Widerstand der Vampire

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  • Widerstand der Vampire

    Prolog (1750)[/font][/size]

    Ich lief durch den langen Korridor des Klosters. Der Gang wurde nur von ein paar Kerzen erhellt, doch das machte mir nichts aus, schließlich war ich mit der Dunkelheit aufgewachsen.
    Ich sollte für meine Auftraggeber ein Amulett mit einem Kristall besorgen, welches sich in diesem Kloster befand. Eigentlich bin ich ja zu alt, für so etwas. Einfach in ein Kloster einbrechen. Ich sollte lieber ein paar ruhige Tage mit meiner Familie verbringen. Aber Ellen, meine Frau, hatte in 2 Monaten Geburtstag. Ich wollte ihr ein teures Diadem schenken, welches ich sich aber nicht leisten konnte. Selbst ein berühmter Söldner wie ich hatte mal Geldprobleme. Eines Tages meldete sich eine kleine Gruppe von Magiern, die sich "Der Clan" nannten. Sie wollten dieses Amulett, wollten aber nicht so viel Aufsehen erregen. Wenn ich ihnen dieses Amulett bringen würde, würden sie mir eine Menge Gold zahlen. Also habe ich zugestimmt.
    Ich erreichte das Ende des Ganges, an dem eine golden verzierte Tür lag. Ich öffnete sie und trat vorsichtig ein. Bis jetzt hatte ich keine Probleme, aber trotzdem konnte noch irgendetwas passieren. Der Raum wurde von vielen Kerzen erhält. Auf einem Podest lag das Amulett, welches ich besorgen sollte. Allerdings standen drei Assasinen davor. Der Assasine in der Mitte hatte zwei Katare, von denen Gift tropfte. Er war anscheinend ihr Anführer. Die anderen Beiden besaßen Krummsäbel. "Fremder, verlasse das Kloster und wir werden dich verschonen", sagte der Assasinen Anführer. Ich nahm mein Schwert von meinem Rücken. "Ich rate euch, dass ihr verschwinden solltet, andernfalls werdet ihr den nächsten Tag nicht erleben", sagte ich. Die Assasinen sahen nervös aus. "Boss, das ist der berühmte Kai Farren. Er ist einer der letzten reinrassigen Vampire. Er schwingt das legendäre Schwert Helllight. Vielleicht solkten wir wirklich gehen", sagte einer. "Niemals! Wir haben geschworen, dass wir das Amulett mit unserem Leben verteidigen werden", antworte der Anführer. Ich hielt Helllight in meiner Hand. Obwohl es eigentlich ein Zweihänder ist, konnte ich es trotzdem mit einer Hand halten. Ellen hatte es für mich geschmiedet. Es war für seine besonderen Fähigkeiten und seiner besonders scharfen Klinge sehr bekannt. Ich sagte: "Ich habe euch genug Zeit zum abhauen gegeben. Wenn ihr sie nicht nutzt, dann seid ihr selbst Schuld." Ich rannte mit erhobenem Schwert auf den ersten Assasinen zu und tötete ihn mit einem einzigen Schwerthieb. Der Anführer der Assasinen hieb mit seinen Kataren nach mir und fügte mir eine Wunde am Arm zu. Ich spürte, wie das Gift in meinen Körper drang. Ich musste den Kampf schnell gewinnen, damit ich die Wunde behandeln konnte, ansonsten würde ich sterben. Ich setzte meine Telekinese ein und schleuderte den nächsten Assasinen gegen die Wand. Man hörte ein lautes Krachen, als das Genick brach. Der Anführer der Assasinen griff mich wieder an. Ich wehrte den Angriff mit Helllight ab. "Deine letzte Chance. Verschwinde!", sagte er. "Niemals, ich werde dieses Amulett bekommen!" Ich stieß ihn zurück und verwandelte mich in meine wahre Gestalt. Normalerweise zeigte ich mich in Menschengestalt, doch eigentlich sah ich anders aus. Ich spürte, wie meine Fledermausflügel auf meinen Rücken sich entfalteten. Mir wuchsen lange Klauen und meine Fangzähne wurden zu regelrechten Reißzähnen. Der Assasine sah mich mit einer Mischung aus Angst und Entschlossenheit an. Ich flog in die Luft und brüllte: "Darkness!" In gesamten Raum wurde es stockdunkel. Selbst die Kerzen erloschen. Nun konnte der Assasine mich nicht mehr erkennen. Doch ich konnte in der Dunkelheit sehr gut sehen. Ich sah, wie er in der Dunkelheit herumlief und nach mir suchte. Ich näherte mich ihm von hinten und schlug ihn bewusstlos. Ich hatte keinen Grund, noch mehr Menschen zu töten. Ich schnappte mir das Amulett und verlies schnell das Kloster. Anscheinend hatte niemand den Kampf bemerkt. Ich eilte so schnell wie möglich zum Treffpunkt, um dem Clan das Amulett zu überreichen.
    ***
    Am Treffpunkt sah ich schon von weitem den Clan. Es waren fünf Personen, die lange, weiße Roben trugen und ihre Gesichter unter Kapuzen versteckten. Ihr Anführer, ein Mann namens Xen, war sehr zufrieden mit meiner Arbeit. "Gut, du hast den Auftrag erfüllt, hier ist dein Gold." Er gab mir einen Beutel, welcher Randvoll mit Goldstücken war. Damit konnte ich Ellen das Diadem schenken. Ich verbeugte mich noch einmal und eilte dann nach Hause.
    Ich ahnte damals noch nicht, dass dieses Amulett später mein gesamtes Leben verändern würde.

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  • Kapitel
    1: Asgar Serran und Vinzent Half





    Frankfurt
    am Main, Deutschland, 3. Oktober 2050, 10:13 Uhr


    Der 17-jährige Vampir Asgar Serran wachte mit leichten
    Kopfschmerzen auf. Er hatte wieder einen dieser Traum, in dem es um einen
    Söldner namens Kai Farren ging. Seit einem Jahr hatte er diese Träume. Genau so
    lange, wie er selbst schon ein Vampir war. Ob es etwas damit zu tun hatte? Er
    stand auf und schaute auf die Uhr. "Mist, schon wieder verschlafen",
    dachte er verärgert. Er stieg die Treppe runter und ging in die Küche. Er
    machte sich eine Schüssel mit Cornflakes. Danach wartete er, dass jemand an der
    Tür klingelte. Nach einiger Zeit war es auch soweit. "Hast dir aber lange
    Zeit gelassen, Jens", dachte Asgar. Jens war ein Controller, ein Aufpasser
    des Clans. Die Aufgabe der Controller war es, dass sie die Vampire und andere
    unheilige Rassen überwachten. Asgar müsste eigentlich in der Schule sein, aber
    da er dort nicht aufgetaucht ist, müssen die Controller überprüfen, was mit ihm
    los ist. Jens war der Controller für diesen Bezirk. Asgar hatte sich im Laufe
    der Zeit mit ihm angefreundet.


    Als
    Asgar jedoch die Tür öffnete, war es nicht Jens. "Guten Tag, mein Name ist
    Vinzent Half. Sie müssen Vampir Nr 100 sein, nicht wahr?", sagte der Mann
    vor ihm. "Nun, ich bevorzuge meinen richtigen Namen, Asgar Serran",
    erwiderte Asgar. Der Mann war schon etwas älter. Er hatte einige Falten im
    Gesicht und graue Haare. Er trug eine weiße Robe und an seinem Hals hing ein
    Amulett. Das Zeichen auf dem Amulett kannte Asgar, es war das Zeichen des
    Clans. Vor ihm stand einer der Clanmitglieder. Was, zur Hölle, wollte er von
    ihm? Er ist bestimmt nicht nur wegen der Sache mit dem Schule schwänzen hier.
    "Dürfte ich vielleicht eintreten?", fragte Vinzent. Asgar gingen
    hunderte von Flüchen durch den Kopf, trotzdem lies er ihn herein. "Was
    kann ich für sie tun, Herr Half?", fragte er. "Oh, nennen sie mich
    einfach Vinzent", sagte Vinzent überaus freundlich, "es geht um die
    Sache, dass sie zum wiederholten male nicht in der Schule erschienen sind. Wir
    machen uns wirklich Sorgen um ihre Zukunft." "Nun, ich habe
    verschlafen. Aber ich frage mich, warum ein Clanmitglied wegen so einer
    Kleinigkeit zu mir kommen sollte." Vinzent lachte: "Warum denken sie
    das? Weil wir die Herrscher der Welt sind und es deswegen nicht nötig hätten?
    Wir sind nicht ganz so überheblich." Asgar sah ihn argwöhnisch an. Vinzent
    gab sich zwar freundlich, doch Asgar hatte nicht den geringsten Zweifel, dass
    das nur Fassade war. Vinzent fuhr fort: "Nun, ganz haben sie nicht unrecht,
    wir wollen tatsächlich etwas von ihnen. Ihr Vater ist doch der berühmte Seth
    Serran, nicht wahr?" Asgar nickte. "Ein Recht ungewöhnlicher Name.
    Ist er überhaupt ein Deutscher?", fragte Vinzent. "Meine Mutter ist
    Deutsche. Mein Vater ist Ägypter. Meine Eltern wollten jedoch, dass ich in
    Deutschland aufwachse." "Verstehe", sagte Vinzent nachdenklich,
    "na ja, zumindest reist ihr Vater doch momentan durch die Welt, nicht
    wahr?" Asgar bejahte die Frage. Seth Serran war ein Abenteurer. Er durchstreifte
    die Welt, auf der Suche nach aufregenden Dingen. Außerdem bekämpfte er Monster,
    welche in letzter Zeit in großer Zahl aufgetaucht sind. Momentan jagte er einen
    außerirdischen Mann namens Kain. Dieser verursachte mit seinen Anhängern Chaos
    in der Welt. Er war die einzige Person, die der Clan nicht kontrollieren
    konnte. Außerdem hatte einer von Kains Männern Asgar in einen Vampir
    verwandelt. Das war auch der Grund, warum Seth ihn unbedingt schnappen wollte.


