~Die Halbblutdämmerung~

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    • ~Die Halbblutdämmerung~

      Vorab ein paar kleine Worte an alle Leser und Leserinnen,
      alle meine Geschichten und Erzählungen wurden mehrfach überarbeitet und werden es immer wieder.
      Somit ist keine meiner Erzählungen jemals fertig den ich strebe die Perfektion an.
      Ich habe dazu auch einen Yt Kanal den ihr gerne besuchen könnt.
      Allerdings sind derzeit nur 2 Erzählungen vorhanden aufgrund der bereits erwähnten Überarbeitungen.
      Meine Vorlesungen auf besagtem Yt Kanal sind nicht perfekt aber auch hier arbeite ich stets an der Perfektion.
      Ich freue mich zudem immer über Resonanz und Verbesserungsvorschläge.

      Mein Kanal:
      youtube.com/channel/UCRcF4NPAK…Jhhb1A?view_as=subscriber



      Jede meiner Erzählungen enthält ein Stück Wahrheit über mich, ein Stück Herzblut und den Wunsch Emotionen zu wecken.


      Viel Spaß beim Lesen oder hören meiner Erzählungen.
      Dark~Rose~Moné






      Prolog

      Eine Welt bestehend aus einem Riesigem Land mit allen möglichen Ortschaften von Magma durchzogenem Ebenen und Sengenden Wüsten bis zu einem Tal der vollkommenen Leere. Die Welt ist im Vergleich zu anderen Welten klein und jedoch sind ihre Möglichkeiten unergründlich durch Zwei Mehrdimensionale Risse die sich auf dem Festland befinden. Der erste Riss befindet sich im Zentrum der Ebene der Leere dessen Kraft die Ebene der Leere jede Nacht
      leert und alles in sich zieht, Tagsüber jedoch ist der Riss der Leere einem Portal gleich das in viele verschiedene Dimensionen führt. Der Zweite Riss befindet sich im Hügelland der Dämonen in dem auch jede Jägergilde ansiedelt. Der Riss der Dämonen wird eben dieser Riss auch genannt und aus ihm strömen zu jedem Vollmond Monster und Dämonen aller möglichen Arten die sich zum Teil auch in dieser Welt ansiedeln, Die Jägergilden verdienen mit diesen Dämonen und Monstern viel Gold indem sie diese Kategorisieren, Studieren und mit den gewonnenen Materialien viele neue Stoffe Waffen und anderes herstellen. Des weiteren dienen diese Jägergilden dem Schutz der Welt und sie kontrollieren jede neue Art von Monster und Dämon und verhindern gegebenenfalls ihre Ansiedlung auf dieser Welt. Der Riss der Dämonen wirkt zu normalen Zeiten ebenfalls wie ein Portal, welches zu den Göttinnen im Garten Edil oder in die Sieben Höllen führen kann je nachdem wie die Gesinnung der Person ist die ihn durchschreitet, doch auch wenn eine Person zum Garten Edil hin durchkommt ist es dort noch nie jemanden vergönnt gewesen die Göttinnen persönlich kennen zu lernen oder nur einen Blick auf sie zu erhaschen.
      Auf dieser Welt gibt es keinen Krieg zwischen Menschen und Menschenähnlichen Wesen, so genannten Halblütern. Doch der Frieden dieser Welt mit ihren Sechs Göttinnen die jede ihre eigene Menschenähnliche Rasse hat bekommt Risse und bröckelt durch die Saat der Zwietracht gesät durch eine Siebte Göttin die neben den Sechs Göttinnen einst Angebetet wurde doch im Verlauf der Zeit geriet Sie in Vergessenheit und verlor an Anhängern. Dies machte die Siebte Göttin äußerst Wütend und ungehalten und Sie entsendete ihren Sohn um diesen Frieden zu stören.
      Die Göttinnen die über diese Welt Herrschen spiegeln alle ein Element wieder welches sich auch in ihren Kindern und ihrer Rasse widerspiegelt:

      Ignis die Göttin des Feuers mit ihrem Sohn und ihrer Rasse der Salamander Halbmenschen die durch eine Schwarz gefleckte Haut und ihre extreme Feuerfestigkeit klar zu erkennen sind.

