nickte: „Ha, ich kann dir Sachen erzählen...!“ Er biss noch mal kräftig von seiner Keule ab.
      Doch ehe er mehr erzählen konnte, stand auf einmal Finnigut vor ihr und holte Morgu ab.
      Fröhlich drückte er Staubi seine Keule in die Hand, winkte und verschwand durch die Tür.
      „Nack nack?“ Nuspli legte freundlich sein Köpfchen schief und sah Staubi fragend an.
      „na dann komm mein Dicker, lass uns mal schauen ob wir etwas für dich zu futtern finden.“

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    • So hier noch ma ein kleiner Teil: komme gerade nicht dazu zu schreiben. Hoffe das legt sich bald
      Viel Spaß!





      Halbe Stunde später war Staubi dran.
      Finnigut holte sie ab und begleitete zu der Tür. Sie atmete noch einmal tief durch und nahm ihren Bumerrang fest in die Hand bevor sie den dahinterliegenden Raum betrat.
      An einem Schreibtisch saß eine Frau. Sie deutete mit dem Stift auf einem Stuhl vor ihr ohne von ihrem Pergament aufzusehen.
      „Name?, Alter? Wohnort? Level? Beruf?“
      Staubi setzte sich vorsichtig an den Rand des Stuhles. Sie sah sich immer wieder in dem kleinen Raum um. Er war sehr karg eingerichtet außer ein paar Fackeln an den Wänden und ein großes Bild von dieser Franja war nichts besonderes zu sehen..
      Staubi betrachtete das Bild näher. Er war riesig, im Hintergrund sah man kämpfende Leute. Hohe düsterne Mauern und in grossen Lettern stand dort geschrieben: WER GEWINNT DEN SACK?
      Den Sack? Staubi lass irritert noch mal den Satz und bemerkte erst dann denn ungeduldigen Blick von der Frau am Tisch als diese sich laut räusperte.
      „wie, was?“ Staubi zuckte etwas irritiert zusammen.
      Die Frau rollte hörbar mit den Augen und wiederholte ihre Frage in genau dem gleichen barschen Ton.
      „NAME, ALTER, WOHNORT, LEVEL, BERUHUUUF?“
      Staubi klimperte mit den Augendeckeln und beantwortete ihre Fragen. Die Frau schrieb alles auf und sagte dann:
      „Stell dich mal da hinten vor das Plakat und schau grimmig!“ Staubi tat wie geheissen. Die Frau holte eine komische Aparatur hervor. „So jetzt noch mal recht grimmig in den Magitisator schauen bitte....“
      Der Apparat surrte und ein strahlend weisser Blitz tauchte aus dem Nirgendwo auf.
      Staub warf sich sofort auf den Boden und bedeckte Nuspli mit ihren Körper. Verwundet sah die Frau hinter dem Apparat hervor, rollte wieder die Augen und murmelte irgendetwas wie „... immer bekomme ich diese Hinterwältler!“ Zu Staubi sagte sie aber.
      „Alles in Ordnung kannst wieder aufstehen ich habe nur ein Bild von Dir gemacht!“
      Die Bogenschützin schämte sich ein wenig, stand aber auf.
      „Jeder bekommt die gleiche Anzahl an Potts wie es ihrem Beruf zusteht. Dir als WK..“ sie musterte Staubi noch mal von oben bis unten, „... stehen 3 Heil und 1 Manapott zu. Ausserdem kannst du dir aussuchen ob du lieber einen Full HP oder einen Segen für dein Haustier bekommen willst.....?“ Die Frau sah Staubi fragend an.
      „Segen?“ Die Bogenschützin konnte mit dem Begriff nichts anfangen. Die Frau sah das aber als Entscheidung, packte alles in einen kleinen Beutel und hielt es Staubi hin.
      „Nimm dir da noch eine Decke mit und dann bitte nächste Tür gerade und die zweite links! Viel Glück!“
      Mit diesen Worten wurde sie durch die nächste Tür geschoben. Staubi nahm die Decke unter dem einen Arm und den Beutel in die andere Hand und ging den langen Gang entlang. Überall hingen Bilder von dieser Franja. Staubi mochte sie gar nicht. Sie hatte so etwas überhebliches.