    "Hat ihr Vater auf seinen Reisen ihnen ein Päckchen geschickt?", fragte der
    Clanmagier. "Mehr als eins. Er schickt mir Souvenirs von verschiedenen
    Ländern, in denen er war." "Nun, war in einem dieser Päckchen ein
    Amulett mit einem Kristall?" Asgar dachte kurz nach. Seth hatte ihm vor
    einer Woche tatsächlich ein Amulett geschickt. Er hat geschrieben, dass Asgar
    dieses Amulett niemanden zeigen sollte, vor allem nicht dem Clan. Er solle es
    verstecken, bis Seth wieder von seiner Reise zurück ist. "Nein, war es
    nicht. Wieso fragen sie?", erwiderte Asgar. Vinzent seufzte: "Jetzt
    lügen sie mich aber an, Asgar." Asgar sah ihn wütend an und sagte:
    "Wie kommen sie darauf." Der Mann zog einen Stein hervor, welcher rot
    pulsierte. "Das ist ein Wahrheitsstein. Wenn jemand lügt, verfärbt er sich
    rot. Nun, wollen sie immer noch leugnen, dass sie dieses Amulett
    besitzen?" Asgar wurde nervös: "Na gut, ich besitze tatsächlich so
    ein Amulett. Aber warum interessiert sie das?" Vinzent sagte: "Dieses
    Amulett gehörte mal dem Clan. Leider wurde es uns vor einigen Jahren gestohlen.
    Ihr Vater scheint es gefunden zuhaben und nun wollen wir es wieder zurück.
    Natürlich werden wir ihnen in einen angemessenen Finderlohn zahlen."
    "Vergessen sie's!" "Nun, dann lassen sie mir keine andere Wahl,
    als gegen sie zu kämpfen und es ihnen gewaltsam abzunehmen." Vinzent zog
    ein Schwert. Asgar erkannte es sofort, es war ein "Demonkiller".
    Diese Schwerter besaßen eine gezackte Klinge und waren gesegnet. Ein Treffer
    davon konnte schon tödlich sein. "Hey, lassen sie das! Sie werden wegen so
    etwas doch nicht gleich jemanden umbringen", rief Asgar panisch. Vinzent
    grinste: "Falsch, ich werde wegen dieser Sache nur einen Vampir umbringen." Asgar wich einige Schritte
    zurück. Er griff in seine Tasche und zog sein Taschenmesser heraus. Er hatte
    zwar keine Chance gegen einen Clanmagier, aber er würde wenigstens bis zum
    Schluss kämpfen. Plötzlich steckte Vinzent das Schwert weg. "Sie sind
    tatsächlich der Sohn von Seth. Er hätte auch bis zum Schluss gekämpft. Ich
    werde heute nicht gegen sie kämpfen. Aber eines Tages werden wir uns gegen über
    stehen und dann werden sie stark genug sein, um gegen mich anzutreten."
    Asgar sah ihn verwundert an: "Was wollen sie damit sagen?" Vinzent
    lächelte: "Unser beider Schicksal ist verknüpft, Herr Serran. Sie werden
    sich auf eine Reise begeben, die die Zukunft der Welt bestimmt. Am Ende dieser
    Reise werden sie gegen den Clan kämpfen, auch gegen mich. Bis dahin sollten sie
    sich gut vorbereiten." Vinzent drehte sich um und wollte gehen.
    "Halt, woher wissen sie das alles?", rief Asgar hinter ihm her. Vinzent
    drehte sich noch einmal um: "Ich bin ein Clanmagier, ich habe
    hellseherische Kräfte." Mit diesen Worten verlies er das Haus. Asgar sah
    ihm erstaunt nach. Er nahm seinen Nintendo DSi, eine uralte, tragbare
    Spielekonsole, und spielte einige Stunden. Trotzdem gingen ihm Vinzents letzten
    Worte nicht aus dem Kopf. Er ahnte noch nicht, dass er bald sein erstes
    Abenteuer erleben würde.
  • Kapitel 2: Das Ende