      Solara die Göttin des Lichts mit ihrem Sohn und ihrer Rasse der Giraffen Halbmenschen die durch ihre Mindestgröße von Drei Metern, kleinen Giraffenartigen Hörnern am Kopf und ihrem starken Hang zur Magie und dem Leben klar zu erkennen sind.

      Wendy die Göttin des Windes und der Luft mit ihrem Sohn und ihrer Rasse der Adler Halbmenschen die durch ihr Blaues Haar und einem Schnabel anstelle einer Nase und einem Mund recht schnell erkennbar sind. Sie sind durch ihre Adlerähnlichkeit Naturtalente im Bogenschießen.

      Aqualara die Göttin des Wassers und des Meeres mit ihren Sohn und ihrer Rasse der Schildkröten Halbmenschen die so wie Schildkröten auch einen Panzer tragen und befähigt sind unter Wasser zu atmen.

      Tenebris die Göttin der Schatten mit ihrem Sohn und ihrer Rasse der Katzen Halbmenschen ist eine gleiche Anmut und Geschmeidigkeit gegeben. Des weiteren sind sie durch die Schnurrhaare und ihre Katzenohren klar erkennbar sind. Katzen Halbmenschen sind durch ihre Anmut und Geschmeidigkeit oft in Assassinen Gilden an zu treffen.

      Orbis die Göttin der Erde mit ihrem Sohn und ihrer Rasse der Schlangen Halbmenschen die durch ihre Schuppige Haut und ihre Fähigkeit Gerüche zu sehen erkennbar sind arbeiten häufig als Wachen oder Hüter wo sie mit ihrer Fähigkeit jeden finden können.

      Ereel die Göttin der Leere des Nichts und der Vereinigung sie ist die Einzige die keinen bekannten Sohn hat und ihre Halbmenschen sind vor Jahrhunderten ausgestorben. Es Waren Halbdrachen, einst mit Schuppiger Haut wie die Schlangenmenschen von Orbis, der Feuerresistenz wie die Salamandermenschen von Ignis, Drachenhörnern am Kopf ähnlich denen wie der Giraffenmenschen von Solara , dem Scharfen Augen wie dem Aldermenschen von Wendy, der Fähigkeit unter Wasser zu atmen wie die Schildkrötenmenschen von Aqualara und dem trotz ihrer groben Züge und gewaltigen Kraft vorhandenen Anmut die sogar die Anmut jedes Katzenhalbmenschen von Tenebris übertraf. Und keine Geschichtsbücher oder Aufzeichnungen sind bekannt in denen der Grund für ihr Aussterben niedergeschrieben ist.
      Durch die Kraft der Göttinnen die als Sonne die aus Sechs Sechsecken besteht die so angeordnet sind das sich in der Mitte ein leeres Sechseck bildet am Himmel steht ist Magie in dieser Welt eine Alltäglichkeit . Jedes Magische Wesen und jeder Zauber bezieht seine Kraft aus dieser Sonne die sich auch in den Runensteinen befindet die das ganze Land durchziehen wodurch auch ohne die Sonne Magie gewirkt werden kann. Alternativ zu den Runensteinen kann ein Magier oder ein Magie bewandertes Wesen auch das all gegenwärtige Mana nutzen, doch ist es nur geübten und begabten Magischen Wesen möglich dieses auch gefahrlos zu Extrahieren, denn eine Tötung während der Extraktion hat zur folge, dass das Lebewesen dem das Mana entzogen wurde zu einer Art Untoten wird. Nicht wie es Wiederkehrer oder Ghule sind, diese gestöteten Manaleeren Totenwesen werden überall als Schattenwanderer bezeichnet.

      Schattenwanderer sind äußerst gefährlich, sie sind befähigt das Mana aus Lebewesen zu saugen wie ein Vampir Blut trinken würde, des weiteren sind sie nicht einfach stumpfe gedankenlose Untote sondern sie behalten den Verstand ihrer Lebenszeit bei, nur wird dieser Verstand durch einen Brennenden Manadurst überschrieben. Schattenwanderer sind äußerst hinterlistig und suchen sich meist schwache Wesen die sie leicht verführen oder überlisten können um ihnen das Mana aus zu saugen.