      Als sie die besagte Tür öffnete kam sie wieder in einen großen Raum mit einem großen bombastischen Tor. Es waren schon einige der Abenteuer da. Sie hatten es sich um mehrere Feuer gemütlich gemacht und der Raum war vonem gespannten gebrumme angefüllt.
      Das Tor aber war sagenhaft! Es war mit Gold eingefasst und hatte wunderschöne Ornamente. Auf den beiden Torflügel war je einen großer goldenen Sack ausgearbeitet.
      „Wer gewinnt den Sack?“ murmelte Staubi als sie das Prunkstück näher betrachtete.
      „Ah Mädchen, da biste ja endlich!“
      Die große Pranke von Morgu legte sich wie verständlich um ihre Schultern und schob sie in Richtung eines rauchlosen Feuers. Hina saß ebenfalls da und hob nur kurz den Kopf um Staubi ein kleines Lächeln zu schenken. Dann versank er sofort wieder in dem was er tat. Sie sah etwas genauer hin. Er mühte sich mit dem schreiben ab. Seine Hand war immer noch sehr verkrüppelt. Aber trotzdem versuchte er hartnäckig seine Gedanken aufs Papier zu bringen. Das machte Staubi irgendwie stolz. Er war so tapfer!
      Morgu riss sie aus ihren Gedanken indem er sie bat sich zu setzen indem er freundlich aber mit nachdruck sie hinunterdrückte. Er nahm ihr die Decke ab und platzierte sich neben ihr. Staubi bemerkte wie Hina kurz rübersah und es schien als ob seine Augen tiefschwarz waren.
      Morgu zog Staubi an sich und tätschelte ihr freundlich auf den Oberschenkel.
      „Mensch Mädchen, das wird ein Spaß. Wir sollten zusammenbleiben. Wir können Rücken an Rücken uns durchschiessen, während Dein Mage....“ Hinas Blick traf ihn scharf. Morgu beeilte sich zu verbessern „ .... Dein Kumpel, meine ich, ja uns heilen kann.“ Mit Blick auf Hina „Wenn er möchte....!“
      Dieser schnaubte nur leise und versuchte weiter zu schreiben.
      Staubi schob sanft aber bestimmt Morgus Hand von ihrem Bein. „nun erzähl doch mal, was wird das hier jetzt eigentlich?“
      Morgu nahm nun ihre Hand und spielte ein wenig mit ihren Fingern. „Na das ist die grosse Freyashow! Noch nichts von ihr gehört Mädchen? Sie wird doch in allen Bildkristallen übertragen!“ Staubi rutschte ein wenig von ihm weg und sah ihn erstaunt an:“ Tut mir leid so etwas haben wir noch nicht. Was geschiet denn da nun genau?“ Sie zog ihre Hand aus seiner Pranke und nahm Nuspli auf den Schoß.
      Morgu zog Staubi wieder an sich indem er seinen Arm erneut um ihre Schultern schlang. Die Bogenschützin sah zu Hina rüber der sehr verkrampft seine Zeilen weiterschrieb.
      “Weißte Mädchen, das ist nun so! Die die sich das leisten können setzen ihr Geld auf uns. Wir werden dann da so reingeschickt und müssen uns halt durchklobben! Und wenn Du gewinnst gewinnt der der auf dich gestzt hat auch!“ Er strahlte Staubi mit seinem breiten Grinsen an.
      Staubi sah zu ihm hoch, drehte sich aus seiner Umarmung und legte die Stirn ungläubich in Falten. „Gegen was müssen wir uns denn da d u r c h k l o b b e n“?
      Er überlegte kurz: „Ja das ist hier scheint der Ibrahimraid zu sein. Genannt nach dem großen bösen Räuberhauptmann.“ Morgu grinste und nahm wieder Staubis Hand.