    London, England, 3. Oktober 1750, 1:27 Uhr
    Ich wachte auf, als ich ein Geräusch in der Küche hörte. Ich stand leise auf und betrat den Raum. Im Dunkeln konnte ich zwei orangene, funkelnde Katzenaugen erkennen. Ich zündete eine Kerze an und das Gesicht eines jungen Mädchens kam zum Vorschein. Die Augen des Mädchens veränderten sich von Orange zu Blau. Es hatte Katzenohren und einen Schweif. Im Mund hatte es eine Maus, doch als es mich sah, lies es die Maus erschrocken fallen. "Lex, du sollst doch keine Mäuse fangen", sagte ich zu meiner Tochter. Ihr Name war Alexis, doch jeder nannte sie Lex. Sie war 17 Jahre alt und sah mehr ihrer Mutter als mir ähnlich. Das lag daran, dass Ellen ein Katzendämon war und Lex ihre Katzenmerkmale geerbt hatte. Aber ihre Augenfarbe hatte sie von mir. Ansonsten hatte sie rote, schulterlange Haare (von denen ihr einige Strähnen immer im Gesicht hingen) und eine leicht blaße Haut. Sie sah wirklich niedlich aus, wenn man sie erschreckt hatte. "Daddy, warum bist du wach?", fragte sie. "Du hast etwas Krach gemacht, als du die Maus gejagt hast", antwortete ich. Lex errötete. "Warum bist du eigentlich so spät wach?", fragte ich. "Ich hörte ein leises Fiepsen, da bin ich aufgestanden und hab nachgesehen. Als ich die Maus gesehen habe, konnte ich nicht anders, als sie zu jagen." Ich lachte. Im Gegensatz zu Ellen, hatte Lex keine Kontrolle über ihre Katzeneigenschaften. Deswegen sah man auch ihre Ohren und ihren Schweif. Ellen dagegen sah aus wie ein Mensch, wenn sie nicht gerade ihre wahre Gestalt zeigte. In ihrer wahren Gestalt sah sie aus wie eine große, aufrecht gehende Katze mit riesigen Krallen aus. Aber in dieser Gestalt zeigte sie sich selten. "Auf, jetzt geht's aber ins Bett", sagte ich. Lex sah mich mit unschuldigen Augen an und fragte: "Und die Maus?" Ich überlegte kurz. Ich konnte sie jetzt einfach wegwerfen, aber Lex war dann wahrscheinlich traurig. Ich hob sie auf und gab sie ihr. Lex lächelte fröhlich und verspeiste sie. "Man sollte nicht essen, was auf dem Boden lag", kam mir in den Sinn und über diesen Gedanken musste ich ein wenig lächeln. Ich ging zurück ins Schlafzimmer und schlief wieder ein.
    ***
    Ich wachte etwa 8 Stunden später wieder auf. Ich hatte ein Geräusch im Flur gehört und dachte, dass Lex wieder nach einer Maus jagte. Ich ging hinunter in den Flur.
    Plötzlich kam ein Messer auf mich zugeflogen. Ich wich ihm aus und starrte in die Dunkelheit. Einige Männer standen dort, sie hatten die Tür aufgebrochen. Ich rannte schnell in das Schlafzimmer und weckte Ellen. Sie sah mich verschlafen an. "Was ist denn los, Schatz?", fragte sie. "Schnell, steh auf! Wir werden von einigen Leuten angegriffen." Genau in dem Moment kamen zwei von ihnen in das Schlafzimmer. Ich schnappte mir Helllight und schlug damit nach dem Ersten. Dieser wehrte den Angriff mit einem Schwert ab. "Warum greift ihr uns an?", fragte ich. "Wir sind Lehrlinge des Clans. Unsere Meister wollen, dass du sie nicht bei ihrem Plan störst." "Plan? Was für ein Plan?" "Die Weltherrschaft. Du würdest sie nur stören." Ich stieß ihn zurück. "Sag deinen Meistern, dass sie schon selbst kommen müssen, wenn sie mich töten wollen." Der Lehrling grinste: "Wer sagt denn, dass sie nicht hier sind?" Plötzlich hörte ich einen Schrei. "Lex!", schrie ich. Ich tötete die beiden Lehrlinge und stürmte in das Zimmer von Lex. Vor ihr stand ein Mann mit kurzem, braunem Haar und einer weißen Robe. Es war einer der Clanmagier. Er drehte sich zu mir um, in der Hand hielt er ein Schwert mit gezackter Klinge. "Nun, Kai, ergib dich gleich und verschone deine Tochter", sagte er. "Lass sie ihn Ruhe!", schrie ich. Lex sah mich mit tränenden Augen an. "Hilf mir, Daddy!", flehte sie. Ich schlug mit dem Schwert nach dem Clanmagier und fügte ihm über dem Auge eine tiefe Wunde zu. "Argh!", schrie er, "Das hättest du nicht tun dürfen!" Er stieß mich zur Seite und rannte aus dem Raum. Ich ging zu Alexis. "Alles okay?", fragte ich. Sie nickte. "Okay, ich gehe jetzt und erledige die restlichen Personen. Du bleibst solange hier", sagte ich. Ich ging die Treppe hinunter. Ellen stand dort, sie hatte sich in ihre richtige Gestalt verwandelt. Mit ihren Krallen tötete sie einige Lehrlinge. Plötzlich kam ein weiterer Clanmagier rein. Er hatte langes, schwarzes Haar, dass er nach hinten zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Er hatte ein Schwert mit gewellter Klinge. Ich erkannte den Magier als Xen, den Anführer des Clans. "Nun denn, lass uns das zu Ende bringen", sagte er. "Warum tust du das?", fragte ich. Er antwortete: "Die Welt ist zu einem schlechten Ort geworden. Überall Tod und Verwüstung und unheilige Rassen, wie Dämonen und Vampire. Wenn wir erst die Welt kontrollieren, dann wird es endlich kein Chaos mehr geben." "Du bist verrückt!" "Vielleicht hast du sogar Recht. Aber trotzdem werde ich den Plan durchführen. Und du wirst uns nicht aufhalten!" Xen schwang sein Schwert. Er griff mich damit an. Ich wich aus und hieb mit Helllight nach ihm. Er parierte den Schlag mit seinem Schwert. Ich hörte ein leichtes Zischen, als die Klingen sich berührten. "Was zur Hölle ist das?", rief ich überrascht. "Mein Schwert Midnight wurde gesegnet. Unheilige Schwerter, wie Hellight, werden einfach zerstört. Du kannst nicht gewinnen!" Ich stieß ihn zurück und sah mir mein Schwert an. Er hatte Recht, die Klinge sah ramponier aus. "Ellen, fang!", rief ich meiner Frau zu. Ich warfihr das Schwert zu. "Pass darauf auf, ich regel das jetzt auf meine Weise!" Ich spannte meine Muskeln. Ich sah Xens fragenden Blick. Als ich jedoch ausholte, erkannte er, was ich vorhatte, jedoch einen Moment zu spät. Meine Faust traf sein Gesicht. Ich hörte ein Knacken, als seine Nase brach. Ein Gefühl der Zufriedenheit stieg in mir auf. Mit blutender Nase starrte Xen mich wütend an. "So regelst du das also, Kai. Mit einem barbarischen Schlag auf die Nase. Das ist hier keine Schlägerei, wie in einer Kneipe! Hier geht es um Leben und Tod. Aber wenn du das noch nich verstanden hast, dann werde ich es dir zeigen!" Bevor ich reafieren konnte, warf Xen sein Schwert auf Ellen. Ohne Mühe durchbohrte es ihren Magen. Entsetzt starrte sie auf die Wunde. "Nein, du Schwein!", schrie ich. Ich rannte zu Ellen. Die Wunde war sehr groß und außerdem mit einer gesegneten Waffe verursacht worden. Die heilende Kraft des Vampirspeichels konnte hier nicht helfen. Ellen würde auf jeden Fall sterben. "Kai", sagte sie mit gebrochener Stimme. Blut sickerte aus ihrem Mund. "Kai,versprich mir, dass du gut auf Alexis aufpasst." "Ich verspreche es", sagte ich mit bebender Stimme. Ich spürte, wie meine Tränen an meinem Gesicht herunterliefen. "Bitte, küss mich noch ein letztes Mal", sagte sie. Ich kam ihrem Wunsch nach und küsste sie. Ich schmeckte ihr Blut auf ihren Lippen. Dann wurden ihre Augen leer und ihr Körper erstarrte. In mir tobte ein Sturm aus Zorn und Schmerz. Ich brüllte alles heraus.
    Xen sah mich abschätzend an: "Siehst du es nun ein, dass es mir ernst ist?" Ich stand auf und starrte ihn an. "Du hast meine Frau umgebracht. Das war ein großer Fehler. Die heutige Nacht wirst du nicht überleben." Ich spürte, wie das Tier in mir raus wollte. Ich lies es gewären. Ich verwandelte mich in meine wahre Gestalt. "So zeigst du also dein wahres Gesicht, Ketzer!", sagte Xen mit abfälliger Stimme. Er zeichnete einuge magische Symbole in die Luft, anscheinend ein Schutzzauber. Ich wollte gerade ihn angreifen, als ein weiterer Clanmagier eintrat, ein junger Mann mit schwarzem Haar. "Xen, wir haben ein Problem. Wir können die Seele von Behemoth nicht versiegeln. Er ist zu stark für das Amulett", sagte er. "Mist, das passt mir jetzt gar nicht, Vinzent. Dann gib es her, ich habe eine andere Verwendung dafür." Der Mann namens Vinzent warf ihm das Amulett zu. Es war das Amulett, welches ich aus dem Kloster gestohlen habe. "Du fragst dich sicherlich, warum wir dieses Amulett haben wollten", sagte Xen, "nun, es ist ganz einfach. Dieser Kristall im Amulett ist ein Seelenkristall. Mit ihm kann man die Seele eines Lebewesens versiegeln. Wenn man dies tut, hat man die komplette Kontrolle über den Körper dieses Lebewesen. Wir wollten eigentlich den mächtigen Drachen Behemoth versiegeln, aber wie du gerade gehört hastm ist dies nicht möglich. Stattdessen werde ich nun deine Seele versiegeln." "Glaubst du etwa, dass dieses Ding stark genug ist um meine Seele zu versiegeln?" "Das werden wir gleich feststellen." Xen hielt das Amulett in die Luft. Es fing an zu leuchten und ein Lichtstrahl schoss daraus auf mich zu. Er traf mich an der Brust und ich spürte, wie meine Kräfte mich verliesen. Mit meiner letzten Kraft holte ich noch einmal aus und schlug mit meinen Klauen zu. Ich erwischte Xens Arm und hinterlies eine große Wunde dort. Dann wurde alles schwarz.
  • Ds RPG zur Story ist nun fertig
    brauche aber noch einen Zwischenpost, damit ich den Rest posten kann

    @Roy: Das wird noch manchmal vorkommen. Allerdings nur, um Hintergründe der Geschichte zu erklären (zum Beispiel die Ziele und Gründung des Clans)
  • Kapitel 3: Der Widerstand