      In dieser Welt voller Wunder und Phänomenen aber auch Gefahren lebte einst ein Adler Halbmensch namens Lucia, anders als die anderen Halbmenschen jeder Art war sie befähigt mit einer Frau ein Kind zu zeugen ohne eine Männliche Unterstützung oder Magische Beihilfe. Diese Frau mit der sie dieses Kind zeugte und groß zog war Sandra, Sandra Nanaja van Wywernia. Sie war die einzige Überlebende aus dem Angriff auf ihre Stadt Dracoto der Stadt der Wywernreiter einem stolzen Volk von Kriegern und Kriegerinnen die es als einzige Gilde geschafft haben Wywern als Haus- und Reittiere zu erziehen und zu züchten. Ihre Stadt, ihre Gilde und alle die sie liebte wurden getötet, von einem Drachen in Menschengestalt. Auf dessen suche sie seid Jahren war und zunehmend mehr Hass auf alle Halbmenschen und die Göttinnen was die Beziehung zwischen Lucia und Sandra zu beginn äußerst kompliziert machte.





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      Dank geht an Riona für das Tolle Set
    • Kapitel 1: Eine etwas andere Gute Nacht Geschichte (Teil 1)

      „Großmutter kannst du mir noch einmal die Geschichte Erzählen wie du Großmutter Sandra kennen gelernt hast?“, fragte ein kleines Mädchen des Adler Halbblutes mit Kurzem blauem Haar eine älter Dame des Adler Halbblutes mit langem Blau silbrigem die schwer auf einem Gehstock gestützt an einer Tür aus Schwarzeichenholz stand. Die ältere Dame schmunzelte als sie antwortete: „Du weißt doch Lucia Junior du sollst mich nicht Großmutter nennen, sondern Lucia oder, wenn du mich unbedingt Großmutter nennen möchtest dann aber auch mit allen 10 Ur-Ur vor dem Großmutter!“ Schüchtern strich das Mädchen Lucia mit dem Fuß über den Sonneneichen Boden während sie mit beiden Händen den Saum ihres Samtenen Nachtkleids knetete: „Du weißt doch das ich mich mit den Ur-Ur immer verzähle Lucia....“ Die ältere Dame schritt langsam und weiterhin schwer auf den Gehstock gebückt zu einem Bett bestehend aus einem Metallrahmen und mehreren Fellen als Decken so wie einer Großen grob genähten Matratze aus der an einigen kleineren ecken einige wenige Federn heraus traten. Sie setzte sich an die eine Seite auf die Kante und klopfte mit ihrer freien Hand auf die Matratze wodurch einige Federn heraus flogen. „Dann leg dich hin meine Liebe, dann erzähle ich dir wie es sich damals zugetragen hat.“ Die kleine Lucia tänzelte sichtlich erfreut zum Bett wo sie vorsichtig alle Felle zurück schlug als darunter ein Buch ersichtlich wurde. Tadelnd blickte die ältere Lucia das Mädchen an während sie sagte: „Es mag ja schön sein, dass du so viel ließt meine Liebe, aber diese Bücher sind sehr alt und sehr wertvoll somit haben sie hier nichts zu suchen. Wenn du im Kerzenlicht im Bett ließt könnte eins der Bücher zu schaden kommen und das wäre ein großer Verlust. Sei ein gutes Mädchen und bringe sie zurück in die Bibliothek, du musst ja nicht einmal im Bett lesen du hast doch sogar einen direkten Zugang zur Bibliothek!“ Die kleine Lucia nahm das Buch vorsichtig in die Hände streichelte sanft über den Schuppigen Einband und antwortete: „Aber dies ist eins meiner Liebsten Bücher Lucia, das Buch der Drachen und ihrer Lebenszeit, es war doch Großmutter Sandra auch sehr wichtig als ihr es nach so langer Zeit gefunden habt. Und da sie ja nicht bei uns sein kann fühle ich mich mit diesem Buch immer in ihrer Nähe.