      „Dann haben die da drin wohl ein Haufen Räuber eingesperrt, die sich ihre Freiheit erkämpfen wollen!“ Er grinste ihr ins Gesicht und stupste sie mit seinem Finger an der Nase.
      Staubi hörte leise knirschende Geräusche. Sie sah sich um. Wo kam das her? Hina knirschte mit den Zähnen. Überrascht stellte Staubi fest, das ihr Freund kurz vor dem explodieren war.
      Sie stand auf, lief ums Feuer rum zu Hina. Hockte sich neben ihm und legte ihren Kopf schief, so das sie ihm ins Gesicht schauen konnte. Er war knallrot und in seinen Augen blitze es auffällig. Staubi legte ihre Hand auf seine Schulter.
      „Monsterchen, alles in Ordnung?“
      Staubi sah das er dabei war einen Brief an Aiko zu schreiben. Sah aber nicht genauer hin. Immerhin ging sie das nichts an.
      Hina atmete schwer. „Was ist denn los Hina?“
      Endlich zischte es unter seinem pinken Haaren hervor „wenn der Typ dich noch einmal angrabbelt, hack ich ihm die Hände ab!
    • Also gut, Hina hat gelifert, dann liefer ich auch mal!



      Viel Spaß


      Saiy lief so schnell sie konnte. Ihre Tasche mit den Schulbüchern klatschte beim laufen immer wieder schmerzvoll gegen ihre Hüfte. Das war ihr aber egal. Sie musste ganz dringend zu ihrer Mutter!
      Der Weg von der Schule nach Hause schien heute gar nicht enden zu wollen. Sie hetzte die engen Gassen entlang und atmete schwer dabei.
      Endlich, endlich sah sie das kleine Häuschen das ihr Zuhause war und nahm die Stufen von der kleinen Treppe mit einem Satz.
      Völlig außer Atem riss sie die Tür zur Küche auf. Aiko stand mit roten geschwollenen Augen am Herd. Seid ihr Papa und Tante Staubi spurlos verschwunden waren, war es immer das gleiche Bild wenn sie Heim kam.
      An den Abend wo ihr Vater Tante Staubi zum Essen einladen wollte, hatte er das Haus verlassen und war nicht wiedergekommen.
      Aiko und sie hatten gewartet. Stunde um Stunde. Schließlich sind die beiden Hand in Hand losmaschiert um nach Hina zu suchen.
      Als sie im Cafe angekommen waren, war von ihrem Vater nichts zu sehen. Aiko ging zu dem Wirt, den sie ja nun schon seid Jahren kannte. Er erzählte das Hina mit Staubi zusammen gegangen war und das schon vor Stunden.
      Aiko hatte darauf ihre Stirn und Falten gelegt. Das war so untypisch für Hina. Wenn er sagt er kommt nach Hause, dann konnte man sich au ihn verlassen.
      Staubi war da ganz anders. Da konnte das schon passieren, das wieder irgendetwas Unvorgesehenes passierte, das unbedingt ihr Aufmerksamkeit braucht, so das sie wieder mal das wesendliche vergaß und eben nicht zur Verabredung kam.
      Sie lächelte ihre Tochter an und sagte: „Komm, lass uns mal zu Staubi rübergehen. Vielleicht sind sie zu ihr gegangen.“
      Saiy klatschte in die Hände! Ohja zu Tante Staubi! Sie hatte ihre Patentante schon lange nicht mehr gesehen und freute sich drauf.
      Es war schon Dunkel und der Sternenhimmel über den Geheimpfad war wunderschön.
      Saiy erkannte das Sternbild des Magiers, das ihr Vater ihr gezeigt hatte und machte Aiko aufgeregt drauf aufmerksam.
      Aiko lächelte und strich ihrer kleinen Tochter liebevoll über das Haar.

      Im Hafen war ein riesiges Schiff. Saiy blieb staunend stehen. Es waren laute Befehle und Rufe zu hören und anscheinend unzählige Männer wuselten umeinander um das Schiff für die Abfahrt bereit zu machen.