    Frankfurt am Main, Deutschland, 5.Oktober 2050, 23:48 Uhr
    Asgar erwachte, als er das Telefon klingeln hörte. Er stand auf und nahm den Hörer ab. "Serran hier." Eine flüsternde Stimme sagte: "Komm in einer Viertelstunde zur Geleitstraße 17. Achte darauf, dass dir niemand folgt! Klopf 3x kurz und 2x lang." "Wer spricht denn da?" Doch der Sprecher legte auf. Irgendwie kam Asgar die Stimme bekannt vor. Er zog sich an und steckte sicherheitshalber auch noch sein Taschenmesser ein. Er trank noch schnell ein Glas Blut und ging dann los.
    Er fragte sich, wer da angerufen hatte und was er von ihm wollte. Vielleicht war es einer der Clanmagier, die nun das Amulett haben wollten. Aber der Anrufer hatte nicht verlangt, dass das Amulett mitnehmen sollte. Dunkle Vorahnungen stiegen in ihm auf und er rannte nochmal nach Hause. Allerdings war dort niemand, er hatte sich wohl geirrt. Er eilte zum Treffpunkt. Geleitstraße 17 war eine alte Lagerhalle, die jedoch nicht mehr genutzt wurde. Ich klopfte den vereinbarten Code an der Tür. Jemand öffnete sie und zog Asgar herein. Da es dunkel war, konnte er nichts erkennen. "Okay, ich stelle dir jetzt ein paar Fragen um festzustellen, ob du wirklich Asgar Serran bist", sagte die Person vor ihm, "erste Frage: Wann wurde Asgar zu einem Vampir?" "Am 29. September 2049." "Richtig. Wer hat ihn gebissen?" "Es war ein Mann namens Henker. Er ist die rechte Hand von Kain." "Wieder richtig. Letzte Frage: Wie heißt der beste Freund von Asgar?" "Raven Thal, ein junger Ghoul." "Schleimer", sagte die Person vor Asgar und schaltete das Licht ein. Jetzt erkannte er sein Gegenüber. Ihm blickte das grinsende Gesicht von Raven entgegen. Das struppelige, dunkle Haar des Ghuls wurde mit einem Stirnband zurückgebunden. "Schön dich zu sehen, Asgar", sagte er. "Hätte mir denken können, dass du es bist", murmelte Asgar. "Tja, aber hast du nicht. Egal, ich muss dir jemanden vorstellen. Es ist mein Meister, er möchte mit dir reden." "Dein Meister?!", fragte Asgar erstaunt. Asgar hatte schon viel über Ravens Meister gehört. Vor zwei Jahren rettete er dem damals 19-jährigen Raven das Leben. Raven war in einen Autounfall verwickelt, der seinen Eltern das Leben kostete. Ein Vampir kam vorbei und sah den schwer verletzten Raven. Er gab ihm von seinem Blut zu trinken. Dadurch wurde Raven zu einem Ghul und die Wunden konnten verheilen. Doch durch das gemeinsame Blut ist Raven nun der Diener dieses Vampirs.
    "Ja, mein Meister. Komm nun!", sagte Raven und eilte davon. Asgar folgte ihm. Sie gingen in einen kleinen Seitenraum des Lagers. An einem Tisch saß ein Vampir, welcher einen Mantel und einen Umhang trug. Er hatte kurzes, sorgfältig gekämmtes, schwarzes Haar und eine blasse Haut. Der Mann stand auf und reichte Asgar die Hand. "Es ist mir eine Ehre sie kennenzulernen, Herr Serran", sagte der Mann. Asgae stotterte: "Sie sind... sie sind..." "Vlad Draculea, der 'Pfähler'", vollendete der Mann den Satz. Asgar nickte: "Sie sind eine Legende unter den Vampiren. Ich habe all ihre Bücher gelesen." "Nun, freutmich zu hören, dass sich jemand für meine wissenschaftlichen Entdeckungen interessiert. Allerdings bin ich nicht stolz auf meub Leben." "Warum denn nicht?", fragte Asgar. "Jetzt fängt er wieder mit seiner Geschichte an", sagte Raven und rollte mit den Augen. Draculea erzählte: "Wie sie sicherlich wissen, war ich früher ein Landfürst in Transylvanien. Ich habe dort mein Volk terrorisiert und unterdrückt. Ich wurde von ihnen gehasst. Eines Tages kam der Clan und besiegte mich. Ich wurde selbst nun unterdrückt. Nun verstand ich, was mein Volk all die Jahre durchmachen musste. Deshalb versuche ich nun den Clan zerschlagen und wieder in mein Schloss zurückzukehren, damit ich mich bei meinem Volk entschuldigen und meine Fehler wieder gut machen kann. Und aus diesem Grund habe ich mich dem Widerstand angeschlossen." "Dem Widerstand?" "Ja, eine Gruppe von unheiligen Wesen, deren Ziel es ist, den Clan und seine Terrorherrschaft zu zerschlagen. Und wir wollen sie in den Widerstand aufnehmen, Herr Serran." Asgar wusste zuerst nicht, was er erwidern sollte. Er war kein Kämpfer und hatte auch keine besonderen Fähigkeiten. "Warum ich?", fragte er. "Nun, sie sind der Sohn von Seth Serran. Außerdem besitzen sie etwas, was uns sehr nützlich sein könnte." "Das Amulett", dachte Asgar. Doch Draculeas Antwort verblüffte ihn: "Die Vampirchronik." Asgar war total überrascht. Einige Tage, nachdem Asgar zum Vampir wurde, schickte ihm sein Vater das Buch. Es enthielt sämtliches Wissen über Vampire. Außerdem standen auch eine Menge Zaubersprüche darin, welche Asgar aber nicht lesen konnte. "Warum ausgerechnet dieses Buch?", fragte er. Draculea antwortete: "Die Vampirchronik ist ein magisches Buch, dass alle Informationen in seiner Umgebung aufzeichnet. Es gibt nur drei Exemplare. Mit dem Wissen und den Zaubersprüchen aus der Vampirchronik hätten wir eine gute Chance, den Clan erfolgreich zu bekämpfen." Asgar wusste nicht, was er antworten sollte. "Komm schon Asgar, wir brauchen deine Hilfe", sagte Raven. "Also gut, ich mache mit", sagte Asgar nach kurzem Überlegen. Vielleicht würde er im Widerstand eine Möglichkeit finden, wieder ein Mensch zu werden. "Ausgezeichnet", sagte Draculea, "Wir werden nun einige Vorkehrungen treffen. Raven, zeig ihm, wie man richtig kämpft. Ich muss noch einige Dinge erledigen."
    "Folge mir", sagte Raven. Sie gingen in einen Teil der Lagerhalle, in dem Trainingsgeräte herum standen. Raven zeigte Asgar, wie er effektiv mit seinem Messer kämpfen konnte. Er zeigte ihm, wie man gegnerische Angriffe parierte und konterte. Nach dem intensiven Training kam Draculea zu ihnen. "Ich habe mit dem Anführer des Widerstandes gesprochen. Er möchte sie kennenlernen, Herr Serran. Dazu müssen sie jedoch nach Norden, in Richtung Berlin reisen. Da der Clan nichts von ihrer Reise wissen darf, müssen sie zu Fuß reisen", sagte er. "Aber das wäre ja eine Reise von mehreren Tagen!", rief Asgar überrascht aus. Draculea nickte: "Es tur mir leid, aber es geht nicht anders. Raven, du wirst ihn begleiten. Ihr reist morgen ab. Ich kann euch leider nicht begleiten, da ich der Vorsitzende des hiesigen Widerstandstützpunkts. Sie sollten nun nach Hause gehen und sich ausruhen, Herr Serran."
    ***
    Als Asgar nach Hause kam, stellte er fest, dass etwas nicht stimmte. Er schaltete das Licht an und ging ins Wohnzimmer. Was er dort sah, erschreckte ihn. Auf seiner Couch lag ein junges Mädchen mit rotem Haar und Katzenohren. Es schlief tief und fest. Asgar ging vorsichtig zur ir hin und weckte sie. "Ähm, entschuldigung, wer bist du?", fragte er nervös. Das Mädchen wachte auf und rieb sich gähnend die Augen. Sie sah Asgar an und lächelte: "Oh, du bist endlich zurück. Ich bin wohl beim Warten eingeschlafen." Asgar sah sie vollkommen überrascht an. Wer war das? "Ich bin Alexis, aber nenn mich lieber Lex", sagte das Mädchen, "ich reise durch die Welt auf der Suche nach etwas. Ich bin hierher gekommen, weil ich eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht habe." Asgar wusste zuerst nicht, was er erwidern sollte. Da war ein fremdes Mädchen, das offensichtlich kein Mensch war, in seinem Haus und wollte hier übernachten. Er hatte noch nicht mal eine Ahnung, wer sie war. Das einzige, was er von ihr wusste, war ihr Name. "Hm, du bist jünger als ich dachte. Cute!" "Cute?!", dachte Asgar verwirrt. Sie fand ihn süß?! Er schaute in den Spiegel, welcher im Wohnzimmer hing, nur um festzustellen, dass er sein Spiegelbild nicht sehen konnte. Als Vampir hatte man es schon manchmal schwer. Aber er wusste noch in etwa, wie aussah. Kurzes, braunes Haar, blutrote Augen und ein stets gelangweiltes Gesicht. Er war alles andere als süß. "So, gehen wir jetzt schlafen?", fragte Lex. "Hey, warte mal! Warum willst du überhaupt hier übernachten? Nur ein paar Straßen weiter ist ein Hotel!" Lex zuckte mit den Achseln: "Ich hab kein Geld für sowas. Außerdem riechst du gut." "Ich rieche gut?!", fragte Asgar verwirrt. "Ja. Weißt du, ich bin ein Katzenvampir. Halb Katzendämon, halb Vampir. Und ich habe deswegen einen guten Geruchssinn." "Na toll, nur weil ich gut rieche", grummelte Asgar, "na von mir aus, bleib hier." "Oh, vielen vielen Dank", sagte sie. Sie viel Asgar um die Arme und dieser wurde rot. "Hey, lass das bitte!", sagte er nervös. Sie lies ihn los und sah ihm in die Augen. "Okay, wo ist dein Zimmer?" "Du glaubst doh nicht, dass du in meinem Zimmer schlafen könntest, oder?" "Warum nicht? Fändest du es nicht romantisch, wenn wir zusammen in einem Bett schliefen?" "Romantisch?!" Asgar sprang vor Schreck zurück. Das konnte doch nicht ihr Ernst sein. Doch Lex' Augen sah er, dass sie es sehr wohl ernst meinte. Zum Teufel mit seinen Zweifeln, dieses Mädchen konnte einfach keine bösen Absichten haben. Und warum sollte er nicht die Gelegenheit ergreifen mit so einem hübschen Mädchen in einem Bett zu schlafen? "Okay, von mir aus. Folge mir!", sagte er schließlich. Sie gingen in sein Zimmer. "Okay, ich gehe noch voher ins Bad und mache mich bettfertig", sagte er.
    Als er wieder kam, lag Lex schon im Bett und schlief. Sie hatte sich einen von seinen Schlafanzügen genommen und angezogen. Irgendwie sah sie damit niedlich aus. "Was denke ich denn da?", dachte Asgar. Er legte sich zu ihr ins Bett und schloß die Augen. Alexis schmiegte sich an ihn und er konnte ihren Herzschlag spüren. Obwohl es ihm etwas peinlich war, so fühlte er sich dennoch glücklich. Und mit diesem Glücksgefühl schlief er ein.
  • Jehaa super gelungen wirklich gut aber vll sotest du das mit dem Frankfurt am Main, Deutschland, 5.Oktober 2050, 23:48 Uhr lassen das is doch ne Geschichte und damit hört sich das eher wien Bericht aus ner Zeitung an xD
    aber machs wie du willst :D
  • aufgrund der Zeitenveränderungen der Geschichte ist das eine kleine Notwendigkeit, sonst weiß man nciht genau, wann und wo die Szene spielt.