“ Die Ältere Lucia faste sich sanft zwischen die Brüste während sie mit traurigem Ton sagte: „Das weiß ich doch auch meine Liebe, doch sie ist immer hier auch wenn nicht in Fleisch und Blut. Und nun sei bitte so lieb und bring es an seinen Platz zurück.“ Die Kleine Lucia nickte sanft während sie leichten Schrittes auf die Schwarzeichenholztür zuging vor der die ältere Lucia zuvor gestanden hatte. Sie streckte die Hand nach dem Türknauf als die Tür sich von allein öffnete. Verwundert sah sie durch den Türrahmen wo ihr eine Dame mittleren Alters in der Tracht einer Dienstmagd entgegen lächelte , sie verbeugte sich tief und während sie auf den Boden starrte sagte sie mit einer Melodischen Stimme: „Guten Abend Fräulein Lucia ich wollte nur noch einmal nach ihnen sehen wo es doch nun Zeit für ihre Nachtruhe ist.“ Ohne die Frau zu beachten wandte Lucia ihren Blick ab und ging an ihr vorbei in eine scheinbar unendlich große Bibliothek in der die Regale so hoch und voll waren, dass an jedem dieser Regale sich eine verschiebbare Leiter befand. Doch sie richtete ihren Gang auf ein Podest zu auf dem sich eine leere Glasglocke befand. Das Podest war so gelegen das der Helle Schein des Mondes durch ein Großes Mosaik Fenster genau auf das Podest strahlte. Das Mosaikbild des Fensters stellte einen Schlangendrachen dar der sich um eine Sonne wand während er in je einer seiner vier Klaue ein Schwert, einen Schild, einen Hammer, und eine Waage hielt. Die kleine Lucia hob vorsichtig die Glasglocke hoch um das Buch abzulegen, doch ihr rutschte genau in dem Moment die Glocke aus der Hand als sie gerade Dabei war das Buch ab zu legen. In Erwartung des Zersplittern wich sie einen Schritt zur Seite und schloss fest die Augen, doch sie vernahm kein solches Geräusch. Äußerst verwirrt blickte sie an die Stelle wo die Glasglocke hätte zerspringen müssen doch anstelle von Scherben sah sie dort nur kleine Schwarze Schuhe die zur Tracht der Dienstmagd gehörten. Leicht enttäuscht und vor allen dingen Wütend blickte sie vorsichtig an der Dienstmagd herauf welche die kleine Lucia noch äußerst freundlich anlächelte. „Ich hoffe ihr habt euch nicht zu sehr erschreckt Fräulein Lucia?“ Lucia erwiderte vorerst nichts und schob lediglich die Unterlippe vor um ihre Missgunst zu demonstrieren. „Ich hoffe ich habe nichts unrechtes getan als ich diese Glocke aufgefangen habe Fräulein Lucia mir erschien es nur das eben diese Glocke eine Große Aufgabe erfüllt um das Buch eurer Ururururururururururgroßmutter zu schützen. Schließlich erfüllt alles eine Aufgabe habe ich nicht recht Fräulein Lucia?“, fragte die Dienstmagd während sie vorsichtig und mit einer unvergleichlichen Zärtlichkeit die Glocke mit beiden Händen über dem Buch platzierte. „Ich hätte diese Glasglocke auch auffangen können dazu brauche ich dich nicht!“, gab Lucia wütend von sich und stampfte nun wutentbrannt zurück in ihr Zimmer wo sie die Schwarzeichenholztür mit Wucht zuschlug so das die ältere Lucia die auf dem Bett sitzend eingenickt war aufschreckte und sofort fragte: „Was ist denn nun geschehen meine Liebe? Verstehst du dich noch immer nicht mit ALICE? Du weißt doch sie ist schon seit Ewigkeiten hier angestellt und sie ist mir und Sandra auch schon oft zur Hand gegangen und hat uns sehr oft geholfen.