Forced to Sleep - Gefangen im Traum

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  • Forced to Sleep - Gefangen im Traum

    Hier ist eine Geschichte, geschrieben von Roy und mir.
    Eigentlich wollten wir erstmal mehr schreiben, allerdings konnte ich es nicht abwarten und brauch unbedingt Kritik, da ich und Roy uns über den Schreibstil nicht einig sind ;)

    Naja, viel spaß!

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    Forced to Dream - Gefangen im Traum

    Kapitel 1

    Wieder eine 4 In Englisch. Ich weiß jetzt schon, dass meine Eltern das nicht gerade erfreuen wird. Über das Unterrichtsende hingegen kann ich mich nicht freuen, weil mich meine Klassenkameraden jetzt wohl verprügeln werden. Alles begann damals, als die Klasse eine Mutprobe mit mir machte. Ich sollte einem Lehrer einen Streich spielen, weigerte mich aber. Als Strafe dafür wurde ich verprügelt. Das, was ich dann tat war sehr dumm von mir, denn ich erzählte es unserem Klassenlehrer, woraufhin ich als Petze betitelt und noch mehr verprügelt werde.
    Zuhause habe ich ähnlich viele Probleme. Mein Vater ist nämlich arbeitslos. Einmal mussten wir deswegen schon umziehen, weshalb ich die wenigen Freunde, die ich an meiner ehemaligen Schule hatte, verlor. Aber mein Vater hatte kein Glück und auch bei dieser Arbeitsstelle wurde er gefeuert. Ausserdem habe ich einen kleinen Bruder. Er schreibt immer gute Noten und deshalb wird von mir Ähnliches erwartet. Und als ob der Druck von meinen Eltern nicht schon genügen würde, gibt mein Bruder noch damit an.
    Zum Glück beherrsche ich das Klarträumen. Ein Freund, den ich kennenlernte, bevor ich umziehen musste, hat mir mal davon erzählt. Klarträume kann man selber steuern und man fühlt sich wie in der Realität. Solange man es sich vorstellen kann, kann man dort alles machen, zum beispiel Personen treffen, die schon tot sind oder Magie benutzen. Wenigstens in meinen Träumen bin ich stark. Dort werde ich nicht Petze, sondern Gott genannt. Doch das bessert auch nicht mein Wachleben. Ich bin dadurch zwar Selbstbewusster geworden und hab einige Dinge gelernt, doch dies betrifft nur mich und nicht meine Umwelt. Mein Leben bleibt so, wie es ist.

    Doch das Unheil schlägt immer wieder zu.

    Einige Tage später... Heute wurde ich ausnahmsweise mal abgeholt. Meine Eltern sahen besorgt aus. "Warum holt ihr mich ab?" frage ich. "Dein Bruder... wurde angefahren! Auf seinem Schul-Rückweg!" antwortet meine Mutter verzweifelt.
    Es schien für einen kurzen Moment, als würde mein Herz aufhören zu schlagen. "M-...Mein Bruder?" denke ich.
    Ich steige sofort ins Auto. Wir fahren in das Krankenhaus.

    Dort angekommen... Eine Krankenschwester begleitet uns zu meinem Bruder.
    Dort liegt er - schwere Wunden überall. Der Arzt sagt, er befindet sich in einem kritischen Zustand, doch sie werden ihn wieder so wie früher bekommen - das haben sie versprochen. Der Arzt bittet meine Eltern um ein Gespräch allein, deswegen wusste ich sofort... Mein Bruder würde sterben.
    Ich war unglaublich traurig... Doch ich wollte mir nicht anmerken lassen, dass ich etwas befürchte. Nach einiger Zeit gingen wir wieder nach Hause.

    Wir essen zum Abendbrot. Es ist anders.

    "Vater.... wird er wieder gesund?" frage ich. "Natürlich mein Sohn, alles wird gut."
    Ich will ihm nicht glauben.
    Es stimmt nicht.

    Ich kann heute nichts essen, obwohl ich Hunger habe.
    Ich gehe ins Bett, kann aber nicht schlafen. Obwohl ich sehr müde bin... Ich hab grad hypnagoge Erscheinungen... Stimmen, immer wieder. Es klingt so, als wären sie von meinem Bruder. Doch kurz bevor ich einschlafe, wird die Stimme ganz plötzlich ganz kurz lauter und weckt mich wieder.
    Doch einige Stunden später, so gegen 1:30 Uhr schlafe ich ein.

    Der nächste Morgen...

    Der Wecker klingelt... Der Ton war anders. Ausserdem war die Uhrzeit falsch. "Na klasse, mein Wecker ist kaputt...".
    Ich ziehe mich um. Es sind andere Klamotten... Doch ich denke mir nicht viel dabei. Dafür bin ich zu müde.
    Ich gehe ins Badezimmer.
    Ich schaue in den Spiegel. Das Bild sah verzerrt aus.