    Zwischenkapitel 1: Der Autor

    Ich lachte über das von mir eben geschriebene. Die erste Begegnung zwischen Alexis und Asgar war einfach zu köstlich. "Warum lachen sie so?", hörte ich ein zartes Stimmchen hinter mir. Ich drehte mich um und sah in das Gesicht von Alexis. "Tut mir leid, Frau Farren, aber diese Szene zwischen ihnen und Herrn Serran ist wirklich lustig", antwortete ich. Sie runzelte die Stirn. Nervös drehte ich mich um und tippte weiter. "Was halten sie eigentlich davon, Herr Serran?", fragte ich, ohne mich umzudrehen. "Eigentlich ganz gut. Nur eine Sache stört mich. Ich musste an der Lagerhalle nie einen Geheimcode klopfen und Fragen musste ich auch nicht beantworten", hörte ich hinter mir. Ich lachte: "Das nennt man künstlerische Freiheit. Ich fand, dass es die Geschichte etwas spannender machte." "Sie sollen keine spannende Geschichte schreiben, sie sollen die Wahrheit schreiben!", vernahm ich Asgars ärgerliche Stimme. "Na gut, dann ändere ich es halt wieder ab", sagte ich. Aber ich lies es trotzdem so stehen. Zum Teufel mit diesen Einwänden. Ich sah auf die Uhr. Es war schon ziemlich spät. "Vielleicht sollten sie jetzt gehen. Ich schicke ihnen das nächste Kapitel per E-Mail." "Okay", sagte Alexis. Sie und Asgar verlesen meine Wohnung. Ich konnte es immer noch nicht fassen, dass sie ausgerechnet mich, einen mittelmäßigen Autoren aus Saarbrücken, gefragt haben, ob ich ihre Geschichte veröffentliche. Natürlich hatte ich zugestimmt, immerhin könnte ich damit eine Menge Geld verdienen und berühmt werden. Ich lehnte mich zurück und grinste.





    das habe ich vorhin nciht mitsenden können

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  • Kapitel 4: Die Reise beginnt

    London, England, 14. Mai 1750, 10:48 Uhr
    Nachdem ich Ellen Frühstück ans Bett gebracht hatt, feierten wir ihren Geburtstag. Ellen war unglaublich glücklich über das Diadem gewesen. "Wie kannst du dir nur so etwas leisten, Kai?", fragte sie mich. "Das ist ein Geheimnis", sagte ich augenzwinkernd. Sie musste ja nicht unbedingt erfahren, dass ich für einen Auftrag in ein Kloster eingebrochen bin. Alexis aß genüsslich von dem Kuchen, den ich gekauft hatte. "Lässt du deiner Mutter auch noch etwas davon übrig? Immerhin ist es ihr Geburtstag", sagte ich zu ihr. "Mh", sagte sie mit vollem Mund. Ich schnitt Ellen ein großes Stück ab und gab es ihr. Danach schnitt ich mir selbst eins ab. Wir aßen zu dritt zusammen den Kuchen auf und danach feierten wir noch ein bisschen. Nach einigen Stunden klopfte es an der Tür. Ich ging hin und machte sie auf. Es waren Ellens Eltern, Bahl und Lucia. "Hallo Kai, dürften wir eintreten?", sagte Bahl, Ellens Vater. "Sicherlich, warum nicht." Ich lies sie hinein. Ellens Vater war ein sehr angesehener Dämon im Dämonenreich. Er konnte stolz auf eine lange Ahnenreihe voller mächtiger Dämonen zurückblicken. Für ihn war es immer unvorstellbar gewesen, dass seine Tochter einen Vampir geheiratet hatte. Er wollte, dass sie einen reinrassigen Dämon geheiratet hätte. Doch ich wusste meinen Standpunkt immer zu verteidigen. Schließlich war ich auch nicht gerade unbekannt.
    Als Ellen ihre Eltern sah, sagte sie zu Lex: "Geh in dein Zimmer, Lex. Wir haben was wuchtiges zu besprechen." Lex grummelte, ging aber auf ihr Zimmer. "Hallo Vater. Was willst du hier?" "Darf ich nicht mal meiner Tochter alles gute zum Geburtstag wünschen?", fragte Bahl. Ellen antwortete: "Das letzte mal, als du zu meinem Geburtstag kamst, hast du einen anderen Dämon mitgebracht, den ich heiraten sollte." "Dein Vater meint es doch nur gut mit dir" meinte Lucia. "Seht es endlich ein! Kai ist der richtige für mich und nichts wird mich dazu bringen, ihn zu verlassen." Bahl wirkte sehr verärgert über diese Worte. "Nun gut, wenn du ihn freiwillig nicht verlässt, dann werden wir dich halt zwingen müssen", sagte er und zog ein Schwert. Ich reagierte sofort. Ich schnappte mir Helllight und sagte: "Versuch bloß nichts unüberlegtes zu tun." Bahl sah mich voll Abscheu an: "Willst du mir drohen? Nun gut, dann fodere ich dich zum Duell heraus. Wenn ich gewinne, wirst du Ellen verlassen. Wenn du gewinnst, was nicht der Fall sein wird, werde ich euch für immer in Ruhe lasssn. Klingt das fair?" "Sehr fair sogar."
    ***
    Als ich Bahl vor dem Haus entgegen stand und seinen mächtigen Körper sah, fragte ich mich, ob es vielleicht doch nicht eine so gute Idee gewesen ist. Aber jetzt war es eh zu spät. Bahl sprintete auf mich zu und schlug mit seinem Schwert nach mir. Ich parierte den Angriff und schleuderte ihn zurück. Er war unglaublich stark und ich hatte das Gefühl, dass mir der Arm abreißen würde. Bahl schleuderte einen Dämonenblitz auf mich. Ich sprang zur Seite. So wollte er also kämpfen. Na das konnte ich auch. "Darkness!"
    Es wurde sofort stockdunkel. "Pah, dieser Trick hilft dir vielleicht bei anderen, aber ich bin ein Dämon, ich kann im Dunkeln sehen", hörte ich Bahls verächtliche Stimme. Das stimmt zwar, aber ich hatte es ja auch nicht dunkler gemacht, damit er mich nicht sehen konnte. In der Dunkelheit war meine Macht größer. Ich bereitete eine Dunkelsphäre vor, ein Energiegeschoß, welches meinen Sieg bedeutete. Bahl bewegte sich unglaublich schnell und ich hatte Mühe, seine Bewegungen zu verfolgen. Plötzlich stand er neben mir und schleuderte einenn Dämonblitz auf mich. Weil der Angriff unerwartet kam, konnte ich nicht ausweichen. Die Kradt des Blitzes schleuderte mich zurück. Allerdings bemerkte Bahl nicht, dass Helllight einen Teil der Energie absorbiert hatte. Siegessicher stand er vor mir und sagte: "Das wars, du hattest keine Chance. Siehs ein, du bist ein Versager." "Friss das!", sagte ich mit schwacher Stimme, "Inferno Attacke!" Die gespeicherte Energie in Hellight entlud sich in einem gewaltigen Feuersturm. Bahl schrie vor Schmerzen auf. Er rannte brennend davon. Lucia folgte ihm entsetzt. Diesmal dürfte er es endlich kapiert haben.
    ***
    Asgar wachte mit leichten Kopfschmerzen auf. Er hatte wieder einen dieser Träume. Diesmal hatte er geträumt, dass eine Frau namens Ellen Geburtstag hatte. Außerdem war da noch Kai Farren und ein Mädchrn namens... Asgar schluckte. Das Mädchen hieß Alexis, genau wie das Mädchen, dass bei ihm schlief. Vor Schreck setzte er sich ruckartig auf. Die Seite neben ihm im Bett war leer. War da tatsächlich ein Mädchen gewesen oder war dies nur ein weiteres Produkt seiner Fantasie gewesen? Er war sichtlich verwirrt. Wenn das so weiterging, würde er noch wahnsinnig werden. Er stand auf und zog sich seine Klamotten an. Heute war der Tag der Abreise. Er hatte noch gar nicht seine Tasche gepackt. Er kramte eine Tasche aus dem Schrank und packte einen Schlafsack, ein paar Kleidungsstücke, das Amulett, eine Taschenlampe, einige Blutkonserven und Lebensmittel ein. Außerdem fand er, dass eine Straßenkarte nicht schaden konnte. Er nahm die Tasche und ging in die Küche. Vor Schreck lies er die Tasche fallen. "Guten Morgen, Asgar", sagte Alexis. "Wieso bist du hier?", fragte Asgar entsetzt. "Ich dachte, ich bleib noch etwas länger hier. Du hast ein ziemlich großes Haus. Ich habe übrigens einen deiner Bademäntel angezogen. Wir haben anscheinend ja die selbe Größe." Jetzt erst stellte Asgar fest, dass sie tatsächlich seinen Bademantel trug. Er konnte das Familienwappen darauf erkennen. Ihr Haar war nass, anscheinend war sie duschen gewesen. "Du kannst nicht hier bleiben. Ich muss los, in Richtung Berlin" , sagte Asgar. "Oh, wenn das so ist, komme ich mit", erwiderte Lex. "Waaaas?! Wieso das denn jetzt schon wieder?" "Ich suche ja nach etwas, vielleicht finde ich es ja, wenn ich mit dir reise. Außerdem mag ich dich irgendwie." Asgar wusste nicht, was er erwidern sollte. Im Grunde genommen konnte sie ja mitkommen. Allerdings wisste er nicht, was Raven davon halten würde. Genau in diesem Moment klingelte es an der Tür. Asgar machte auf und Raven trat ein. "Bist du soweit fertig?", fragte er. Asgar nickte. "Gut, dann hol deine Tasche und los gehts." "Ähm, es gibt da noch etwas, was ich dir sagen muss", sagte Asgar nervös. "Ach ja? Was denn?", fragte Raven. Asgar antwortete: "Ähm, gestern kam ein Katzenmädchen und übernachtete bei mir. Sie würde gerne mit uns kommen. Geht das in Ordnung?" Raven überlegte kurz: "Nun, wenn sie uns nicht zur Last fällt, kann sie gerne mitkommen." "Okay." Sie gingen in die Küche, um Lex bescheid zu geben. Diese saß gerade in einer Ecke am Boden. "Was machst du da?", fragte Asgar erstaunt. Lex drehte sich überrascht um. In ihrem Mund befand sich eine Maus. Hastig schluckte sie die Reste der Maus runter. "Das ist echt schräg", sagte Raven. Asgar hatte sich schon längst angewidert abgewendet. Lex wurde vor Scham rot. "Tut mir leid, manchmal habe ich keine Kontrolle über mich", stammelte sie. "Na ja, vergessen wir das ganze. Ich bin übrigens Raven Thal, ein Freund von Asgar. Ich werde mitreisen." Bei Ravens Namen bekam Lex große Augen. "Du heißt Thal. Bist du mit..." "Jack Thal verwandt? Ja, er ist mein Bruder", sagte Raven leicht traurig. Ravens Bruder Jack trat vor zwei Jahren dem Clan bei. Er besaß großes Magiepotenzial und kämpfte außerdem mit einem Breitschwert. Er hatte sich deswegen dem Clan angeschlossen, weil er glaubte, dass Vampire den Autounfall verursacht hatten. Er hatte Raven nie verziehen, dass er für einen Vampir arbeitete.
    "Ist bestimmt hart, wenn der eigene Bruder ein Clanmagier ist", sagte Lex. Raven nickte. Lex sagte: "Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Alexis Farren. Nenn mich aber bitte Lex, das ist kürzer." "Farren", dachte Raven, "irgendwo habe ich diesen Namen doch schon mal gehört. Vielleicht hat mein Meister mal was dazu gesagt?" "Gehen wir jetzt endlich los?", fragte Asgar und riss ihn aus seinen Gedanken. "Ich muss mir vorher noch etwas anderes anziehen", sagte Lex und flitzte davon. Raven sah Asgar an: "Ein sehr aufgewecktes Mädchen. Ein wenig schräg vielleicht, aber ganz nett." "Ein 'wenig' schräg ist noch untertrieben." Raven lachte darüber.