“ Ohne eine Miene zu verziehen warf sie die Felle ihres Bettes zurück, legte sich hin und ging einmal ihre Felle suchend durch, bis sie eins fand es herauszog und liebevoll über die Beine der älteren Lucia legte. Als sie damit fertig war machte sie es sich gemütlich und zog die Felle fast bis unter ihr Kinn. „Ich weiß das sie fast so alt ist wie du Lucia aber sie sieht keinen Tag älter aus als an dem Tag ihrer, wie sagtest du noch einmal?“ „Ihres Erbauens meine Liebe ALICE ist die einzige ihrer Art und sie ist so viel mehr als nur irgendjemand das weißt du auch. Sie hatte lange zu kämpfen um zu verstehen wozu sie existiert und warum sie Lebt und fühlt. Für uns ist all dies fast selbstverständlich aber für ALICE war dies ein langer und schwerer Weg, Deswegen möchte ich dich bitten meine Liebe behandle sie nicht so, sie hat es nicht verdient sie musste bereits genug durchmachen.“ Wie gerufen öffnete sich die Tür des Zimmers und eine etwas verunsicherte Dienstmagd ALICE blickte herein und fragte: „Kann ich dem Fräulein Lucia oder der Dame Lucia noch etwas bringen oder soll ich sie nun allein lassen?“ Die Kleine Lucia drehte sich weg, zog ihre Felle noch etwas höher und sagte nichts. Die Ältere Lucia wirkte sichtlich enttäuscht als sie antwortete: „Ich glaube Fräulein Lucia möchte nichts mehr, allerdings wenn du so nett währst meinen Nachttee vor zu bereiten? Ich fühle mich heute wieder sehr aufgewühlt und denke nicht das ich so Schlafen werden kann. Ich denke eine einfache Portion sollte genügen.“ Dies brachte ALICE dazu etwas traurig aus zu sehen als sie fragte: „Wollen sie nicht vielleicht doch etwas Gesellschaft um zu ruhen Dame Lucia? Sie wissen dieser Tee mag ihnen helfen Ruhe zu finden doch ist er auf diese Häufigkeit und Dauer Gesehen auch Toxisch.“ Die ältere Lucia lächelte traurig während sie antwortete: „Du weißt doch ALICE ohne Sandra ist mir diese Welt nicht mehr so bedeutsam und um so näher ich dem Totenreich komme um so näher komme ich auch Sandra, daher ist mir diese Toxische Wirkung sehr willkommen. Nun lass uns bitte allein ALICE und bereite meinen Tee vor es wird noch eine weile dauern bis ich ihn einnehmen werde daher kannst du ihn so genau wie möglich Dosieren damit sollte deine Gewissenseinheit auch beruhigt sein.“ Alice nickte zustimmend woraufhin sie verschwand und die Tür hinter sich schloss. Die ältere Lucia wandte sich nun ganz zur jüngeren Lucia: „Beim nächsten mal entschuldigst du dich aber wirklich bei ALICE, sonst gibt es von mir keine Geschichten mehr.“ Die Jüngere Lucia drehte sich so das sie der älteren Lucia in die Augen sehen konnte wobei sie kaum merklich nickte,. Die ältere Lucia rückte das Fell über ihren Beinen etwas zurecht und atmete etwas Wehmütig aus als sie begann zu erzählen: „Es war zur Zeit meines Zwanzigsten Sommers was wie ich heute Weiß kein großes Wunder war, wenn man meine Herkunft bedenkt. Damals jedoch wusste ich nichts davon und da ich von Gaunereien und ohne ein Dach über dem Kopf lebte versuchte ich immer nur den Tag ohne Probleme zu überleben. Doch eben an diesem Tag wurde ich in Thalbach bei einer kleinen Gaunerei erwischt und zu dieser Zeit war der Graf der über diese Ortschaft regierte Graf Domkul der ja nachdem Sandra und ich fertig wahren in die Geschichten einging als Halbblutschlächter. Hätte ich damals gewusst, welch ein Tyrann der Graf war hätte ich Thalbach um jeden Preis gemieden. Doch auf der anderen Seite hätte ich auch nicht deine Großmutter getroffen, also hatte das ganze doch einen äußerst guten Zweck.“