    Ich bin fertig und gehe nach unten in die Küche. Niemand war da. Ich guck überall nach und hab gerufen. Ich gehe zurück in die Küche und da sind meine Eltern.
    "Wo wart ihr? Ich hab euch gesucht!" frag ich ein wenig wütend.
    "Wieso? Wir waren doch die ganze Zeit da." antwortet meine Mutter gelassen.

    Mir kommt ein kleiner Verdacht. Wenn ich so drüber nachdenke, sieht die Wohnung etwas anders aus. Ich schaue auf meine Hand - 5 Finger. Ganz normal.

    Ich bin nun mit dem Frühstück fertig und gehe in die Schule. Wie erwartet, meine Klassenkameraden 'erwarten' mich. Sie wollen mich schonwieder verprügeln.
    Einer holt zum Schlag aus, doch ich weiche ohne Probleme aus.
    "Da stimmt doch was nicht..." denke ich mir. Ich guck wieder auf meine Finger. 5 Finger.

    Ich schlage zurück... Sowas tue ich nie, doch diesesmal... hat mich irgendein Gefühl dazu getrieben.
    Er wird schwer getroffen und fliegt auf den Boden... Ein Sieges-Gefühl, doch eine Lehrerin hat es beobachtet. Sie bringt mich zur Direktorin.

    "Wir dulden hier keine Prügeleien!" sagt sie.
    "A- Aber verstehen Sie..." stottere ich.
    "Ruhe!" brüllt sie. "Soetwas muss bestraft werden."
    Die Direktorin geht ein paar Schritte und denkt nacht.
    Plötzlich sieht sie mich ernst an.
    Es erscheint ein Hebel aus dem nichts! Sie betätigt diesen.
    Plötzlich verschwindet der Boden unter mir und ich falle runter!

    Alles ist schwarz. Doch ich falle. Es scheint, als ob ich ins endlose fallen würde.
    Doch nun gab es keine andere Möglichkeit. Ich schaue auf meine Hand.
    8 Finger. Gut, ich träume.
    Plötzlich verschwindet die schwärze - alles wird weiß. Wolken. Ich falle dadurch und sehe eine riesige Landschaft - Wälder, Wiesen... Und was ist das? Dörfer? Burgen? Na gut, ist ja ein Traum.
    Ich falle immer weiter, dem Boden immer näher. Ich schlage auf einer großen Wiese auf, lande aber so, als hätte es gar nicht wehgetan. Hat es ja auch nicht.

    Aber ich hatte grade gar keine Lust. Ich will aufwachen.

    Deswegen versuche ich die Blick-Fixierung... Ich sehe auf einen hohen Grashalm... Nichts passiert. Hmm... Achja, Blick-Fixierung ist ja nur ein 'Gerücht'...
    "Ich wache jetzt auf." denke ich.
    ...
    Nichts passiert.
    "Hm... Sowas passiert normalerweise nicht."
    "ICH WACHE JETZT AUF!" schreie ich.
    Nichts passiert.
    "Was zum?! Ich will aufwachen!"
    Ich setze mich hin und denke nach und beschließe, die Umgebung einfach mal ein wenig zu erkunden.
    Nach einigen gefühlten Minuten entdecke ich ein Dorf. Es ist viel los. Eilige Dorfbewohner rennen an mir vorbei. Ich drängel ein wenig durch und entdecke eine Kneipe.
    Ich gehe hinein, setz mich an die Bar.

    "Ein Bier." sage ich.
    "Dafür bist du noch zu jung." entgegnet der Barkeeper.
    "Spinner." denke ich mir. "Du gibst mir jetzt sofort ein Bier!"
    "Was hast du da gesagt?!" schreit er mich an. "So redet man nicht mit Erwachsenen, Kleiner!"
    Ich bin erstaunt. "Hmm..."
    "Danke, ich gehe." sage ich zu ihm und verlasse die Kneipe.
    "Was ist hier los? Warum konnte ich ihn nicht nach meinem Willen beeinflussen? Ich hab es doch immer geschafft..." sage ich zu mir selbst.
    Irgendwas stimmt hier nicht. Das habe ich schon von Anfang an gedacht.

    "Ausserdem... Wie lange träume ich schon? Und so extrem klar? Das verwundert mich wirklich. Ich denke, es gibt hier noch einiges zu entdecken. Hoffentlich geht der Traum noch etwas, es würde mich von meinem momentanigen Wachleben ablenken..."

    Da sitz ich nun. Vor der Kneipe, in einem Dorf, welche sich in einer endlosen Traumwelt befindet.

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    Roythefirst wrote:

    Ich liebe dich : D


    Roythefirst wrote:

    DER KÄEBI, DEN ICH GELIEBT HABE, WÜRDE MICH AUCH LIEBEN!