    das ist nicht der komplette Text des Kapitels
    ich bitte um einen Zwischenpost
  • ***
    Sie erichteten ihr Lager in einem kleinen Wäldchen, ca. 5 Kilometer von Frankfurt entfernt. "Wir sind heute schon gut voran gekommen", sagte Raven. Nachdem sie die Stadt verlassen hatten, sind sie den ganzen Tag gewandert. Während Raven und Alexis kein Problem damit hatten, diese weite Strecke ohne Pause zu laufen, war Asgar am Ende seiner Kräfte. Er saß auf einem alten Baumstamm und rieb sich seine schmerzenden Füße. Lex war in der Zwischenzeit auf der Suche nach Feuerholz; sie wollte sich nützlich machen. Als sie wieder kam und einen großen Stapel mit Holz in den Armen trug, fragte sie: "Hat jemand von euch ein Feuerzeug oder so etwas?" Asgar schlug sich mit der flachen Hand an die Stirn. "Ich wusste doch, dass ich was vergessen hatte." Raven stand wortlos auf und nahm Lex das Holz ab. Er schichtete es auf. Und beugte sich darüber. Dann hielt er seine Hand darüber und ein kleiner Feuerstrahl schoß daraus hervor. "Magie!", rief Lex überrascht aus. "Aura", widersprach Raven, "eine physische Form des Charakters und der Gefühle. Eine Aura ist immer auf einen Bereich beschränkt, ist dafür aber nicht an Zaubersprüche gebunden. Ich kann meine Aura allein durch meine Gedanken einsetzen. Früher nannte man diese Form der Aura auch 'Pyrokinese'." Lex schien beeindruckt. Asgar dagegen war immer noch mit seinen schmerzenden Füßen beschäftigt.
    "Okay, wir sollten schlafen, morgen müssen wir wieder so weit laufen", sagte Raven. Asgar stöhnte bei dem Gedanken, dass er die selbe Strecke nochmal laufen muss. Und dann wäre er nicht einmal annähernd am Ziel.
    Er legte sich in seinen Rucksack und schlief ein. Dabei merkte er nicht, dass Lex sich an ihn kuschelte. Der erste Tag der Reise war damit vorbei, doch es würden noch viele folgen.
    ***
    Xen starrte aus dem Fenster des Lichtturms, den er hatte errichten lassen. Er spürte, dass sich etwas verändert hatte, aber er wusste nicht was. "Naomi!", rief er. Ein junges Mädchen in Clantracht trat ein. "Ja, Vater?", fragte es. "Naomi, sei doch so lieb und kümmere dich um das hier." Er reichte ihr einen Zettel. Naomi las ihn sich schnell durch. "Ein paar Vampire, die eine öffentliche Revolution gestartet haben. Ich werde sie töten und ihre Köpfe aufspießen, damit niemand sich so etwas wagt." Sie nahm ihre Sense und ging davon. Xen sah ihr nach.
    Naomi war seine Adoptivtochter, er hatte sie vor 3 Jahren getroffen, wie sie halb verhungert in einer Seitenstraße herum lungerte. Er nahm sie bei sich auf und kümmerte sich um sie. Dabei entdeckte er, dass sie Magie beherrschte und außerdem eine gute Kämpferin mit der Sense war. Allerdings hatte sie einen Hang zur Brutalität, was anscheinend durch ihre Vergangenheit kommt. Er würde zu gerne wissen, wie Naomis Vergangenheit aussah. Sie war ein großes Geheimnis und die anderen Mitglieder des Clans misstrauten ihr.
    Xen schaute noch ein letztes mal aus dem Fenster und machte sich dann auf den Weg in seine Gemächer.




    Sorry, das es so lange gedauert hat, war noch beim grillen. Hat länger gedauert als geplant, deswegen sorry
  • Kapitel 5: Eine schicksalhafte Begegnung