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    • Teil 2 Kapitel 1 (Diesmal nur ein kleiner Teil da ich noch am überarbeiten bin gibt einige Dinge die mir im Nachhinein nicht gefielen. Bei interesse gern mal schreiben etc. bin für jeden Leser jede Leserin Dankbar.)



      „Stehen geblieben du dreckiges Halbblut! Im Namen von Graf Domkul werden wir dich mitnehmen!“, rief mir eine Wache zu als ich gerade dabei war einen leicht Fauligen Apfel zwischen meinen Lumpenkleidern zu verschwinden zu lassen. Ich befand mich vor einem einfach kleinen Stand eines Bauern aus der Gegend der neben Äpfeln von denen ich einen genommen hatte auch viele andere Obst und Gemüsesorten und auch einige Säcke mit Weizen. Der Stand wurde nicht bewacht und der Bauer der seine Waren Feilbot war zudem zu sehr abgelenkt von dem Vorbau einer Dame die ihrer Kleidung nach zu urteilen in einer der Tavernen im Dorf arbeitete. Ich verstand nicht wie konnten diese Wachen meinen Diebstahl bemerken? Ich sah mich noch einmal um, die Wache die nach mir rief stand etwas links neben dem Stand, die Wirtin mit der sich der Bauer beschäftigte war direkt Rechts von mir, es blieb also nur ein Ausweg. Ich machte auf den Absatz kehr und rannte so schnell ich konnte. Glücklicherweise war es Marktzeit und der Markt von Thalbach war auch fast wie der Zugang zum Dorf wodurch es mir ein leichtes was mich zwischen den Menschen hindurch zu zwängen und das Dorf schnell zu verlassen. Der einzige Weg der zu Thalbach führte war ein gut gearbeiteter Steinweg wodurch es mir auch mit meinen Nackten Füßen möglich war schnell von der Stelle zu kommen. Zu meiner Linken erstreckte sich ein Wald der von Graf Domkul gern zur Jagd genutzt wurde, wie ich später erfuhr nicht nur auf Wild. Ich war bereits ein ganzes Stück gerannt und der Weg begann sich in einen einfachen Trampelpfad zu wandeln. Ich bog in das Waldstück ein und ging tief genug herein um mich Verstecken zu können und trotzdem noch mitbekommen zu können. Ich lehnte mich vorsichtig gegen eine Alte Eiche und blickte in Richtung des Trampelpfad durch meine Adlerähnlichkeit und meine Augen konnte ich gut sehen was dort vor sich ging. Die Wache die nach mir gerufen hatte war mir also wirklich gefolgt, so wie ich es vermutet hatte. Doch zu meinem Glück kam die Wache erst verspätet nach wodurch sie wohl nicht gesehen hat, dass ich in das Waldstück geflüchtet bin. Sie lief noch ein ganzes Stück weiter, ich wusste nicht wann ich mich wieder heraus trauen konnte deswegen wollte ich erst einmal einige Zeit verstreichen lassen, ich lies mich auf den Boden sinken und blickte durch die Krone der Eiche in den Himmel. Es war ein wunderschöner Tag, ich hasste es das gerade an diesem Tag von einer Wache gejagt werden musste. Ich hätte so viele schöne Dinge tun können doch nun musste ich mich vor einer Wache verstecken und das alles nur wegen eines gestohlenen Apfels. Während ich so in Gedanken war bemerkte ich nicht, dass sich jemand angenähert hatte. „Wer bist du? Was machst du hier? Warum versteckst du dich? Bist du ein Böser Mensch?

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    • Wie versprochen ein weiterer Teil:

      Hast du etwas Unrechtes getan? Bist du eine Adlerfrau? Bist du Arm? Ich bin Arm, aber ich schaffe es immer wieder etwas zu essen zu finden. Weißt du wo man gutes Essen bekommt? Ich weiß es, aber es ist nicht immer einfach Essen zu finden. Wie bekommst du dein Essen immer wieder?“,fragte ein kleines Mädchen in Lumpenkleidung, so wie ich sie selber auch trug. Sie hatte ebenfalls wie ich Blaues langes Haar, jedoch war sie so weit ich das Beurteilen konnte Menschlich. Ich wusste zuerst nicht so recht wie ich auf diesen kleinen Wirbelsturm von Mädchen reagieren sollte, doch als ich so in Gedanken versunken war, vernahm ich das Grummeln eines leeren des Magens, doch es war nicht meiner. Dieses Mädchen war noch so jung, ich wollte nicht, dass sie das selbe durchmachen musste. Sie sollte wenigstens an einem Tag etwas zu Essen bekommen ohne sich sorgen machen zu müssen. Ich entschloss mich Ihr meinen gestohlenen Apfel zu überlassen, denn ich könnte mich sicher noch ein paar Tage durchschlagen ohne etwas zu essen. Vorsichtig holte ich den leicht fauligen Apfel aus meinen Lumpenkleidern hervor und streckte ihn dem Mädchen entgegen. „Nimm ihn, du scheinst Hungrig zu sein.“, sagte ich während ich den Blick abwandte. Zwar wollte ich, dass das kleine Mädchen etwas zu Essen bekam jedoch war auch mein eigener Hunger war so groß, dass ich nicht zusehen konnte wie das Mädchen den Apfel aß. Ich merkte wie sie en Apfel nahm, doch was dann geschah, hatte ich nicht erwartet. Ich vernahm das Knacken eines Apfel als würde in ihn herein gebissen werden, doch stattdessen, legte das Mädchen etwas feuchtes in meine Hand. Als ich hinsah, lag dort eine herausgebrochene Hälfte des Apfels. Verwundert blickte ich dorthin wo das Mädchen stand, doch sie war nicht mehr da.
      Ich verstand nicht, was geschehen war. Meine Vermutung war einfach, dass das Mädchen Dankbar davon gegangen war auch wenn es nur eine Hälfte des Apfels genommen hatte. Doch verspürte ich gleichermaßen ein Schamgefühl, dass ich mich so dumm verhalten hatte. Ich hätte ohne den Blick ab zu wenden den Apfel ab geben sollen. Ich wusste nicht wie lange sie mit dem Halben Apfel auskommen würde, denn ich könnte mir sicher noch etwas besorgen.
      Ich betrachtete die Hälfte des Apfels die mir das Mädchen zurück gegeben hatte genauer und erkannte, dass sie mir die bessere Hälfte gegeben hatte. Die Hälfte in meinen Händen wies nur wenige Druckstellen aber noch nichts fauliges auf. Mein Magen grummelte beim Anblick des Apfels, ich hatte doch mehr Hunger als zuerst gedacht, beherzt biss ich hinein.