      Saiy sah zu ihrer Mutter hoch. „Können wir uns das noch anschauen?“
      Aiko war etwas nervös. Aber sie wollte Saiy den Gefallen tun. War das doch ein wirklich außergewöhnliches, wunderschönes Schiff
      Es ist wirklich aufregend zuzusehen, wenn ein Schiff den Hafen verlässt.
      Matrosen hieven mit Hebekränen oder über Förderbänder die letzten Lasten an Bord, verspätete Passagiere erklettern, etwas außer Atem, die Gangway, die Schiffspfeife tutet hohl und erschreckend laut.
      „Da!“ Saiy zeigt auf die Segel die gehisst werden. Bleich und weiß strahlen sie im Mondlicht. Fast schon gespenstisch gleitet das große Schiff langsam weg vom Kai und sticht in See.
      Saiy winkte fröhlich dem Riesen hinterher.
      Ihr Mutter lächelte drückte leicht ihre Hand: „Komm, ich muss deinem Papa und Tante Staubi den Kopf waschen, das sie nicht zum Essen gekommen sind.
      Saiy lächelte zu ihrer Muter hoch und hüpfte fröhlich neben ihr her zu Staubis kleine Hütte. Die war aber dunkel und leer als die beiden ankamen.
      „Komisch!“
      Aiko schüttelte etwas verwirrt den Kopf. „Wo können die zwei denn nur hingegangen sein?“
      Saiy legte müde ihren Kopf an Aiko. „ Na komm Schatz, vielleicht sind Papa und Tante Staubi inzwischen daheim angekommen.
      Aber auch ihre Wohnung war so leer wie sie sie verlassen hatten.
      Enttäuscht legte Aiko Saiy schlafen und gab ihrer Kleinen noch einen zärtlichen Gute Nacht Kuss auf die Stirn.
      Sie setzte sich aber in die Küche und wartete. Wieder einmal. Sie sah aus dem Fenster. Die Sorgen umklammerten ihr Herz. Was war nur passiert?
      Die Minuten schlichen dahin. Aiko hielt es nicht mehr auf ihrem Stuhl. Unruhig wie ein Tiger im Käfig durchstreifte sie den Wohnung. Auf einmal schlich sich ein Gedanke ein. Heimtückisch meldete sich die Eifersucht.
      Warum wollte Hina unbedingt zu Staubi? Sie schüttelte erschrocken den Kopf. Nein das kann nicht sein. Hina liebt nur sie, Aiko!
      Aber sie war schon sehr hart mit ihm in letzter Zeit.... Aber doch nur um ihm zu helfen. Das er wieder auf seine Füsse kommt... Und Staubi war so, so Harmoniebesessen! Immer lieb. Kaum ein böses Wort kam ihr über die Lippen. Und nur selten knallte sie mit der Faust auf den Tisch. Deswegen hatten sie ja diese Differenzen.
      Aiko hämmerte mit der Faust gegen die Wand!
      Verflucht! Sie machte sich selbst verrückt. Sie sollte sich ins Bett legen und dort auf Hina warten.
      Aber er kam nicht. Nicht in dieser Nacht und nicht in der nächsten. Es verbreitete sich im Geheimpfad natürlich wie ein Lauffeuer. Und böse Zungen erzählten Aiko wie Hina und Staubi miteinander geschäkert haben.
      Ein schwarzes Band hatte sich fest um Aikos Herz geschlungen. Es war eng und schnürte ihr manchmal die Luft ab.
      Verbissen rührte sie in der Suppe rum und stellte sich vor wie Staubi in Hinas Arm lag. Um es im nächsten Gedankengang gleich wieder zu verwerfen.
      Aber war es denn so unwahrscheinlich?
      Dann stand ihre Tochter, kaum Luft bekommend in der Küche.
      „Mama! Ich weis wo Papa ist!“
      Aiko fiel der Kochlöffel aus der Hand. Sie rannte auf ihre Tochter zu, kniete sich vor ihr und hielt sie an beiden Armen fest.