    ca. 50 km nördlich von Frankfurt, Deutschland, 7. Oktober 2050, 7 Uhr
    Asgar wachte auf und war froh, dass er diesmal keine Träume hatte. Er bemerkte, dass Lex sich in der Nacht an ihn gekuschelt hatte. Irgendwie war es ihm unangenehm, aber er freute sich zum Teil auch. Er stand auf und öffnete eine Konserve mit Essen. Er aß etwas davon. Dann schrieb er einen Zettel, dass er die Umgebung erkunden wollte und ging davon. Nachdem er eine Weile gelaufen ist, kam er an eine kleine Hütte. Zuerst dachte er, dass die Hütte verlassen sei, doch dann hörte er einen Schrei daraus. Ohne lange nachzudenken stürmte Asgar in die Hütte. Darin fand er ein grausiges Bild vor.Die Wände waren mit Blut bespritzt und auf dem Boden lagen mehrere Tote. Irgendetwas stimmte nicht mit ihnen und Asgars Gehirn konnte zuerst nicht verarbeiten, was es war, weil es so schrecklich war. Erst nach einiger Zeit begriff er, dass sie geköpft wurden. Asgar wurde übel und schwankte von den Leichen davon. In einem anderen Raum sah er eine Gestalt in weißer Robe und mit einer Sense in der Hand, welche über eine weitere Leiche gebeugt stand. Als sie Asgar sah, ging sie auf ihn zu. Asgar wich entsetzt zurück, als er die Gestalt erkennen konnte. "Sie ist ja noch ein Kind!", dachte er. Die 14-jährige Naomi sah Asgar voller Abscheu an. "Noch ein Vampir? Na ja, dann werde ich dich auch töten." Sie schwang ihre Sense nach ihm. Asgars Verstand setzte wieder ein und brüllte: "Lauf!" Asgar drehte sich schnell um und rannte davon. Er spürte noch, wie die Sense haarscharf an ihm vorbei sauste. Er stürmte aus der Hütte und konnte die junge Clanmagierin "Bleib stehen!" rufen hören. Doch Asgar würde den Teufel tun. Er rannte um sein Leben; hörte, wie Naomi ihn unablässig verfolgte. Lange würde er nicht fliehen können, doch wenn er stehen blieb, würde er kämpfen müssen. Aber gegen ein Clanmitglied hatte er keine Chance. Plötzlich strauchelte er und fiel hin. Naomi stand über ihm und erhob ihre Sense. "Das war's, Narr", sagte sie und lies die Sense herunterfahren. In diesem Moment fühlte er eine gewaltige Macht in sich. Vor ihm entstand ein riesiger Schild aus Eis, in den die Sense hinein fuhr. "Was zum..", sagte Naomi. Asgar stand auf und sah sie an. "Na los, lass uns das zu Ende bringen", sagte er. Naomi wich von ihm zurück und sagte: "Irgendwas ist anders an dir. Du hast dich verändert. Als wärst du jemand anderes." Asgar grinste: "Das stimmt, ich habe Asgar kurz frei gegeben. Nenn mich 'Evil Asgar'." "'Evil Asgar'? Was ist das denn für ein bescheuerter Name?" "Ich bin die böse Seite von Asgar, seine wahre vampirische Seite. Ich habe Zugriff auf all seine Kräfte, einschließlich seiner Eisaura." Naomi erhob ihre Sense und sagte: "Na und? Ich bin trotzdem stärker!" Sie schlug zu, doch im nächsten Moment stand Asgar hinter ihr. Er schlug zu und traf sie am Genick. Naomi fiel hin. Asgar nahm ihr die Sense weg uns sagte: "Das nehme ich besser an mich." Naomi fing an zu schreien: "Gib das her!" "Vergiss es." "Gib das her! Gib das her! Gib es bitte wieder her!" Naomi schluchzte. Die Sense war ein Geschenk ihren wahren Vaters und bedeutete ihr eine Menge. Asgar sah sie voll Abscheu an: "Sieh dich an, was bist du nur für ein Häufchen Elend." Naomi weinte ohne Ende und flehte ihn an, dass er ihr die Sense wieder geben sollte. In diesem Moment sah man ihr an, dass sie nur ein Kind war. In diesem Moment gewann die gute Seite in Asgar wieder die Überhand. Er sah Naomi entsetzt an und starrte die Sense an, die er in der Hand hielt. Er schleuderte sie weg und rannte weg, weg von diesem weinenden Kind. Er hasste sich für das, was er gerade getan hatte. Irgendwann erreichte er den Lagerplatz. "Wo warst du?", fragte Lex. Asgar rannte an ihr vorbei und warf sich in seinen Schlafsack und weinte. "Asgar?", fragte Lex besorgt. Sie ging zu ihm hin und beugte sich über ihn. "Was ist los?" "Ich habe gerade ein junges Mädchen zu tiefst erniedrigt und es hat mir sogar noch gefallen. Ich war zwar ich selbst, aber ich war doch irgendwie ein anderer." Raven trat zu ihm und sagte: "Klingt nach Persönlichkeitsspaltung. Anscheinend eine Auswirkung des Vampirismus. Erzähl mal ganz genau, was passiert ist."
    Asgar erzählte in Ruhe von seiner Begegnung mit Naomi. Als er fertig war, fühlte er sich schon ein wenig besser. Raven schwieg einen Moment und sagte dann: "Dieses Mädchen, von dem du gerade gesprochen hast. Das war Naomi, das 7. Mitglied des Clans. Sie ist die Adoptivtochter von Xen, dem Anführer des Clans. Du kannst froh sein, dass du diese Begegnung überlebt hast. Sie gilt als die Brutalste unter dem Clan." Lex strich übers Asgars Kopf: "Mach dir keine Gedanken darüber, sie hat wahrscheinlich nichts besseres verdient." Asgar nickte mit tränenden Augen.
    Raven stand auf und sagte: "Am besten bleiben wir heute hier und reisen morgen erst weiter."
    ***
    "Wie ich hörte, hast du den Auftrag erfolgreich durchgeführt. Allerdings hast du dich von einem schwächlichen Vampir fertig machen gelasst." Naomi starrte den Clanmagier mit der Narbe über dem Auge an. "Was geht dich das an, Nikolai?" Der Clanmagier grinste: "Eine Menge, schließlich bin ich der stellvertretende Anführer des Clans. Ich muss über alle Fehlschläge der Clanmitglieder informiert sein." "Das war kein Fehlschlag, schließlich habe ich den Auftrag erfolgreich durchgeführt." "Trotzdem konntest du diesen einen Vampir nicht besiegen. Ich frage mich warum?" Naomi, die auf ihrem Bett lag, schleuderte ein Kissen nach ihm. Er wich ohne Mühe aus und verlies lachend das Zimmer. Naomi hasste diesen Kerl. Außerdem machte er ihr ein wenig Angst. Sie seufzte und legte sich hin. Nach einigen Minuten schlief sie ein.
  • Kapitel 6: Alte Rivalen

    Unbekannter Ort, 8. Oktober 2050, ca. 3 Uhr
    Kain wachte mit einem seltsamen Gefühl auf. Er sah sich um. Das Lager war halbwegs ruhig (bis auf einige Schnarcher). Aber trotzdem hatte er das Gefühl, das jemand in sein Lager eingedrungen ist. Er legte Trucys Arm zur Seite und stand auf. Er ging suchend durch das Lager, ohne zu wissen, wonach er suchte. Alle seine Untergebenen schliefen, aber ein Platz war leer. Es war der Platz von Henker, Kains engster Vertrauter. Es was nicht weiter verwunderlich, dass Henker fort war, schließlich war er ein Vampir und deshalb nachtaktiv. Aber was zum Teufel stimmte nicht an seinem Lager?
    Plötzlich nahm er eine Bewegung in seinem Augenwinkel war. Instenktiv drehte er sich um und wehrte die Attacke mit seinem Energieschwert ab. Der Mann mit dem Sichelschwert und den dunklen Haaren sprang zurück. "Nicht schlecht, du hast meine Attacke abgewehrt", sagte er. Kain grinste herablassend: "Hätte mir denken können, dass du hier auftauchst, Seth." Der Ägypter sah Kain zornig an: "Diesmal werde ich es beenden. Du hättest meinen Sohn da nicht mit reinziehen sollen." Kain lachte: "Dummer Mensch. Ich hätte deinen Sohn töten sollen, als ich konnte. Das hätte deinen Hass nur geschürt." Seth kochte auch so vor Wut. Kain machte sich auch noch lustig über ihn. Er schlug mit dem Sichelschwert nach Kain. Dieser machte sich nicht die Mühe auszuweichen. Stattdessen schlug er mit seinem Energieschwert entgegen. Seth prallte zurück. "Mist, du bist stärker geworden!", sagte er. Kain erwiderte: "Im Gegensatz zu dir habe ich meine Zeit nicht mit dem Töten kleinerer Monster verschwendet. Ich habe andauerd trainiert und meine Fähigkeiten verbessert." Seth sah ein, dass er nicht ohne weiteres Kain besiegen konnte. Das Energieschwert war zu stark für ihn. Er brauchte einen Plan, wenn er Kain besiegen wollte. Kain attackierte ihn ohne Pause mit dem Energieschwert und Seth merkte, dass sein eigenes Schwert langsam zerbarst. Er schleuderte eine Rauchbombe. Im Schutze des Rauches machte er sich davon. Als der Rauch sich verflüchtigte, stand Kain grinsend da. Es war noch nicht vorbei und es wird vielleicht auch nie enden. Er sah sich um. Keiner seiner Gefolgsleute war durch den Krach geweckt worden. "Was seid ihr doch für ein trauriger Haufen", murmelte er.
    Er ging zurück zu seinem Bett und legte sich neben Trucy. Sie murmelte etwas, als er sich hinlegte, aber Kain konnte nicht verstehen, was es war.


    weil ich gute Laune habe, poste ich heute sogar zwei Kapitel :)