      Was ich da schmeckte war mehr als ich von einer einfachen Apfelhälfte erwartet hatte, sie war saftig und so Süß im Geschmack, dass sich meine Innere Trauer auf zu lösen schien.
      Als ich sie vollständig verzehrt hatte, ich griff in meinen kleinen Lumpenbeutel in dem ich stets mein Wichtigstes gut aufbewahrte, eine kleine Spieluhr. Sie war augenscheinlich nichts besonderes, aus einfachem Holz gefertigt und der Mechanismus im inneren war auch von schlechter Qualität, doch wann immer diese Spieluhr erklang fühlte ich mich leicht und Sorgenfrei wie der Wind. Ich zog vorsichtig die Spieluhr auf und platzierte sie direkt neben mir ins Gras. Die Melodie erklang und ich vergaß alle weiteren Sorgen die mich plagten, während sich die Müdigkeit langsam in meinen Verstand schlich.
      Als ich die Augen öffnete, befand ich mich nicht mehr im Waldrand, sondern ich flog, zumindest dachte ich das für die ersten Momente. Schnell wurde mir bewusst, dass ich nicht flog, sondern fiel. Panisch wedelte ich mit den Armen um dem fallen entgegen zu wirken, doch es bewirkte wie eigentlich zu erwarten war nichts. Ich fiel einfach als sich die Panik in mir nahezu gänzlich ausgebreitet hatte, vernahm ich eine Stimme in meinem Kopf. Zuerst dachte ich, dass ich des Wahnsinns angefallen war in Anbetracht meines bevorstehenden Todes: „Lucia, du kannst fliegen, du bist ein Adlermensch, werde dir deines Seins bewusst!“ Ich ignorierte die Stimme und machte mich meines bevorstehenden Todes bewusst. Es wurde bereits etwas Boden sichtbar, was aufgrund unserer Augen nicht schwer war. Gerade stieß ich durch eine leichte Wolkendecke die sich wie Watte anfühlten, während sie an meiner Haut haftete.
      Einige Hundert Meter vor dem Boden, der nur aus Brachland bestand, hörte mein Fall auf und die Wolken auf meiner Haut trugen mich fort. So frei hatte ich mich noch nie gefühlt, ich flog wenn auch nicht aus eigener Kraft. Meine Bewegungen waren vom Wind geleitet, dem Wind der mich immer so bedeutsam war, was wie ich damals dachte damit zusammenhing, dass ich vom Adlerblut abstammte. Ich genoss die Freiheit die ich dadurch erlebte bis ich aus diesem Traum gerissen wurde. Schweres stampfen und Männliche Stimmen wurden laut. Ich blickte zum Weg am Waldrand wo ich fünf Männer in schweren bläulichen Metallrüstungen Ihre Gesichter waren unter Wolfs ähnlichen Helmen versteckt und sie waren mit Lanzen so wie Schwert und Schild bewaffnet. Ich wusste nicht wer diese Männer waren, doch ich wusste gleich, dass sie nur Ärger bedeuteten, denn von anderen Halbmenschen hörte ich immer wieder Geschichten über Kopfgeldjäger, die zur Belustigung von Graf Domkul Halbblüter einfingen und verschleppten. Sie unterhielten sich recht laut, doch konnte ich nicht genau Verstehen, was sie sagten. Die einzigen Worte die ich Klar vernahm waren: „Halbblut, Jagdsaison und Entlohnung“.
      Als sie nach einer Weile genug Distanz zu meinem Standort aufgebaut hatten, packte ich meine Spieluhr wieder ein und ging zurück zum Weg um noch einmal einen kleinen Diebstahl zu wagen, denn auch wenn der Apfel eine Wunderliche Wirkung hatte, machte er nicht sonderlich satt. Gerade als ich in Gedanken begann einen Plan zu spinnen, wie ich an den Wachen zum Dorfeingang vorbeikam bemerkte ich eine Präsenz hinter mir. Ich drehte mich um und erblickte eine Frau in strahlend Weiß-goldener Rüstung, neben ihr stand ein stolzer Hengst, dessen Weißes Fell so glatt gebürstet war, dass es dem Glanz der Rüstung in nichts nachstand. Die Frau verdeckte zwar ihr Gesicht hinter einem Helm mit Visier, doch hingen einige wenige Haare seitlich am Helm heraus. Sie waren sehr lang und von einem Weiß-Grau, welches ich bisher nur von ergrauenden Frauen kannte, doch dieses Weiß-Grau war reiner und wirkte wesentlich Natürlicher. Ihre Statur, war trotz der Rüstung Wohlgeformt und Anmutig, hätte sie nicht in dieser Rüstung mit einem Schwert am Gürtel vor mir gestanden, hätte man sie vom ersten Eindruck für eine Prinzessin halten können.
      „Fünf Männer in Wolfs artiger Rüstung hast du sie gesehen Halbblut?“, fragte sie mich durch das geschlossene Visier, wodurch ihre Stimme blechern wirkte. Ich blickte sie skeptisch an, denn ich kannte sie nicht und sie stellte sich mir nicht einmal vor. Während sie mich einfach Halbblut nannte, wobei ich ein Adlermensch war und kein „Halbblut“ was aus dem Mund von Menschen die nicht dem Halbblutgeschlechts stammten als Beleidigung galt. Ich stellte mich mit verschränkten Armen vor sie und sagte nur: „Nicht wenn du so mit mir redest!“. Das sollte ich noch im gleichen Moment bereuen. Sie war schnell, schneller als ich es mit meinen Augen wahrnehmen konnte. Sie stand hinter mir und ihr Schwert welches sich zuvor in der Scheide an ihrem Gürtel befand, lehnte nun an meinem Hals, während sie mit ihrer rechten Hand meinen Kopf nach hinten zog. „Hör zu du Halbblut, mir ist egal was dir diese Männer gezahlt haben oder in was für einem Kranken Verhältnis du mit Graf Domkul lebst, aber ich jage diese Männer schon seid vielen Monden und ich werde nun wo ich so kurz davor stehe sie in die Finger zu bekommen nicht aufgeben!“ Ich gab einen Verachtenden Laut von mir während ich vorsichtig die Lage betrachtete. Egal wie man es nahm.

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