      Saiy schnappte nach Luft und verschluckte sich fast als sie sagte: „Bella hat sie in ihrem Bildkristall gesehen!“
      Sie ließen alles stehen und liegen und liefen gleich zu ihren Freunden.
      Ibrahim öffnete die Tür.
      „Kommt rein! Bella sitzt schon vorm Kristall um sich den Schund anzusehen!“
      Die Sakamotos gingen zu Bella die kopfschüttelnt vor dem Bildkristall saß.
      „Sie bringen schon den ganzen Tag Werbung für die große Abendschow heute. Da schau!“
      Aiko sah genauer hin.
      „AUCH HEUTE GEHT ES WIEDER UM DIE FRAGE, WER BEKOMMT DEN SACK? 15 MUTIGE WERDEN ES AUCH HEUTE ABEND WIEDER WAGEN GEGEN DEN GROSSEN BÖSEN RÄUBERHAUPTMANN IBRAHIM ANZUTRETEN!“
      Aiko drehte sich irritiert zu Ibrahim um. Der stand mit verschränkten Armen da und zuckte nur mit den Schultern. „Ich hatte mir halt ein Namen gemacht....“
      Schon blecherte die Stimme aus dem Bildkristall weiter.
      Bilder von verschiedenen Abenteurern wurden gezeigt. Als das Bild von Staubi auftauchte schrie Saiy auf und zeigte mit dem Finger auf den Bildkristall. „Tante Staubi!“
      Aiko nickte eifrig. „Die sieht aber nicht wirklich glücklich aus“
      Bella schüttelte den Kopf. „Nee, auf Fotos macht sie echt nix her!“ Aiko warf ihrer Freundin einen generften Blick zu. Diese zuckte mit den Schultern und alle starrten wieder ind en Bildkristall. „Jetzt kommt es gleich.“ Meinte Bella
      „UND WIR HABEN NOCH EIN BESONDEREN GAST HEUTE. ER HAT SICH EINEN NAMEN GEMACHT DURCH SEINEN MUT UND SEIN STEHVERMÖGEN. ABER HAT ER AUCH EINE CHANCE AN DEN SACK ZU KOMMEN? SEIEN SIE HEUTE ABEND DABEI WENN DER DER BERÜHMTE SKLAVENBEFREIER HINA SAKAMOTO SEIN GLÜCK PROBIERT!“
      Aiko stieß einen spitzen Schrei aus als Das Bild von Hina über den Bildkristall flimmerte. Umrahmt von einem goldenen Stern der funkelte. Saiy war beeindruckt. „Coooool! Darf ich das sehen Mami? Bitte!!!!“
      Aiko sah erstarrt in den Kristall. Das darf doch alles nicht wahr sein!
      “Was ist das für eine Show Ibra?“
      Zerknirscht sah dieser Bella kurz an umd dann Aiko leise zu antworten. „Ein Spiel auf Leben und Tot Aiko!“
    • Ist echt interessant zu lesen, wie es bei Saiy und Aiko läuft. Auch finde ich gut, dass du Saiy hier älter gemacht hast... heißt es wird wohl irgendwann nach meiner Weihnachtsgeschichte spielen.
      Ich musste lachen, dass du tatsächlich den Bildkristall übernommen hast. :D
      Und ich mag, dass du Ibra auch mit einbeziehst, da ja für diese Spiele einfach sein Name verwendet wird. Es ihn also betrifft. Da sollte er natürlich dann auch mal auftauchen und seine Sicht bzgl. dessen gezeigt werden, was er dazu meint, dass sein Name verwendet wird. Wobei es ihm ja - wie es aussieht - relativ wurscht ist. :D
      Viel Spaß beim Lesen meiner Nostale-Geschichte =)
      Geschichte Zweiklassen Trennung

      Einige Menschen schwimmen mit dem Strom,
      andere Menschen schwimmen gegen den Strom,
      - ich steh im Wald und finde den doofen Fluss nicht.


      Vielen Dank an Dark~Rose~Moné für den Avatar

      The post was edited 1 time, last by Hina_Sakamoto ().