    Kapitel 7: Ein Kampf zwischen Freunden

    ca. 30 km nördlich von Frankfurt, 8. Oktober 2050, 9:10 Uhr
    Alexis wachte durch das Zwitschern von Vögeln auf. Sie stand auf und ging an ihren Rucksack. Sie nahm frische Unterwäsche daraus. Sie schaute nach den anderen, um festzustellen, ob sie noch schliefen. Danach zog sie sich aus, damit sie die frische Unterwäsche anziehen konnte. Als sie sich komplett ausgezogen hatte, regte sich plötzlich Asgar. Völlig überrascht flitzte sie schnell hinter den nächst besten Baum. Sie sah vorsichtig um die Ecke. Ihre Klamotten lagen in der Mitte des Lagers und Lex fluchte. Asgar stand auf und sah sich um. Er bemerkte, dass Lex weg war. Er weckte Raven und sagte: "Raven, wach auf! Alexis ist verschwunden." Raven gähnte verschlafen und sagte: "Sie ist sicherlich nur kurz weg um sich umzuschauen." "Meinst du?" "Sicherlich, immerhin bist du ja gestern auch weg gewesen." Asgar nickte und stand auf. Er ging an seine Tasche um sich etwas zu Essen zu holen. Dabei fiel ihm etwas ins Auge. Er ging wieder zu Raven und sagte: "Ich glaube nicht, dass Alexis ihre Klamotten hier lassen würde, wenn sie sich umschaut." Raven stand auf und sah sich die Kleiderstücke an. Dann sagte er: "Wenn sie nicht gerade ein FKK Fan ist, dann ist das wirklich seltsam."
    Alexis fing an zu frieren. Es war immerhin schon Oktober und sie stand nackt in einem Wald. Und außerdem krabbelte gerade eine Ameise an ihrem Bein hoch. Sie versuchte sie unaufällig weg zu pusten. Die Ameise krabbelte jedoch weiter hoch. Die kleinen Beine kitzelten sie. Jeden Moment würde sie los kichern müssen, so sehr kitzelten sie. "Verschwinde bitte", flüsterte sie. Doch natürlich kletterte sie munter weiter.
    "Gehen wir sie suchen", hörte sie Raven sagen. Sie hörte Schritte, die sich enfernten. Langsam traute sich Lex hinter dem Baum hervor. Die anderen waren weg. Sie schnickte
    die Ameise weg und zog sich schnell an. Als sie fertig war und sich umdrehte, sah sie etwas und schrie.
    ***
    "Was war das?", fragte Asgar besorgt. "Was war was?", fragte Raven. "Ich habe vorhin einen Schrei gehört. Ich glaube er kam von unserem Lagerplatz", antwortete Asgar. Sie rannten schnell zurück.
    ***
    Die Ameise, die Lex weg geschnickt hatte, war eine kleine Späherameise eines Riesenameisentrupps gewesen, der auf der Suche nach Nahrung war. Lex war zwar nicht gerade die Idealvorstellung ihres Nahrungsbildes, aber die Ameisen waren nicht wählerisch. Es waren zehn Ameisen, jede von ihnen gut 80 cm groß.
    Raven und Asgar kamen angerannt und sahen die Bescherung. Die Ameisen hatten Lex umzingelt und waren bereit zum Angriff. Raven schleuderte einen Feuerball auf die Ameisen, aber der Chitinpanzer schützte sie davor. "Asgar, wir brauchen deine Eisaura!", sagte er. "Ich kann sie nicht kontrollieren! Das war meine böse Seite, die das getan hat!", erwiderte Asgar. Eine Ameise sprang Raven an. Er fing sie auf und schleuderte sie gegen einen Baum. Die Ameise blieb tot am Boden liegen. Lex' Hände hatten scharfe Krallen bekommen, mit denen sie eine Ameise zerriß. Die anderen Ameisen zogen sich kurz zurück, aber setzten bald darauf schon wieder zum Angriff an. Eine Ameise sprang Raven ins Genick und versucht ihn zu beisen. Raven packte sie und riss ihr die Kieferzangen aus. Die Ameise lies ihn los und starb an der Verletzung. Zwei weitere Ameisen griffen Asgar an, welcher auswich und mit dem Messer den Chitinpanzer zerschnitt. Die beiden Ameisen starben kurz darauf. Die restlichen Ameisen sahen ein, dass diese Beute zu stark für sie war und verschwanden. Raven atmete auf und wandsich Asgar zu: "Hör zu. Wenn das nächste mal ein Gegner kommt und ich von dir verlange, dass du deine Aura einsetzt, dann erwarte ich, dass du es auch tust! Das nächste mal könnte unser Leben davon abhängen!" Asgar lies beschämt den Kopf hängen: "Ja, aber meine dunkle Seite..." "Vergiss deine dunkle Seite! Wir brauchen jede Kraft, die wir nur kriegen können!" "Hör auf ihn anzuschreien! Wenn er sagt, dass er es nicht kann, dann kann er es auch nicht!", brüllte Alexis. Raven drehte sich wütend zu ihr um. "Ach ja, du stehst im doch nur bei, weil du in ihn verliebt bist", sagte er. Lex wurde rot und drehte den Kopf weg. "Das hat doch gar nichts damit zu tun", murmelte. "Schön, wenn ihr glaubt, dass ich unrecht habe, dann werde ich alleine weiterreisen!" Mit diesen Worten nahm Raven seine Tasche und stapfte davon. Die Anderen sahen ihm ungläubig hinterher.
    "Etwas stimmt nicht mit ihm", dachte Asgar.
    ***


    same as every time :(

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  • das war am Anfang ein Kapitel, hab es aber getrennt, weil es einfach nicht zusammen gepasst hat



    Der junge Schwarzmagier, der sich selbst "Puppetmaster" nannte, wartete auf seinen neuen Sklaven. Mit seiner Magie konnte er in den Geist von Lebewesen eindringen und diesen manipulieren. Er hatte sich diesmal einen jungen Mann ausgesucht, der eine Feueraura besaß. Unter dem Vorwand, dass sie sich zerstritten hatten, steuerte er ihn von seinen Begleitern weg. Er hätte die anderen auch nehmen können, aber einer reichte ihm vorerst.
    Raven kam angelaufen, doch zu Puppetmasters Bedauern war er nicht allein. Seine Freunde folgtem ihm.
    "Raven, sag was!", rief Asgar, doch der Ghul gab keinen Ton mehr von sich. Er lief starr weiter. Alexis bemerkte etwas. "Asgar, da vorne steht jemand!", sagte sie und zeigte auf Puppetmaster. Dieser sah ein, dass es keinen Zweck hatte jetzt noch wegzulaufen. Außerdem würde er jetzt auf keinen Fall auf seinen Sklaven verzichten. "Greif sie an!", teilte er ihm per Gedankenübertragung mit. Raven blieb kurz stehen und warf seine Tasche auf den Boden. "Na endlich bleibst du stehen", sagte Asgar erleichtert. Doch im nächsten Moment schlug Raven in Asgars Magen. Er sackte sofort durch die unbändige Kraft des Ghuls zusammen. "Hast du jetzt vollkommen den Verstand verloren?!", schrie Lex. Raven wand sich ihr mit ausdruckslosen Augen zu. "Vernichte sie!", kam Puppetmasters Gedanke. Raven entfachte seine Feuerfäuste und attackierte Lex. Diese sprang geschmeidig zur Seite und trat nach Raven. Sie erwischte ihn an der Brust und er stürzte zu Boden. "Steh auf!", dachte Puppetmaster. Raven stand auf und attakierte wieder Lex. Er hinterlies dabei ein großes Brandloch in ihrer Bluse. "Na toll, weißt du was die gekostet hat?!", fauchte sie ihn an. Raven reagierte darauf nicht und griff weiter an. "Was ist nur mit ihm los? Er handelt wie ein Roboter", dachte Lex. Ihr Blick fiel auf den Fremden, welcher in einiger Entfernung den Kampf beobachtete. "Warum hilft er mir nicht?", dachte sie. Plötzlich sah sie einen dünnen Faden, der aus dem Kopf des Fremden zu Ravens Kopf führte. "Kann es sein...?" Sie durchtrennte den Faden mit ihren Krallen. Ravens Augen wurden wieder klar. "Was ist passiert?", fragte er. "Wusst ichs doch!", rief Lex triumphierend aus. Puppetmaster wich einen Schritt zurück. "Du hast meine Gedankenkontrolle unterbrochen. Cleveres Mädchen. Aber diesmal werde ich dich kontrollieren!" Ein weiterer Faden entsprang seinen Kopf und schoss auf Lex zu. Sie wich ihm aus und rannte auf Puppetmaster zu. Sie wollte ihn gerade niederschlagen, als dieser rief: "Dunkler Teleport!" Puppetmaster verschwand in einem dunklen Leuchten. "Damnit, er ist entkommen!", fluchte Alexis. Sie wand sich Raven zu. "Alles in Ordnung?", fragte sie. "Ich denke schon", antwortete er, "was ist mit Asgar?" Asgar hob, immer noch auf dem Boden liegend, eine Hand hoch und formte mit Zeigefinger und Daumen einen Kreis. "Ich glaube, er wirds überleben", sagte Lex kichernd. Sie half Asgar auf die Beine und klopfte ihm den Dreck von der Kleidung.
    Ravend wand sich ihnen zu: "Was ist eigentlich passiert?", fragte er. Alexis erzählte ihm alles, was passiert war. "Das habe ich echt getan?", fragte Raven, nachdem sie geendet hatte. Lex nickte. "Dann tut es mir leid, was ich getan habe." Asgar winkte ab: "Du konntest nihts dafür, du wurdest von jemanden benutzt. Wir sollten uns jetzt lieber auf den Weg machen, schließlich haben wir schon genug Zeit verloren."
    Sie gingen zu ihrem Lagerplatz und nahmen ihre Sachen. Danach reisten sie weiter in Richtung Berlin.